
Kanadas Einwanderungsbehörde setzt weiterhin auf kategoriebasierte Express-Entry-Runden, um kritische Arbeitskräftelücken zu schließen. Bei der Auslosung am 14. November 2025, die am 17. November veröffentlicht wurde, vergab Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) 3.500 Einladungen zur Antragstellung (ITA) für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung an Kandidaten mit aktueller Berufserfahrung im Gesundheits- oder Sozialwesen. Die Mindestpunktzahl im Comprehensive Ranking System (CRS) sank auf 462 – der niedrigste Wert für diese Kategorie im Jahr 2025 – und machte die Einladungsschwelle deutlich erreichbarer für international ausgebildete Pflegekräfte, Ärzte, Apotheker, Sozialarbeiter und Betreuungsfachkräfte.
Der Gesundheitsbereich ist zum Gradmesser für IRCCs umfassenderen Wandel hin zu einer kompetenzbasierten Auswahl geworden. Seit das Parlament 2023 einen „Kategorie-Auslosungs“-Rahmen verabschiedet hat, nutzt Ottawa die gezielte Berufsauswahl, um sicherzustellen, dass die Einwanderung den nachgewiesenen Engpässen entspricht, anstatt einfach Plätze an die mit den höchsten CRS-Punkten zu vergeben. Da Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen weiterhin Schwierigkeiten haben, pandemiebedingte Stellen zu besetzen, signalisiert die Vergabe von 3.500 ITAs die Absicht der Regierung, Talente zu beschleunigen, die schnell an vorderster Front eingesetzt werden können.
Für Arbeitgeber erleichtert die Auslosung die anhaltenden Rekrutierungsengpässe. Provinzielle Gesundheitsministerien, private Kliniken und gemeinnützige Organisationen können ihre Einstellungsstrategien nun auf Kandidaten ausrichten, die bereits eine ITA erhalten haben, was die Sponsoring-Zeiten verkürzt und die Abhängigkeit vom Programm für temporäre ausländische Arbeitskräfte verringert. Gleichzeitig senkt die Auslosung die Hürden für Fachkräfte in der Mitte ihrer Karriere im Ausland, die durch hohe CRS-Schnittwerte in früheren Runden abgeschreckt wurden.
Der Anstieg der Einladungen hat auch Auswirkungen auf die Ansiedlung. Gemeinden außerhalb der größten Ballungsräume haben sich für eine bessere regionale Verteilung der Neuankömmlinge eingesetzt; IRCC-Daten zeigen, dass bei den jüngsten Auslosungen im Gesundheitsbereich ein höherer Anteil der Kandidaten die Absicht angibt, in kleineren Provinzen wie Nova Scotia, New Brunswick und Saskatchewan zu leben. Das könnte helfen, Personalengpässe in ländlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren zu lindern.
Potenzielle Bewerber sollten beachten, dass eine ITA nur der erste Schritt ist. Kandidaten müssen innerhalb von 60 Tagen vollständige Unterlagen einreichen – einschließlich Nachweisen über die Gleichwertigkeit der Bildungsabschlüsse, Sprachtestergebnissen und bei reglementierten Berufen Nachweisen über die Kontaktaufnahme mit der zuständigen Zulassungsstelle. Bei einer größeren Aufnahme könnte sich die Bearbeitungszeit bei IRCC verlängern; Berater empfehlen daher, die Dokumente im Voraus vorzubereiten, um Fristversäumnisse zu vermeiden.
Der Gesundheitsbereich ist zum Gradmesser für IRCCs umfassenderen Wandel hin zu einer kompetenzbasierten Auswahl geworden. Seit das Parlament 2023 einen „Kategorie-Auslosungs“-Rahmen verabschiedet hat, nutzt Ottawa die gezielte Berufsauswahl, um sicherzustellen, dass die Einwanderung den nachgewiesenen Engpässen entspricht, anstatt einfach Plätze an die mit den höchsten CRS-Punkten zu vergeben. Da Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen weiterhin Schwierigkeiten haben, pandemiebedingte Stellen zu besetzen, signalisiert die Vergabe von 3.500 ITAs die Absicht der Regierung, Talente zu beschleunigen, die schnell an vorderster Front eingesetzt werden können.
Für Arbeitgeber erleichtert die Auslosung die anhaltenden Rekrutierungsengpässe. Provinzielle Gesundheitsministerien, private Kliniken und gemeinnützige Organisationen können ihre Einstellungsstrategien nun auf Kandidaten ausrichten, die bereits eine ITA erhalten haben, was die Sponsoring-Zeiten verkürzt und die Abhängigkeit vom Programm für temporäre ausländische Arbeitskräfte verringert. Gleichzeitig senkt die Auslosung die Hürden für Fachkräfte in der Mitte ihrer Karriere im Ausland, die durch hohe CRS-Schnittwerte in früheren Runden abgeschreckt wurden.
Der Anstieg der Einladungen hat auch Auswirkungen auf die Ansiedlung. Gemeinden außerhalb der größten Ballungsräume haben sich für eine bessere regionale Verteilung der Neuankömmlinge eingesetzt; IRCC-Daten zeigen, dass bei den jüngsten Auslosungen im Gesundheitsbereich ein höherer Anteil der Kandidaten die Absicht angibt, in kleineren Provinzen wie Nova Scotia, New Brunswick und Saskatchewan zu leben. Das könnte helfen, Personalengpässe in ländlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren zu lindern.
Potenzielle Bewerber sollten beachten, dass eine ITA nur der erste Schritt ist. Kandidaten müssen innerhalb von 60 Tagen vollständige Unterlagen einreichen – einschließlich Nachweisen über die Gleichwertigkeit der Bildungsabschlüsse, Sprachtestergebnissen und bei reglementierten Berufen Nachweisen über die Kontaktaufnahme mit der zuständigen Zulassungsstelle. Bei einer größeren Aufnahme könnte sich die Bearbeitungszeit bei IRCC verlängern; Berater empfehlen daher, die Dokumente im Voraus vorzubereiten, um Fristversäumnisse zu vermeiden.
Quelle: ImmigCanada