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GCC genehmigt „One-Stop“-Reisesystem; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember

Nov. 13, 2025
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GCC genehmigt „One-Stop“-Reisesystem; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember
Auf dem 42. Treffen der Innenminister des Golf-Kooperationsrats (GCC) in Kuwait-Stadt am 12. November verabschiedete der GCC ein „One-Stop“-Reisemodell, das es Staatsangehörigen der Golfstaaten ermöglicht, Einwanderungs-, Zoll- und Sicherheitskontrollen an einem einzigen Kontrollpunkt abzuschließen. Der erste Praxistest startet im Dezember auf Flügen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain, danach wird das Modell für eine Ausweitung auf alle sechs GCC-Staaten bewertet.

Im Rahmen des Pilotprojekts durchlaufen Reisende, die Abu Dhabi, Dubai oder Manama verlassen, wie gewohnt die Ausreiseformalitäten, passieren bei der Ankunft jedoch einen speziellen Kanal, in dem die Einreisekontrollen beider Staaten gleichzeitig durchgeführt werden. Behörden zufolge könnte dieser Prozess die gesamte Abfertigungszeit um bis zu 40 Prozent verkürzen und soll das Schengen-Erlebnis in Europa nachahmen, um die regionale wirtschaftliche Integration zu stärken.

GCC genehmigt „One-Stop“-Reisesystem; Pilotprojekt zwischen VAE und Bahrain startet im Dezember


Für in den VAE ansässige Unternehmen bedeutet die Änderung schnellere Abläufe für Mitarbeiter, die zwischen den Emiraten und Bahrain pendeln, wodurch die durch Wartezeiten an Flughäfen verlorene Arbeitszeit reduziert wird. Umzugsberater erwarten, dass das Modell langfristig in das seit Langem geplante „Einheitliche GCC-Touristenvisum“ einfließt, was multinationalen Unternehmen einen größeren Talentpool ermöglicht, der sich freier innerhalb des Blocks bewegen kann. Auch Logistikanbieter rechnen mit schlankeren Luftfrachtverfahren, sobald die Zollzusammenarbeit in den Korridor integriert wird.

Praktische Details sind noch begrenzt: Die Behörden arbeiten noch an einer gemeinsamen elektronischen Plattform zur Erfassung von Verstößen und Reisedaten sowie an einheitlichen Datenschutzstandards. Dennoch wurden Fluggesellschaften gebeten, rechtzeitig zum Start im Dezember spezielle Boarding-Pass-Kennzeichnungen und Beschilderungen vorzubereiten. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, plant das GCC-Sekretariat, das Konzept bis Ende 2026 auf Landgrenzen und Seehäfen auszuweiten.

Reiseverantwortliche sollten ihre in der Golfregion tätigen Mitarbeiter darauf hinweisen, dass das Modell vorerst nur für Staatsbürger der GCC-Mitgliedsstaaten gilt; ausländische Einwohner müssen weiterhin die bestehenden Ein- und Ausreisekanäle nutzen. Allerdings deuteten Behörden an, dass eine zweite Phase auch Bewohner einschließen könnte, sobald die technische Integration stabil ist. Unternehmen mit häufigem Verkehr zwischen den VAE und Bahrain sollten weitere Rundschreiben aufmerksam verfolgen und sicherstellen, dass Mitarbeiter bis zur Klärung der Dokumentenanforderungen Reisepässe statt Personalausweise mitführen.
Quelle: Gulf News

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