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Großbritannien entsendet RAF-Spezialisten nach Belgien wegen Bedenken hinsichtlich „Hybrider Kriegsführung“

Nov. 11, 2025
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Großbritannien entsendet RAF-Spezialisten nach Belgien wegen Bedenken hinsichtlich „Hybrider Kriegsführung“
Das britische Verteidigungsministerium bestätigte am 10. November, dass es auf Bitten Belgiens Ingenieure der Royal Air Force sowie elektromagnetische Störsender entsendet. Die Mission wird als Reaktion auf „unautorisierte Drohnenaktivitäten, die an russische Hybridtaktiken erinnern“, beschrieben.

Air Chief Marshal Sir Richard Knighton erklärte gegenüber der BBC, dass britisches Personal bereits am Wochenende eingetroffen sei und unter belgischem Kommando zum Schutz von Zaventem, Lüttich und wichtigen NATO-Einrichtungen eingesetzt werde. Verteidigungsminister John Healey bezeichnete den Einsatz als „Solidarität innerhalb der Allianz“ und deutete an, dass ähnliche schnelle Unterstützungspakete auch für andere europäische Flughäfen bei Drohnenvorfällen möglich seien.

Großbritannien entsendet RAF-Spezialisten nach Belgien wegen Bedenken hinsichtlich „Hybrider Kriegsführung“


Für internationale Unternehmen ist der Einsatz ein zweischneidiges Schwert: Zwar sollte die erhöhte Schutzkapazität die Wahrscheinlichkeit plötzlicher Flughafenschließungen verringern, gleichzeitig signalisiert er jedoch eine erhöhte Bedrohungslage. Firmen mit zeitkritischen Lieferungen oder Geschäftsreisen über Brüssel wird geraten, NOTAMs und staatliche Reisehinweise in Echtzeit zu verfolgen.

Das RAF-Team soll „so lange wie operativ notwendig“ vor Ort bleiben, so belgische Behörden. Dies wirft Fragen zu Kostenaufteilung sowie zu Führungs- und Kontrollstrukturen zwischen den verbündeten Streitkräften und zivilen Luftfahrtbehörden auf. Rechtsexperten betonen, dass die Haftung für etwaige unbeabsichtigte Signalstörungen durch klare Abkommen geregelt werden muss, insbesondere im Rahmen der EU-Luftfahrtsicherheitsvorschriften.

Analysten sehen in dem Fall einen möglichen Beschleuniger für die gemeinsame Beschaffung von Anti-Drohnen-Systemen im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (PESCO) der EU. Unternehmen erhalten so einen Einblick, wie sich schnell wandelnde Sicherheitsbedrohungen auf Mobilitätslogistik, Versicherungsprämien und Krisenmanagement auswirken können.
Quelle: CBS News

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