
Der Tiefseehafen Vizhinjam in Kerala wurde offiziell als „permanenter Einwanderungskontrollpunkt“ gemäß dem indischen Einwanderungs- und Ausländergesetz von 2025 ausgewiesen. Diese Einstufung ermöglicht einen voll integrierten Kontrollposten (ICP), der Genehmigungen für Schiffsbesatzungen, Kreuzfahrtpassagiere und ausländische Technikteams ausstellen kann, ohne dass die Unterlagen über Kochi oder Colombo geleitet werden müssen.
Der von Adani betriebene Hafen, der für Ultra-Großcontainerschiffe ausgelegt ist, hat während der Pilotphase bereits 590 Schiffe und 1,27 Millionen TEU abgefertigt. Behörden zufolge wird der ICP die Formalitäten für den Crewwechsel um 12 bis 18 Stunden verkürzen und könnte bis zu 30 Prozent des südindischen Exportvolumens umleiten, das derzeit über Sri Lanka umgeschlagen wird.
Für multinationale Unternehmen, die schwere Ausrüstung oder Projektfracht nach Südindien transportieren, bedeutet der neue Status von Vizhinjam schnellere Zoll- und Einwanderungsprozesse sowie eine geringere Abhängigkeit vom Luftfrachtverkehr nach Bengaluru oder Chennai. Logistikabteilungen sollten ihre Routen und Verträge vor dem nächsten Ausschreibungszyklus überprüfen.
Das Innenministerium plant, bis Jahresende zusätzliche Einwanderungsbeamte zu entsenden, und für Mitte 2026 ist eine eigene e-Gate-Spur für häufig reisende Besatzungsmitglieder vorgesehen.
Der von Adani betriebene Hafen, der für Ultra-Großcontainerschiffe ausgelegt ist, hat während der Pilotphase bereits 590 Schiffe und 1,27 Millionen TEU abgefertigt. Behörden zufolge wird der ICP die Formalitäten für den Crewwechsel um 12 bis 18 Stunden verkürzen und könnte bis zu 30 Prozent des südindischen Exportvolumens umleiten, das derzeit über Sri Lanka umgeschlagen wird.
Für multinationale Unternehmen, die schwere Ausrüstung oder Projektfracht nach Südindien transportieren, bedeutet der neue Status von Vizhinjam schnellere Zoll- und Einwanderungsprozesse sowie eine geringere Abhängigkeit vom Luftfrachtverkehr nach Bengaluru oder Chennai. Logistikabteilungen sollten ihre Routen und Verträge vor dem nächsten Ausschreibungszyklus überprüfen.
Das Innenministerium plant, bis Jahresende zusätzliche Einwanderungsbeamte zu entsenden, und für Mitte 2026 ist eine eigene e-Gate-Spur für häufig reisende Besatzungsmitglieder vorgesehen.
Quelle: The Times of India