
Europäische Gewerkschaften haben für Ende dieses Monats koordinierte Streiks in Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien angekündigt. Der aktuelle Streikplan wurde am 11. November 2025 von der Fachzeitschrift Travel & Tour World bestätigt. In Belgien werden zwischen dem 24. und 26. November gestaffelte Ausstände von Flughafen-Sicherheitskräften, Eisenbahningenieuren und Beschäftigten im öffentlichen Dienst erwartet, die den Flughafen Brüssel, den Flughafen Charleroi und den nationalen Bahnoperator SNCB betreffen.
Am Flughafen Brüssel haben Bodenabfertigungsfirmen bereits Streikankündigungen für den 24-Stunden-Zeitraum ab dem 24. November eingereicht. Brussels Airlines hat vorsorglich 70 Flüge gestrichen und warnt, dass weitere Kürzungen möglich sind, sobald die Mindestdienstleistungen festgelegt werden. Am Flughafen Charleroi ist für den 25. November eine vollständige Einstellung der Abflüge geplant, falls die Sicherheitskontrollen nicht besetzt werden können. Passagiere der Business Class mit engen Zeitplänen werden über Amsterdam und Paris umgeleitet, doch die Verfügbarkeit von Sitzplätzen wird schnell knapp.
Im Nahverkehr meldet der Brüsseler Verkehrsbetrieb STIB-MIVB, dass die Personalstärke deutlich unter das gesetzliche Minimum fallen wird, was zu stark reduzierten Frequenzen bei Metro, Straßenbahn und Bussen während des dreitägigen Zeitraums führt. Der Betreiber veröffentlichte am 10. November eine spezielle Informationsseite zum Streik und rät Pendlern, mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen und alternative Verkehrsmittel wie Fahrradverleih oder Taxis in Betracht zu ziehen.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist das Timing ungünstig: Die Streiks fallen mit den logistischen Spitzen am Black Friday und mehreren EU-Ratsarbeitsgruppen in Brüssel zusammen. Firmen aktivieren Notfallpläne, die flexibles Arbeiten, Hoteling im EU-Viertel und die Umstellung von Kundenterminen auf virtuelle Formate umfassen. Reisende mit bereits gebuchten Tickets während des Streikzeitraums sollten ermutigt werden, Umbuchungen vorzunehmen oder früher abzureisen; die meisten Fluggesellschaften bieten kostenlose Terminänderungen an, während Bahnunternehmen nur teilweise Erstattungen gewähren.
Arbeitsmarktexperten sehen die belgischen Gewerkschaften im Protest gegen geplante Rentenreformen und Ausgabenkürzungen im Bundeshaushalt 2026. Während frühere eintägige Streiks durchschnittliche Flugverspätungen von 40 Minuten verursachten, könnte der beispiellose dreitägige Ausstand den Fluggesellschaften und Logistikanbietern direkte und Folgekosten von geschätzten 18 Millionen Euro verursachen.
Am Flughafen Brüssel haben Bodenabfertigungsfirmen bereits Streikankündigungen für den 24-Stunden-Zeitraum ab dem 24. November eingereicht. Brussels Airlines hat vorsorglich 70 Flüge gestrichen und warnt, dass weitere Kürzungen möglich sind, sobald die Mindestdienstleistungen festgelegt werden. Am Flughafen Charleroi ist für den 25. November eine vollständige Einstellung der Abflüge geplant, falls die Sicherheitskontrollen nicht besetzt werden können. Passagiere der Business Class mit engen Zeitplänen werden über Amsterdam und Paris umgeleitet, doch die Verfügbarkeit von Sitzplätzen wird schnell knapp.
Im Nahverkehr meldet der Brüsseler Verkehrsbetrieb STIB-MIVB, dass die Personalstärke deutlich unter das gesetzliche Minimum fallen wird, was zu stark reduzierten Frequenzen bei Metro, Straßenbahn und Bussen während des dreitägigen Zeitraums führt. Der Betreiber veröffentlichte am 10. November eine spezielle Informationsseite zum Streik und rät Pendlern, mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen und alternative Verkehrsmittel wie Fahrradverleih oder Taxis in Betracht zu ziehen.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen ist das Timing ungünstig: Die Streiks fallen mit den logistischen Spitzen am Black Friday und mehreren EU-Ratsarbeitsgruppen in Brüssel zusammen. Firmen aktivieren Notfallpläne, die flexibles Arbeiten, Hoteling im EU-Viertel und die Umstellung von Kundenterminen auf virtuelle Formate umfassen. Reisende mit bereits gebuchten Tickets während des Streikzeitraums sollten ermutigt werden, Umbuchungen vorzunehmen oder früher abzureisen; die meisten Fluggesellschaften bieten kostenlose Terminänderungen an, während Bahnunternehmen nur teilweise Erstattungen gewähren.
Arbeitsmarktexperten sehen die belgischen Gewerkschaften im Protest gegen geplante Rentenreformen und Ausgabenkürzungen im Bundeshaushalt 2026. Während frühere eintägige Streiks durchschnittliche Flugverspätungen von 40 Minuten verursachten, könnte der beispiellose dreitägige Ausstand den Fluggesellschaften und Logistikanbietern direkte und Folgekosten von geschätzten 18 Millionen Euro verursachen.
Quelle: Travel & Tour World / STIB-MIVB