
Kanada hat einen entscheidenden Schritt unternommen, um eine der umstrittensten Bestimmungen seines Staatsbürgerschaftsgesetzes abzuschaffen: die sogenannte „Zweite-Generation-Ausschlussregel“. Am 21. November erhielt das Gesetzesvorhaben C-3 die königliche Zustimmung, und Ottawa bestätigte am 23. November, dass das Gesetz im Jahr 2026 in Kraft treten wird.
Mit der Umsetzung wird die Staatsbürgerschaft automatisch an Tausende von Menschen zurückgegeben – oft als „verlorene Kanadier“ bezeichnet –, die im Ausland geboren wurden und deren kanadische Eltern ebenfalls im Ausland geboren sind. Zudem wird es künftigen Generationen ermöglicht, die Staatsbürgerschaft an im Ausland geborene Kinder weiterzugeben, sofern der kanadische Elternteil vor der Geburt oder Adoption mindestens 1.095 Tage kumulativ in Kanada verbracht hat.
Der Druck auf eine Reform wuchs seit einem Urteil des Superior Court von Ontario im Jahr 2023, das die Zweite-Generation-Grenze für verfassungswidrig erklärte. Einwanderungsanwälte, Diasporagruppen und Provinzregierungen argumentierten, die Regel diskriminiere Kanadier, die im Ausland arbeiten oder studieren, und zwinge viele werdende Eltern dazu, für die Geburt ihres Kindes nach Kanada zurückzufliegen. Interessenvertretungen wie die Canadian Immigration Lawyers Association und die Alliance for Lost Canadians setzten sich intensiv für den nun in C-3 verankerten „Substantial-Connection“-Test ein.
Die praktischen Auswirkungen für Arbeitgeber und Mobility-Manager sind erheblich. Multinationale Unternehmen, die kanadische Mitarbeiter weltweit entsenden, müssen künftig keine Notfallreisen nach Kanada für Geburten mehr einplanen. Personalabteilungen sollten sich auf eine Flut von Anfragen zur Staatsbürgerschaft einstellen, sobald die entsprechenden Vorschriften und Formulare voraussichtlich Mitte 2026 veröffentlicht werden, und ihre globalen Mobilitätspolitiken an die geringeren Risiken im Statusbereich anpassen.
Für global mobile Familien bedeutet die Reform mehr Sicherheit, dass im Ausland geborene Kinder während längerer Auslandseinsätze dieselben Rechte genießen wie in Kanada geborene Geschwister. Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) entwickelt ein Online-Tool zur Vorabprüfung, mit dem Kanadier im Ausland überprüfen können, ob sie die neue „Substantial-Connection“-Anforderung erfüllen, bevor sie einen Antrag stellen. Die Bearbeitung wird voraussichtlich sechs bis acht Monate dauern, sobald die Anträge angenommen werden, und IRCC plant eine Informationskampagne in beiden Amtssprachen sowie in wichtigen Diaspora-Zentren wie Dubai, London und Hongkong.
Langfristig könnte die Änderung laut Demografen dazu beitragen, Talente im Ausland zu halten und die Bindungen zu Kanadas vier Millionen starker Expat-Gemeinschaft zu stärken. Das Gesetz ändert zwar nicht die Aufenthaltsanforderungen für die Einbürgerung, soll aber die Familienzusammenführung für im Ausland geborene Ehepartner und Angehörige von Kanadiern erleichtern.
Mit der Umsetzung wird die Staatsbürgerschaft automatisch an Tausende von Menschen zurückgegeben – oft als „verlorene Kanadier“ bezeichnet –, die im Ausland geboren wurden und deren kanadische Eltern ebenfalls im Ausland geboren sind. Zudem wird es künftigen Generationen ermöglicht, die Staatsbürgerschaft an im Ausland geborene Kinder weiterzugeben, sofern der kanadische Elternteil vor der Geburt oder Adoption mindestens 1.095 Tage kumulativ in Kanada verbracht hat.
Der Druck auf eine Reform wuchs seit einem Urteil des Superior Court von Ontario im Jahr 2023, das die Zweite-Generation-Grenze für verfassungswidrig erklärte. Einwanderungsanwälte, Diasporagruppen und Provinzregierungen argumentierten, die Regel diskriminiere Kanadier, die im Ausland arbeiten oder studieren, und zwinge viele werdende Eltern dazu, für die Geburt ihres Kindes nach Kanada zurückzufliegen. Interessenvertretungen wie die Canadian Immigration Lawyers Association und die Alliance for Lost Canadians setzten sich intensiv für den nun in C-3 verankerten „Substantial-Connection“-Test ein.
Die praktischen Auswirkungen für Arbeitgeber und Mobility-Manager sind erheblich. Multinationale Unternehmen, die kanadische Mitarbeiter weltweit entsenden, müssen künftig keine Notfallreisen nach Kanada für Geburten mehr einplanen. Personalabteilungen sollten sich auf eine Flut von Anfragen zur Staatsbürgerschaft einstellen, sobald die entsprechenden Vorschriften und Formulare voraussichtlich Mitte 2026 veröffentlicht werden, und ihre globalen Mobilitätspolitiken an die geringeren Risiken im Statusbereich anpassen.
Für global mobile Familien bedeutet die Reform mehr Sicherheit, dass im Ausland geborene Kinder während längerer Auslandseinsätze dieselben Rechte genießen wie in Kanada geborene Geschwister. Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) entwickelt ein Online-Tool zur Vorabprüfung, mit dem Kanadier im Ausland überprüfen können, ob sie die neue „Substantial-Connection“-Anforderung erfüllen, bevor sie einen Antrag stellen. Die Bearbeitung wird voraussichtlich sechs bis acht Monate dauern, sobald die Anträge angenommen werden, und IRCC plant eine Informationskampagne in beiden Amtssprachen sowie in wichtigen Diaspora-Zentren wie Dubai, London und Hongkong.
Langfristig könnte die Änderung laut Demografen dazu beitragen, Talente im Ausland zu halten und die Bindungen zu Kanadas vier Millionen starker Expat-Gemeinschaft zu stärken. Das Gesetz ändert zwar nicht die Aufenthaltsanforderungen für die Einbürgerung, soll aber die Familienzusammenführung für im Ausland geborene Ehepartner und Angehörige von Kanadiern erleichtern.
Quelle: The Times of India
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