
Frische interne Dashboards von VisaHQ zeigen, dass Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) zum 30. September mit 2.200.100 anhängigen Fällen den höchsten Stand seit Ende 2023 verzeichnete. Rund 996.700 Anträge (45 Prozent) liegen inzwischen außerhalb der eigenen Service-Standards der Behörde, was neue Sorgen bei Arbeitgebern, die auf Arbeitserlaubnisse warten, sowie bei Familien, die eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung anstreben, schürt.
Das stärkste Wachstum verzeichnen die temporären Aufenthaltskategorien: Die Anträge auf Studiengenehmigungen stiegen im Monatsvergleich um 10 Prozent, da sich ausländische Studierende für das Wintersemester 2026 anmelden. Die Wartezeiten für Besuchervisa bei indischen Antragstellern haben sich auf 106 Tage verlängert, während die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen mit Labour-Market-Impact-Assessment (LMIA) durchschnittlich 190 Tage dauert. Gewerkschaften machen einen Personalmangel von 20 Prozent verantwortlich und warnen, dass die im Haushalt 2025 zugesagten 258 Millionen CAD für Neueinstellungen erst in bis zu 18 Monaten Wirkung zeigen werden.
Das IRCC entgegnet, dass das Digital Platform Modernisation-Projekt und ein KI-gestütztes Pilotverfahren für Besuchervisa die Entscheidungszeiten im kommenden Jahr um bis zu 30 Prozent verkürzen sollen. Analysten warnen jedoch, dass die Pläne der Bundesregierung, die jährlichen Aufnahmen von Daueraufenthaltsberechtigten auf 485.000 zu stabilisieren, gefährdet sein könnten, wenn Rückstände hochqualifizierte Kandidaten verdrängen.
Empfehlungen für Mobility Manager umfassen die Priorisierung von LMIA-freien Kategorien wie innerbetrieblichen Versetzungen, das Einreichen von „entscheidungsbereiten“ Anträgen inklusive vorab durchgeführter medizinischer Untersuchungen sowie realistische Vorlaufzeiten von sechs bis neun Monaten für LMIA-basierte Einstellungen. Unternehmen sollten zudem ihre Fachabteilungen über mögliche Verzögerungen bei der Einarbeitung informieren und den Einsatz von Übergangs-Arbeitserlaubnissen für bereits in Kanada befindliche Mitarbeitende in Betracht ziehen.
Die Daten entfachen erneut die Debatte, ob die Aufnahmeobergrenzen Ottawas für Studierende und temporäre Arbeitskräfte in den Jahren 2026 bis 2028 ausreichen, um den Druck zu mindern. Ohne weitere Einschränkungen bei den Aufnahmen rechnen die meisten Beobachter damit, dass der Rückstau bis Mitte 2026 nahe der Millionengrenze verharren wird – was proaktive Planung für internationale Einsätze in Kanada unerlässlich macht.
Das stärkste Wachstum verzeichnen die temporären Aufenthaltskategorien: Die Anträge auf Studiengenehmigungen stiegen im Monatsvergleich um 10 Prozent, da sich ausländische Studierende für das Wintersemester 2026 anmelden. Die Wartezeiten für Besuchervisa bei indischen Antragstellern haben sich auf 106 Tage verlängert, während die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen mit Labour-Market-Impact-Assessment (LMIA) durchschnittlich 190 Tage dauert. Gewerkschaften machen einen Personalmangel von 20 Prozent verantwortlich und warnen, dass die im Haushalt 2025 zugesagten 258 Millionen CAD für Neueinstellungen erst in bis zu 18 Monaten Wirkung zeigen werden.
Das IRCC entgegnet, dass das Digital Platform Modernisation-Projekt und ein KI-gestütztes Pilotverfahren für Besuchervisa die Entscheidungszeiten im kommenden Jahr um bis zu 30 Prozent verkürzen sollen. Analysten warnen jedoch, dass die Pläne der Bundesregierung, die jährlichen Aufnahmen von Daueraufenthaltsberechtigten auf 485.000 zu stabilisieren, gefährdet sein könnten, wenn Rückstände hochqualifizierte Kandidaten verdrängen.
Empfehlungen für Mobility Manager umfassen die Priorisierung von LMIA-freien Kategorien wie innerbetrieblichen Versetzungen, das Einreichen von „entscheidungsbereiten“ Anträgen inklusive vorab durchgeführter medizinischer Untersuchungen sowie realistische Vorlaufzeiten von sechs bis neun Monaten für LMIA-basierte Einstellungen. Unternehmen sollten zudem ihre Fachabteilungen über mögliche Verzögerungen bei der Einarbeitung informieren und den Einsatz von Übergangs-Arbeitserlaubnissen für bereits in Kanada befindliche Mitarbeitende in Betracht ziehen.
Die Daten entfachen erneut die Debatte, ob die Aufnahmeobergrenzen Ottawas für Studierende und temporäre Arbeitskräfte in den Jahren 2026 bis 2028 ausreichen, um den Druck zu mindern. Ohne weitere Einschränkungen bei den Aufnahmen rechnen die meisten Beobachter damit, dass der Rückstau bis Mitte 2026 nahe der Millionengrenze verharren wird – was proaktive Planung für internationale Einsätze in Kanada unerlässlich macht.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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