
Am Abend des 9. November wurden drei unbemannte Luftfahrzeuge über dem Kernkraftwerk Doel gesichtet, nur wenige Stunden nachdem Drohnenaktivitäten zu einer 55-minütigen Flugunterbrechung am Flughafen Lüttich geführt hatten.
Der Energieversorger Engie erklärte, die Drohnen hätten die Sicherheit der Reaktoren nicht gefährdet. Das Nationale Krisenzentrum bestätigte jedoch den Verstoß gegen die Flugverbotszone und leitete eine Sicherheitsuntersuchung ein. Die Polizei Scheldewaas äußerte sich angesichts der laufenden Ermittlungen nicht.
Bereits am selben Abend stoppte der Flughafen Lüttich – ein wichtiger europäischer Frachtknotenpunkt – um 19:30 Uhr den Betrieb, nachdem Mitarbeiter mehrere Drohnen im kontrollierten Luftraum gemeldet hatten. Der Flugbetrieb wurde um 20:25 Uhr wieder aufgenommen, doch Spediteure warnten vor Kettenreaktionen und Verzögerungen, da Nachtslots für Expresslieferungen entscheidend sind.
Die aufeinanderfolgenden Vorfälle markieren den vierten Tag in Folge mit Drohnenstörungen in Belgien und erhöhen den Druck auf die Behörden, Anti-Drohnen-Gesetze und entsprechende Technologien schneller umzusetzen. Betreiber zeitkritischer Lieferketten, insbesondere aus den Bereichen Pharma und E-Commerce, sollten alternative Routen über Luxemburg oder Köln-Bonn prüfen.
Risikobewerter weisen darauf hin, dass Überflüge von Kernanlagen strengere Luftraumsperrungen gemäß EU-Verordnung (EG) 551/2004 auslösen könnten, was den Radius der Reisebeeinträchtigungen über den Luftverkehr hinaus auf nahegelegene Autobahnen und Bahnstrecken ausweiten würde.
Der Energieversorger Engie erklärte, die Drohnen hätten die Sicherheit der Reaktoren nicht gefährdet. Das Nationale Krisenzentrum bestätigte jedoch den Verstoß gegen die Flugverbotszone und leitete eine Sicherheitsuntersuchung ein. Die Polizei Scheldewaas äußerte sich angesichts der laufenden Ermittlungen nicht.
Bereits am selben Abend stoppte der Flughafen Lüttich – ein wichtiger europäischer Frachtknotenpunkt – um 19:30 Uhr den Betrieb, nachdem Mitarbeiter mehrere Drohnen im kontrollierten Luftraum gemeldet hatten. Der Flugbetrieb wurde um 20:25 Uhr wieder aufgenommen, doch Spediteure warnten vor Kettenreaktionen und Verzögerungen, da Nachtslots für Expresslieferungen entscheidend sind.
Die aufeinanderfolgenden Vorfälle markieren den vierten Tag in Folge mit Drohnenstörungen in Belgien und erhöhen den Druck auf die Behörden, Anti-Drohnen-Gesetze und entsprechende Technologien schneller umzusetzen. Betreiber zeitkritischer Lieferketten, insbesondere aus den Bereichen Pharma und E-Commerce, sollten alternative Routen über Luxemburg oder Köln-Bonn prüfen.
Risikobewerter weisen darauf hin, dass Überflüge von Kernanlagen strengere Luftraumsperrungen gemäß EU-Verordnung (EG) 551/2004 auslösen könnten, was den Radius der Reisebeeinträchtigungen über den Luftverkehr hinaus auf nahegelegene Autobahnen und Bahnstrecken ausweiten würde.
Quelle: The Brussels Times