
In einer überraschenden Entscheidung, die Ottawas Absicht signalisiert, die Handels- und zwischenmenschlichen Beziehungen mit dem Golf zu vertiefen, gab Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) am 25. November 2025 bekannt, dass Inhaber eines katarischen Reisepasses künftig kein temporäres Besuchervisum mehr für die Einreise nach Kanada benötigen. Die Änderung trat um 5:30 Uhr Eastern Time in Kraft und versetzt katarische Reisende sofort in das elektronische Reisegenehmigungssystem (eTA), das für die meisten visumfreien Besucher bei der Anreise per Flugzeug gilt.
Die Entscheidung folgt auf monatelange bilaterale Gespräche, die nach der Erweiterung des Luftverkehrsabkommens zwischen Kanada und Katar Ende 2024 begannen. Der Handel zwischen den beiden Ländern erreichte 2024 einen Wert von 325 Millionen kanadischen Dollar, und kanadische Behörden sehen ungenutztes Potenzial in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, saubere Energie und Agrarwirtschaft. Die Abschaffung der Visapflicht soll den Besucherstrom erhöhen – im vergangenen Jahr reisten rund 9.000 katarische Touristen nach Kanada – und die Vorlaufzeiten für Führungskräfte verkürzen, die Investitions- oder Joint-Venture-Möglichkeiten prüfen.
Aus Sicht des Mobilitätsmanagements vereinfacht die neue Regelung Geschäftsreisen: Katarische Führungskräfte füllen nun ein Online-eTA-Formular aus, das in der Regel innerhalb von Minuten genehmigt wird, wodurch wochenlange Visa-Verfahren und biometrische Termine entfallen. Unternehmen sollten ihre internen Reisegenehmigungsprozesse und Fürsorgepflichten an die neue Einreisebestimmung anpassen. Die Maßnahme könnte auch Golf-basierte multinationale Unternehmen dazu bewegen, Kanada als nordamerikanisches Drehkreuz zu nutzen, insbesondere angesichts der großzügigen Möglichkeiten für innerbetriebliche Versetzungen im Rahmen des International Mobility Program.
Das IRCC betonte, dass Kanadas Sicherheitsüberprüfungen weiterhin bestehen, da die eTA-Plattform vor dem Boarding in Echtzeit Risikobewertungen anhand von Beobachtungslisten durchführt. Bestehende katarische Visainhaber können ihre Visa bis zum Ablauf weiterhin nutzen, alle neuen Reisenden müssen jedoch eine eTA beantragen. Fluggesellschaften wurden im Vorfeld durch eine „Carrier Messaging“-Mitteilung angewiesen, ihre Check-in-Systeme zu aktualisieren, um Boarding-Probleme zu vermeiden.
Analysten sehen die Ankündigung als Teil einer umfassenderen Strategie zur Neuausrichtung der temporären Aufenthaltsgenehmigungen Kanadas. Der Einwanderungsplan Ottawas für 2026–2028 zielt darauf ab, die Gesamtzahl temporärer Einreisen zu begrenzen; die Ausweitung der eTA-Berechtigung auf gezielte, volumenmäßig überschaubare Märkte wie Katar unterstützt Tourismus und Handel, ohne die Bearbeitungskapazitäten zu überlasten. Unternehmen mit Aktivitäten im Golfraum sollten beobachten, ob weitere Mitglieder des Golf-Kooperationsrats (GCC) – insbesondere die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien – als nächste Kandidaten für eine visumfreie Einreise in Frage kommen.
Die Entscheidung folgt auf monatelange bilaterale Gespräche, die nach der Erweiterung des Luftverkehrsabkommens zwischen Kanada und Katar Ende 2024 begannen. Der Handel zwischen den beiden Ländern erreichte 2024 einen Wert von 325 Millionen kanadischen Dollar, und kanadische Behörden sehen ungenutztes Potenzial in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, saubere Energie und Agrarwirtschaft. Die Abschaffung der Visapflicht soll den Besucherstrom erhöhen – im vergangenen Jahr reisten rund 9.000 katarische Touristen nach Kanada – und die Vorlaufzeiten für Führungskräfte verkürzen, die Investitions- oder Joint-Venture-Möglichkeiten prüfen.
Aus Sicht des Mobilitätsmanagements vereinfacht die neue Regelung Geschäftsreisen: Katarische Führungskräfte füllen nun ein Online-eTA-Formular aus, das in der Regel innerhalb von Minuten genehmigt wird, wodurch wochenlange Visa-Verfahren und biometrische Termine entfallen. Unternehmen sollten ihre internen Reisegenehmigungsprozesse und Fürsorgepflichten an die neue Einreisebestimmung anpassen. Die Maßnahme könnte auch Golf-basierte multinationale Unternehmen dazu bewegen, Kanada als nordamerikanisches Drehkreuz zu nutzen, insbesondere angesichts der großzügigen Möglichkeiten für innerbetriebliche Versetzungen im Rahmen des International Mobility Program.
Das IRCC betonte, dass Kanadas Sicherheitsüberprüfungen weiterhin bestehen, da die eTA-Plattform vor dem Boarding in Echtzeit Risikobewertungen anhand von Beobachtungslisten durchführt. Bestehende katarische Visainhaber können ihre Visa bis zum Ablauf weiterhin nutzen, alle neuen Reisenden müssen jedoch eine eTA beantragen. Fluggesellschaften wurden im Vorfeld durch eine „Carrier Messaging“-Mitteilung angewiesen, ihre Check-in-Systeme zu aktualisieren, um Boarding-Probleme zu vermeiden.
Analysten sehen die Ankündigung als Teil einer umfassenderen Strategie zur Neuausrichtung der temporären Aufenthaltsgenehmigungen Kanadas. Der Einwanderungsplan Ottawas für 2026–2028 zielt darauf ab, die Gesamtzahl temporärer Einreisen zu begrenzen; die Ausweitung der eTA-Berechtigung auf gezielte, volumenmäßig überschaubare Märkte wie Katar unterstützt Tourismus und Handel, ohne die Bearbeitungskapazitäten zu überlasten. Unternehmen mit Aktivitäten im Golfraum sollten beobachten, ob weitere Mitglieder des Golf-Kooperationsrats (GCC) – insbesondere die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien – als nächste Kandidaten für eine visumfreie Einreise in Frage kommen.