
Spanien wird am Mittwoch, den 19. November, am Flughafen Palma de Mallorca das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union einführen. Damit ist Palma das erste große Freizeit-Reiseziel des Landes, das von Nicht-EU-Reisenden eine vollständige biometrische Erfassung verlangt.
Das EES ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen durch eine elektronische Erfassung der Ein- und Ausreise, bei der vier Fingerabdrücke sowie ein Gesichts- oder Iris-Scan aufgenommen werden. Laut dem spanischen Innenministerium wurden fast 83 Millionen Euro in Hardware, Software und die Umgestaltung der Passkontrollbereiche an acht internationalen Flughäfen investiert. Die stark frequentierten Terminals in Palma wurden ausgewählt, um die tourismusorientierte Phase nach Pilotprojekten in Madrid-Barajas und Menorca zu starten.
Für Geschäfts- und Freizeitreisende aus Großbritannien, den USA und anderen Drittstaaten bedeutet dies bei der ersten Einreise eine etwas längere Bearbeitungszeit (geschätzt zwei bis vier Minuten pro Person), gefolgt von schnelleren automatischen E-Gates bei späteren Besuchen. Die Fluggesellschaften wurden angewiesen, ihre Passagiere auf die längeren Wartezeiten während der Anfangsphase hinzuweisen. AENA und die Nationalpolizei haben 120 temporäre Mitarbeiter eingesetzt, um Warteschlangen zu managen und bei Problemen an den Selbstbedienungskiosken zu helfen.
Der Start des Systems ist auch ein Belastungstest für die spanische Tourismusinfrastruktur. Palma bearbeitete im vergangenen Jahr 30 Millionen Passagiere, davon 70 % aus dem Ausland. Eventuelle Engpässe werden wichtige Erkenntnisse liefern, bevor das EES bis Ostern 2026 an allen spanischen Häfen, Flughäfen und Landgrenzen (einschließlich Gibraltar) eingeführt sein muss. Branchenverbände wie die Spanische Hotelkonföderation (CEHAT) und die Global Business Travel Association (GBTA) sehen im digitalen Grenzsystem langfristig eine Verkürzung der Wartezeiten und eine Verbesserung der Sicherheit, warnen jedoch davor, dass uneinheitliche Einführungen in Europa Reisende verwirren und die Fürsorgepflichten von Unternehmen im Winter erschweren könnten.
Praktischer Hinweis: Reisende mit Aufenthaltstiteln oder Langzeitvisa sind vom EES ausgenommen, müssen jedoch die besetzten Kontrollschalter nutzen. Nicht-EU-Passagiere, die nach Palma innerstaatlich weiterreisen, sollten bei der Buchung der Anschlussflüge die längere Abfertigungszeit berücksichtigen. Verpasste Anschlussflüge führen nicht automatisch zu einer EU261-Entschädigung, da die Verzögerung bei der Einreise und nicht beim Check-in der Fluggesellschaft entsteht.
Das EES ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen durch eine elektronische Erfassung der Ein- und Ausreise, bei der vier Fingerabdrücke sowie ein Gesichts- oder Iris-Scan aufgenommen werden. Laut dem spanischen Innenministerium wurden fast 83 Millionen Euro in Hardware, Software und die Umgestaltung der Passkontrollbereiche an acht internationalen Flughäfen investiert. Die stark frequentierten Terminals in Palma wurden ausgewählt, um die tourismusorientierte Phase nach Pilotprojekten in Madrid-Barajas und Menorca zu starten.
Für Geschäfts- und Freizeitreisende aus Großbritannien, den USA und anderen Drittstaaten bedeutet dies bei der ersten Einreise eine etwas längere Bearbeitungszeit (geschätzt zwei bis vier Minuten pro Person), gefolgt von schnelleren automatischen E-Gates bei späteren Besuchen. Die Fluggesellschaften wurden angewiesen, ihre Passagiere auf die längeren Wartezeiten während der Anfangsphase hinzuweisen. AENA und die Nationalpolizei haben 120 temporäre Mitarbeiter eingesetzt, um Warteschlangen zu managen und bei Problemen an den Selbstbedienungskiosken zu helfen.
Der Start des Systems ist auch ein Belastungstest für die spanische Tourismusinfrastruktur. Palma bearbeitete im vergangenen Jahr 30 Millionen Passagiere, davon 70 % aus dem Ausland. Eventuelle Engpässe werden wichtige Erkenntnisse liefern, bevor das EES bis Ostern 2026 an allen spanischen Häfen, Flughäfen und Landgrenzen (einschließlich Gibraltar) eingeführt sein muss. Branchenverbände wie die Spanische Hotelkonföderation (CEHAT) und die Global Business Travel Association (GBTA) sehen im digitalen Grenzsystem langfristig eine Verkürzung der Wartezeiten und eine Verbesserung der Sicherheit, warnen jedoch davor, dass uneinheitliche Einführungen in Europa Reisende verwirren und die Fürsorgepflichten von Unternehmen im Winter erschweren könnten.
Praktischer Hinweis: Reisende mit Aufenthaltstiteln oder Langzeitvisa sind vom EES ausgenommen, müssen jedoch die besetzten Kontrollschalter nutzen. Nicht-EU-Passagiere, die nach Palma innerstaatlich weiterreisen, sollten bei der Buchung der Anschlussflüge die längere Abfertigungszeit berücksichtigen. Verpasste Anschlussflüge führen nicht automatisch zu einer EU261-Entschädigung, da die Verzögerung bei der Einreise und nicht beim Check-in der Fluggesellschaft entsteht.
Quelle: Travel Gossip
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