
Der Flughafen Zürich hat am 19. November das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) in Betrieb genommen und 52 Selbstbedienungskioske sowie automatisierte Gates für Nicht-EU/EFTA-Staatsangehörige installiert. Schweizer, EU- und EFTA-Bürger (einschließlich Polen) sind weiterhin von der Fingerabdruckerfassung ausgenommen, doch polnische Unternehmen, die Drittstaaten-Bauftragte über Zürich abwickeln, spüren die Auswirkungen. Erstnutzer des EES müssen nun während der Stoßzeiten mit zusätzlichen 30 bis 60 Minuten Bearbeitungszeit rechnen, weshalb Fluggesellschaften ihre Passagiere bereits an Bord informieren.
Für Mobility Manager bedeutet die Umstellung engere Anschlusszeiten: Die Personalabteilungen sollten mindestens 90 Minuten zwischen der Ankunft aus Nicht-Schengen-Staaten und dem Weiterflug in den Schengen-Raum einplanen, bis sich die Warteschlangen beruhigen. Das automatisierte System speist zudem eine zentrale Datenbank, die die Anzahl der Schengen-Aufenthaltstage automatisch erfasst und so das Risiko unbemerkter Überschreitungen durch Projektmitarbeiter verringert.
Der Start in Zürich folgt auf frühere Einführungen in Genf und Basel, womit die Schweiz bereits Monate vor der EU-Frist im April 2026 vollständig EES-konform ist. Die Schweizer Erfahrungen bieten somit eine wertvolle Generalprobe für polnische Flughäfen, die das EES im Oktober aktiviert haben. Die polnische Grenzpolizei meldet mittlere Abfertigungszeiten von 45 Sekunden am Flughafen Warschau-Chopin, warnt jedoch vor einem erneuten Anstieg der Passagierzahlen zu Weihnachten.
Praktische Hinweise: Auftragnehmer sollten ihre Fingerabdrücke möglichst vor der Gepäckausgabe erfassen lassen, Ausdrucke früherer Schengen-Stempel mitführen, um Fragen zur Aufenthaltsdauer zu klären, und darauf achten, dass ihre Pässe mindestens zwei freie Seiten für den bei der Erstregistrierung ausgestellten biometrischen Aufkleber haben.
Langfristig werden die EES-Daten in die ab Ende 2026 geplanten ETIAS-Reisegenehmigungen einfließen. Organisationen sollten jetzt schon Tageszählwarnungen in ihre Reisemanagement-Software integrieren, um kurzfristige Boarding-Verweigerungen zu vermeiden, sobald ETIAS verpflichtend wird.
Für Mobility Manager bedeutet die Umstellung engere Anschlusszeiten: Die Personalabteilungen sollten mindestens 90 Minuten zwischen der Ankunft aus Nicht-Schengen-Staaten und dem Weiterflug in den Schengen-Raum einplanen, bis sich die Warteschlangen beruhigen. Das automatisierte System speist zudem eine zentrale Datenbank, die die Anzahl der Schengen-Aufenthaltstage automatisch erfasst und so das Risiko unbemerkter Überschreitungen durch Projektmitarbeiter verringert.
Der Start in Zürich folgt auf frühere Einführungen in Genf und Basel, womit die Schweiz bereits Monate vor der EU-Frist im April 2026 vollständig EES-konform ist. Die Schweizer Erfahrungen bieten somit eine wertvolle Generalprobe für polnische Flughäfen, die das EES im Oktober aktiviert haben. Die polnische Grenzpolizei meldet mittlere Abfertigungszeiten von 45 Sekunden am Flughafen Warschau-Chopin, warnt jedoch vor einem erneuten Anstieg der Passagierzahlen zu Weihnachten.
Praktische Hinweise: Auftragnehmer sollten ihre Fingerabdrücke möglichst vor der Gepäckausgabe erfassen lassen, Ausdrucke früherer Schengen-Stempel mitführen, um Fragen zur Aufenthaltsdauer zu klären, und darauf achten, dass ihre Pässe mindestens zwei freie Seiten für den bei der Erstregistrierung ausgestellten biometrischen Aufkleber haben.
Langfristig werden die EES-Daten in die ab Ende 2026 geplanten ETIAS-Reisegenehmigungen einfließen. Organisationen sollten jetzt schon Tageszählwarnungen in ihre Reisemanagement-Software integrieren, um kurzfristige Boarding-Verweigerungen zu vermeiden, sobald ETIAS verpflichtend wird.
Quelle: VisaHQ