
Das US-Justizministerium (DOJ) hat eine groß angelegte Personaloffensive für Einwanderungsrichter gestartet – in Werbeanzeigen als „Abschiebungsrichter“ bezeichnet –, während die Trump-Administration die Zusammensetzung der Einwanderungsgerichte neu gestalten will. Innenministerin Kristi Noem bewarb die offenen Stellen auf X und rief Juristen dazu auf, „Amerika für kommende Generationen zu prägen“.
Die Rekrutierung erfolgt nach monatelangen Abgängen im Executive Office for Immigration Review (EOIR). Laut der National Association of Immigration Judges wurden seit Januar 2025 mindestens 47 Berufungsrichter entfernt oder sind zurückgetreten, viele davon in sogenannten Sanctuary Cities wie New York und San Francisco. Kritiker sehen in der Säuberung den Versuch, Abschiebebeschlüsse schneller durchzusetzen – zulasten rechtsstaatlicher Schutzmechanismen.
Für Arbeitgeber könnte ein härteres Gerichtspersonal schnellere Entscheidungen bei Abschiebungen und Anträgen auf Aufenthaltsrecht bedeuten – eine gute Nachricht für jene, die den Status ihrer Mitarbeiter zügig klären wollen, aber ein Risiko, falls humanitäre Schutzgründe eingeschränkt werden. Anwälte sollten die lokalen Gerichtsliste im Auge behalten: Neue Richter könnten bei Fristverlängerungen und Ermessensentscheidungen der Staatsanwaltschaft restriktiver vorgehen.
Die Stellenanzeigen nennen Gehälter von bis zu 207.500 US-Dollar zuzüglich Ortszuschlägen und Umzugsprämien, was darauf hindeutet, dass das DOJ die Positionen schnell besetzen will. Ob die Kampagne die Einwanderungsgerichte weiter politisiert oder den Rückstau von zwei Millionen Fällen abbaut, bleibt abzuwarten.
Die Rekrutierung erfolgt nach monatelangen Abgängen im Executive Office for Immigration Review (EOIR). Laut der National Association of Immigration Judges wurden seit Januar 2025 mindestens 47 Berufungsrichter entfernt oder sind zurückgetreten, viele davon in sogenannten Sanctuary Cities wie New York und San Francisco. Kritiker sehen in der Säuberung den Versuch, Abschiebebeschlüsse schneller durchzusetzen – zulasten rechtsstaatlicher Schutzmechanismen.
Für Arbeitgeber könnte ein härteres Gerichtspersonal schnellere Entscheidungen bei Abschiebungen und Anträgen auf Aufenthaltsrecht bedeuten – eine gute Nachricht für jene, die den Status ihrer Mitarbeiter zügig klären wollen, aber ein Risiko, falls humanitäre Schutzgründe eingeschränkt werden. Anwälte sollten die lokalen Gerichtsliste im Auge behalten: Neue Richter könnten bei Fristverlängerungen und Ermessensentscheidungen der Staatsanwaltschaft restriktiver vorgehen.
Die Stellenanzeigen nennen Gehälter von bis zu 207.500 US-Dollar zuzüglich Ortszuschlägen und Umzugsprämien, was darauf hindeutet, dass das DOJ die Positionen schnell besetzen will. Ob die Kampagne die Einwanderungsgerichte weiter politisiert oder den Rückstau von zwei Millionen Fällen abbaut, bleibt abzuwarten.
Quelle: The Guardian