
Arbeitskonflikte bei Air Transat rücken am 17. November in den Fokus der Öffentlichkeit, als Hunderte Piloten koordinierte Informationsstreiks vor dem Montréal-Trudeau International Airport und dem Terminal 3 des Toronto Pearson Airports abhalten. Die Demonstration findet einen Tag vor dem Ende der bundesweit vorgeschriebenen Schlichtungsfrist statt und markiert einen entscheidenden Moment in den Tarifverhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und der Air Line Pilots Association (ALPA).
Die Piloten fordern eine Lohngleichheit mit ihren Kollegen bei Air Canada und WestJet, eine verbesserte Planbarkeit der Dienstpläne sowie Verbesserungen bei den Altersvorsorgebestimmungen. Laut ALPA arbeiten die Piloten von Air Transat seit April 2024 unter einem abgelaufenen Vertrag und liegen bei wichtigen Gehaltsstufen bis zu 15 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Das Management argumentiert, dass die auf Freizeitflüge spezialisierte Airline sich noch von pandemiebedingten Schulden erholt und eine deutliche Kostensteigerung ohne Preiserhöhungen nicht verkraften könne.
Gemäß dem kanadischen Arbeitsrecht beginnt am 19. November eine 21-tägige Abkühlphase. Die Gewerkschaft könnte rechtlich ab dem 10. Dezember streiken, oder die Airline könnte die Mitarbeiter aussperren, falls keine Einigung erzielt wird oder keine Vermittlung durch Bundesmediatoren erfolgt. Für Geschäftsreisende und Reiseveranstalter fällt dieser Zeitraum in die Hauptreisezeit der Feiertage, was die Gefahr massiver Flugausfälle und Umleitungsprobleme an zwei der verkehrsreichsten internationalen Drehkreuze Kanadas erhöht.
Air Transat befördert jährlich rund 5 Millionen Passagiere, mit einem Streckennetz, das stark auf transatlantische Freizeitziele ausgerichtet ist, aber auch wichtige Wintersonnen-Destinationen umfasst. Geschäftsreisende mit Buchungen bei der Airline im Dezember wurden aufgefordert, Notfallpläne zu erstellen, darunter flexible Tickets bei Alternativfluggesellschaften und Reiseversicherungen, die Arbeitskampfmaßnahmen abdecken.
Historisch hat die Bundesregierung Arbeitskämpfe in der Luftfahrt nur dann per Gesetz beendet, wenn langanhaltende Streiks die wirtschaftliche Stabilität bedrohen. Ob Ottawa hier eingreifen wird, dürfte von der Verhandlungsdynamik in den kommenden Wochen und den möglichen Auswirkungen auf den gesamten kanadischen Luftfahrtsektor abhängen.
Die Piloten fordern eine Lohngleichheit mit ihren Kollegen bei Air Canada und WestJet, eine verbesserte Planbarkeit der Dienstpläne sowie Verbesserungen bei den Altersvorsorgebestimmungen. Laut ALPA arbeiten die Piloten von Air Transat seit April 2024 unter einem abgelaufenen Vertrag und liegen bei wichtigen Gehaltsstufen bis zu 15 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Das Management argumentiert, dass die auf Freizeitflüge spezialisierte Airline sich noch von pandemiebedingten Schulden erholt und eine deutliche Kostensteigerung ohne Preiserhöhungen nicht verkraften könne.
Gemäß dem kanadischen Arbeitsrecht beginnt am 19. November eine 21-tägige Abkühlphase. Die Gewerkschaft könnte rechtlich ab dem 10. Dezember streiken, oder die Airline könnte die Mitarbeiter aussperren, falls keine Einigung erzielt wird oder keine Vermittlung durch Bundesmediatoren erfolgt. Für Geschäftsreisende und Reiseveranstalter fällt dieser Zeitraum in die Hauptreisezeit der Feiertage, was die Gefahr massiver Flugausfälle und Umleitungsprobleme an zwei der verkehrsreichsten internationalen Drehkreuze Kanadas erhöht.
Air Transat befördert jährlich rund 5 Millionen Passagiere, mit einem Streckennetz, das stark auf transatlantische Freizeitziele ausgerichtet ist, aber auch wichtige Wintersonnen-Destinationen umfasst. Geschäftsreisende mit Buchungen bei der Airline im Dezember wurden aufgefordert, Notfallpläne zu erstellen, darunter flexible Tickets bei Alternativfluggesellschaften und Reiseversicherungen, die Arbeitskampfmaßnahmen abdecken.
Historisch hat die Bundesregierung Arbeitskämpfe in der Luftfahrt nur dann per Gesetz beendet, wenn langanhaltende Streiks die wirtschaftliche Stabilität bedrohen. Ob Ottawa hier eingreifen wird, dürfte von der Verhandlungsdynamik in den kommenden Wochen und den möglichen Auswirkungen auf den gesamten kanadischen Luftfahrtsektor abhängen.
Quelle: PAX News