
Weniger als ein Jahr vor dem Start des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU hat Luxemburg am 5. November bekanntgegeben, dass die Installation der biometrischen Grenzkontrollplattform das Großherzogtum 1,75 Millionen Euro kosten wird. Obwohl sich die Summe auf Luxemburg bezieht, bestätigen französische Behörden hinter den Kulissen ähnliche Budgets pro Flughafen und berichten, dass diese Offenlegung Paris dazu veranlasst hat, die Beschaffung der verbleibenden EES-konformen Terminals an den Flughäfen Charles-de-Gaulle, Orly, Lyon und Marseille abzuschließen.
Was ist EES? Das System ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen für alle Drittstaatsangehörigen, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen, und erfasst dabei Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke sowie Zeitstempel. Die französische Grenzpolizei (PAF) plant, EES in die bestehenden PARAFE-E-Gates und neue mobile Tablets für Kontrollen bei Bussen und Fähren zu integrieren, mit dem Ziel, die Abfertigungszeiten auch an stark frequentierten Sommerwochenenden unter 90 Sekunden zu halten.
Auswirkungen auf Unternehmen. Arbeitgeber, die nicht-EU-Mitarbeiter für kurze Geschäftsreisen rotieren lassen, müssen die kumulierten Aufenthaltszeiten genauer überwachen; Überschreitungen werden automatisch erkannt. Globale Mobilitätsteams sollten Dienstreisepläne überprüfen und sicherstellen, dass Mitarbeiter mit Pässen reisen, die noch ungenutzte biometrische Seiten enthalten – eine Passverlängerung während der Rotation setzt die EES-Daten zurück.
Operative Herausforderungen. Französische Flughafenbetreiber stehen vor engen Einbauzeiträumen zwischen Januar und Juni 2026, erschwert durch parallel laufende Arbeiten im Rahmen der Olympischen Spiele. Die Schulung von 4.500 Grenzbeamten im Umgang mit der EES-Software ist mit 12 Millionen Euro national veranschlagt. Fluggesellschaften befürchten Warteschlangen während der Eingewöhnungsphase und fordern Frankreich auf, diesen Winter öffentliche Pilotprojekte mit freiwilligen Passagieren durchzuführen.
Nächste Schritte. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Innen- und Verkehrsministerium trifft sich im Dezember, um die Personalplanung für den Sommer 2026 abzuschließen. Parallel dazu startet die Regierung eine mehrsprachige Informationskampagne, damit Geschäftsreisende die Datenerfassungsprozesse und Datenschutzmaßnahmen verstehen.
Was ist EES? Das System ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen für alle Drittstaatsangehörigen, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen, und erfasst dabei Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke sowie Zeitstempel. Die französische Grenzpolizei (PAF) plant, EES in die bestehenden PARAFE-E-Gates und neue mobile Tablets für Kontrollen bei Bussen und Fähren zu integrieren, mit dem Ziel, die Abfertigungszeiten auch an stark frequentierten Sommerwochenenden unter 90 Sekunden zu halten.
Auswirkungen auf Unternehmen. Arbeitgeber, die nicht-EU-Mitarbeiter für kurze Geschäftsreisen rotieren lassen, müssen die kumulierten Aufenthaltszeiten genauer überwachen; Überschreitungen werden automatisch erkannt. Globale Mobilitätsteams sollten Dienstreisepläne überprüfen und sicherstellen, dass Mitarbeiter mit Pässen reisen, die noch ungenutzte biometrische Seiten enthalten – eine Passverlängerung während der Rotation setzt die EES-Daten zurück.
Operative Herausforderungen. Französische Flughafenbetreiber stehen vor engen Einbauzeiträumen zwischen Januar und Juni 2026, erschwert durch parallel laufende Arbeiten im Rahmen der Olympischen Spiele. Die Schulung von 4.500 Grenzbeamten im Umgang mit der EES-Software ist mit 12 Millionen Euro national veranschlagt. Fluggesellschaften befürchten Warteschlangen während der Eingewöhnungsphase und fordern Frankreich auf, diesen Winter öffentliche Pilotprojekte mit freiwilligen Passagieren durchzuführen.
Nächste Schritte. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Innen- und Verkehrsministerium trifft sich im Dezember, um die Personalplanung für den Sommer 2026 abzuschließen. Parallel dazu startet die Regierung eine mehrsprachige Informationskampagne, damit Geschäftsreisende die Datenerfassungsprozesse und Datenschutzmaßnahmen verstehen.
Quelle: Tageblatt
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