
Die Generaldirektion für Zoll und indirekte Steuern (DGDDI) hat die Online-Anmeldungen für den Zollinspektoren-Wettbewerb 2026 am 7. November 2025 um Mitternacht geschlossen. Laut DGDDI haben sich 14.873 Kandidaten beworben – ein Anstieg von 27 % im Vergleich zum Vorjahr – was das erneute Interesse an Grenzkontrollberufen widerspiegelt, da das Schengen-Ein- und Ausreisesystem (EES) in die Betriebsphase eintritt. Die schriftlichen Prüfungen sind für den 19. und 20. Januar 2026 angesetzt, und die erfolgreichen Bewerber sollen vor dem touristischen Höhepunkt in Paris 2027 in den Außendienst eintreten.
Der Zoll wird bei der Einstellung Priorität auf Einsätze am Flughafen Charles-de-Gaulle, Marseille-Provence und am Eurotunnel-Terminal legen, wo ab April 2026 die Passagierströme mittels biometrischer Gesichtserkennung erfasst werden. Die Auszubildenden erhalten Schulungen zu Datenschutzbestimmungen und zur Erkennung gefälschter biometrischer Pässe sowie Auffrischungskurse in Englisch, um den steigenden Anteil nicht-EU-Reisender besser betreuen zu können. Die Rekrutierungskampagne steht im Einklang mit dem Plan des Innenministeriums, zwischen 2025 und 2027 insgesamt 1.800 Grenzpolizisten und Zollmitarbeiter einzustellen, finanziert unter anderem durch die im Laufe des Tages vom Ausschuss genehmigte Budgeterhöhung für 2026.
Für Planer der globalen Mobilität ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens investiert Frankreich sowohl in Personal als auch in Technologie, was die Grenzformalitäten nach Ablauf der EES-Übergangsfrist erleichtern sollte. Zweitens sind während der Inbetriebnahme im Frühjahr vorübergehende Wartezeiten wahrscheinlich, weshalb Unternehmen ihre Reisenden zwischen Februar und Juni 2026 empfehlen sollten, an Flughäfen und bei Kanalübergängen mehr Zeit einzuplanen.
Der Zoll wird bei der Einstellung Priorität auf Einsätze am Flughafen Charles-de-Gaulle, Marseille-Provence und am Eurotunnel-Terminal legen, wo ab April 2026 die Passagierströme mittels biometrischer Gesichtserkennung erfasst werden. Die Auszubildenden erhalten Schulungen zu Datenschutzbestimmungen und zur Erkennung gefälschter biometrischer Pässe sowie Auffrischungskurse in Englisch, um den steigenden Anteil nicht-EU-Reisender besser betreuen zu können. Die Rekrutierungskampagne steht im Einklang mit dem Plan des Innenministeriums, zwischen 2025 und 2027 insgesamt 1.800 Grenzpolizisten und Zollmitarbeiter einzustellen, finanziert unter anderem durch die im Laufe des Tages vom Ausschuss genehmigte Budgeterhöhung für 2026.
Für Planer der globalen Mobilität ergibt sich daraus eine doppelte Botschaft: Erstens investiert Frankreich sowohl in Personal als auch in Technologie, was die Grenzformalitäten nach Ablauf der EES-Übergangsfrist erleichtern sollte. Zweitens sind während der Inbetriebnahme im Frühjahr vorübergehende Wartezeiten wahrscheinlich, weshalb Unternehmen ihre Reisenden zwischen Februar und Juni 2026 empfehlen sollten, an Flughäfen und bei Kanalübergängen mehr Zeit einzuplanen.
Quelle: DGDDI
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