
Belgien hat offiziell militärische Unterstützung von Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich angefordert und erhalten, um einer Zunahme feindlicher Drohnenbeobachtungen entgegenzuwirken, die in der vergangenen Woche wiederholt die Flughäfen in Brüssel und Lüttich lahmgelegt haben. Die Entscheidung wurde am 10. November bestätigt, nachdem der föderale Sicherheitsrat ein Notfallbudget von 50 Millionen Euro für neue Erkennungs- und Störsysteme genehmigt hatte.
Zu den ausländischen Einheiten gehören 20 Spezialisten der Royal Air Force, ausgestattet mit tragbaren elektronischen Kriegsausrüstungen, französische Armeebediener des Störsystems „Parade“ sowie ein deutsches Radarteam, das normalerweise für den Schutz von G7-Gipfeln zuständig ist. Sie werden gemeinsam mit der kleinen belgischen Anti-Drohnen-Einheit (Counter-UAS, C-UAS) eingesetzt, die 2021 gegründet wurde, aber nicht über ausreichend Ausrüstung verfügt, um mehrere Standorte gleichzeitig abzudecken.
Der Schritt folgt auf mindestens fünf erzwungene Schließungen des belgischen Luftraums innerhalb der letzten sieben Tage, die in einer fünfstündigen Sperrung des Flughafens Brüssel am 4. November gipfelten. Dabei wurden mehr als 20.000 Reisende gestrandet und zahlreiche Frachtverbindungen für EU-Lieferketten unterbrochen. Behörden berichten, dass einige Drohnen „groß, in Formation fliegend und mit militärischer Navigationsausrüstung“ ausgestattet waren, was den Verdacht auf staatlich geförderte Spionage im Zusammenhang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten bei der in Brüssel ansässigen Euroclear weckt.
Für Mobilitätsmanager steht die operative Kontinuität im Vordergrund: Der Flughafen Brüssel wickelt täglich etwa 700 Flüge und 70.000 Passagiere ab. Fluggesellschaften wurden angewiesen, kurzfristige Ausweichpläne nach Amsterdam oder Paris vorzubereiten, während Logistikanbieter hochwertige Fracht über Luxemburg umleiten. Arbeitgeber werden geraten, bei der Reiseplanung Pufferzeiten einzuplanen, Sicherheitshinweise an Entsandte zu geben und Reisende in ihren Notfall-Tracking-Systemen zu registrieren.
Langfristig wird erwartet, dass der Vorfall die EU-Diskussionen über eine gemeinsame Luftverteidigung für zivile Verkehrsknotenpunkte beschleunigt. Belgiens schnelle Bitte um alliierte Hilfe wird innerhalb der NATO als Testfall für „Plug-and-Play“-Sicherheitsunterstützung gewertet – zugleich macht sie aber auch die Lücken im Schutz kritischer Infrastruktur in Europa deutlich, die multinationale Unternehmen nun in ihre Fürsorgepflichten einbeziehen müssen.
Zu den ausländischen Einheiten gehören 20 Spezialisten der Royal Air Force, ausgestattet mit tragbaren elektronischen Kriegsausrüstungen, französische Armeebediener des Störsystems „Parade“ sowie ein deutsches Radarteam, das normalerweise für den Schutz von G7-Gipfeln zuständig ist. Sie werden gemeinsam mit der kleinen belgischen Anti-Drohnen-Einheit (Counter-UAS, C-UAS) eingesetzt, die 2021 gegründet wurde, aber nicht über ausreichend Ausrüstung verfügt, um mehrere Standorte gleichzeitig abzudecken.
Der Schritt folgt auf mindestens fünf erzwungene Schließungen des belgischen Luftraums innerhalb der letzten sieben Tage, die in einer fünfstündigen Sperrung des Flughafens Brüssel am 4. November gipfelten. Dabei wurden mehr als 20.000 Reisende gestrandet und zahlreiche Frachtverbindungen für EU-Lieferketten unterbrochen. Behörden berichten, dass einige Drohnen „groß, in Formation fliegend und mit militärischer Navigationsausrüstung“ ausgestattet waren, was den Verdacht auf staatlich geförderte Spionage im Zusammenhang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten bei der in Brüssel ansässigen Euroclear weckt.
Für Mobilitätsmanager steht die operative Kontinuität im Vordergrund: Der Flughafen Brüssel wickelt täglich etwa 700 Flüge und 70.000 Passagiere ab. Fluggesellschaften wurden angewiesen, kurzfristige Ausweichpläne nach Amsterdam oder Paris vorzubereiten, während Logistikanbieter hochwertige Fracht über Luxemburg umleiten. Arbeitgeber werden geraten, bei der Reiseplanung Pufferzeiten einzuplanen, Sicherheitshinweise an Entsandte zu geben und Reisende in ihren Notfall-Tracking-Systemen zu registrieren.
Langfristig wird erwartet, dass der Vorfall die EU-Diskussionen über eine gemeinsame Luftverteidigung für zivile Verkehrsknotenpunkte beschleunigt. Belgiens schnelle Bitte um alliierte Hilfe wird innerhalb der NATO als Testfall für „Plug-and-Play“-Sicherheitsunterstützung gewertet – zugleich macht sie aber auch die Lücken im Schutz kritischer Infrastruktur in Europa deutlich, die multinationale Unternehmen nun in ihre Fürsorgepflichten einbeziehen müssen.
Quelle: Reuters