
Das tschechische Verkehrsministerium und das britische Department for Transport haben am Samstag, den 22. November 2025, in London einen neuen bilateralen Verkehrsdialog gestartet. Ziel ist eine intensivere Zusammenarbeit bei Technologien und politischen Maßnahmen, die die Mobilität des nächsten Jahrzehnts prägen werden. Die leitenden Beamten Zdeněk Čechura und Simon Argyle unterzeichneten einen Rahmenvertrag mit einem Arbeitsplan, der fünf Schwerpunkte umfasst: intelligente und autonome Fahrzeuge, den Übergang zu emissionsfreiem Verkehr, Hochgeschwindigkeits- und grenzüberschreitenden Schienenverkehr, innovative Projektfinanzierung sowie gemeinsame Forschung und Innovation.
Für die tschechische Seite kommt die Vereinbarung zum richtigen Zeitpunkt. Prag arbeitet derzeit an seiner Nationalen Verkehrsstrategie 2035 und wird im kommenden Frühjahr Ausschreibungen für ein 20-Milliarden-Euro-Hochgeschwindigkeitsbahnnetz veröffentlichen. Britische Bahnberatungen wie HS2 Ltd und Arup werden voraussichtlich Angebote einreichen und dabei auf britische Erfahrungen mit digitaler ETCS-Signalisierung und öffentlich-privaten Finanzierungsmodellen zurückgreifen. Gleichzeitig sehen britische Unternehmen, die batterieelektrische und Wasserstoffbusse entwickeln, neue Chancen im tschechischen Regionalverkehr, da die Emissionsziele ab 2027 verschärft werden.
Aus britischer Sicht eröffnet die Vereinbarung den Zugang zu Mittelosteuropa, während London neue Exportkunden für seine Connected Autonomous Mobility (CAM)-Technologie gewinnt und Pilotprojekte für Straßenbenutzungsgebühren startet, die Prag ebenfalls untersuchen möchte. Die beiden Ministerien werden Anfang 2026 Arbeitsgruppen einrichten, Experten austauschen und im Oktober nächsten Jahres ein Branchenforum auf der Brünner Ingenieurmesse veranstalten.
Geschäftsreisende sollten beachten, dass der Dialog auch beide Seiten verpflichtet, die Grenzprozesse für Fahrer und Fracht zu verbessern, sobald das EU-Ein- und Ausreisesystem 2026 vollständig in Betrieb geht. Unternehmen, die Lieferketten zwischen Großbritannien und Tschechien betreiben, erhalten damit einen offiziellen Kanal, um Anliegen zu Zollwartezeiten, Kabotageregelungen und der Lizenzierung von Berufskraftfahrern vorzubringen. Multinationale Unternehmen werden ermutigt, die gemeinsame Erklärung auf Konsultationstermine zu verfolgen und Positionspapiere zur grenzüberschreitenden Mobilität der Arbeitskräfte vorzubereiten.
Für die tschechische Seite kommt die Vereinbarung zum richtigen Zeitpunkt. Prag arbeitet derzeit an seiner Nationalen Verkehrsstrategie 2035 und wird im kommenden Frühjahr Ausschreibungen für ein 20-Milliarden-Euro-Hochgeschwindigkeitsbahnnetz veröffentlichen. Britische Bahnberatungen wie HS2 Ltd und Arup werden voraussichtlich Angebote einreichen und dabei auf britische Erfahrungen mit digitaler ETCS-Signalisierung und öffentlich-privaten Finanzierungsmodellen zurückgreifen. Gleichzeitig sehen britische Unternehmen, die batterieelektrische und Wasserstoffbusse entwickeln, neue Chancen im tschechischen Regionalverkehr, da die Emissionsziele ab 2027 verschärft werden.
Aus britischer Sicht eröffnet die Vereinbarung den Zugang zu Mittelosteuropa, während London neue Exportkunden für seine Connected Autonomous Mobility (CAM)-Technologie gewinnt und Pilotprojekte für Straßenbenutzungsgebühren startet, die Prag ebenfalls untersuchen möchte. Die beiden Ministerien werden Anfang 2026 Arbeitsgruppen einrichten, Experten austauschen und im Oktober nächsten Jahres ein Branchenforum auf der Brünner Ingenieurmesse veranstalten.
Geschäftsreisende sollten beachten, dass der Dialog auch beide Seiten verpflichtet, die Grenzprozesse für Fahrer und Fracht zu verbessern, sobald das EU-Ein- und Ausreisesystem 2026 vollständig in Betrieb geht. Unternehmen, die Lieferketten zwischen Großbritannien und Tschechien betreiben, erhalten damit einen offiziellen Kanal, um Anliegen zu Zollwartezeiten, Kabotageregelungen und der Lizenzierung von Berufskraftfahrern vorzubringen. Multinationale Unternehmen werden ermutigt, die gemeinsame Erklärung auf Konsultationstermine zu verfolgen und Positionspapiere zur grenzüberschreitenden Mobilität der Arbeitskräfte vorzubereiten.
Quelle: Prague Daily News
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