
Manitoba startete die neue Woche mit der Vergabe von 35 Einladungen zur Antragstellung (Letters of Advice to Apply, LAA) im Rahmen des Manitoba Provincial Nominee Program (MPNP) für Fachkräfte. Dabei wurden sowohl im Inland beschäftigte Arbeitnehmer als auch im Ausland identifizierte Talente durch gezielte Rekrutierungsinitiativen der Provinz angesprochen. Laut der am 24. November 2025 veröffentlichten Auslosungsübersicht erhielten 18 Kandidaten, die bereits in Manitoba im Rahmen der Employer Services-Initiative arbeiten, eine Einladung, während 17 Einladungen auf Rekrutierungsmissionen und frankophone Strategien entfielen. Die Mindestpunktzahl lag weiterhin im mittleren Bereich der 500er, was dem Durchschnitt der Provinz im Jahr 2025 entspricht.
Das MPNP spielt weiterhin eine zentrale Rolle in Manitobas Arbeitsmarktstrategie. In den letzten drei Jahren sind über 90 % der Neuankömmlinge in der Provinz über das PNP eingereist. Die Nachfrage ist besonders in den Bereichen fortgeschrittene Fertigung, Agrarwirtschaft und digitale Dienstleistungen stark gestiegen, was die Regierung dazu veranlasst hat, gezieltere Auslosungen durchzuführen, die Kandidaten mit Jobangeboten außerhalb von Winnipeg und mit Französischkenntnissen bevorzugen. Für Arbeitgeber bietet das programmgestützte Modell einen schnelleren Weg zur Bindung ausländischer Arbeitskräfte im Vergleich zum bundesweiten Express Entry-System.
Aus Sicht der globalen Mobilität zeigt die jüngste Auslosung, dass die Provinznominierung der verlässlichste Weg zur kanadischen Daueraufenthaltsgenehmigung für Fachkräfte ist, deren Comprehensive Ranking System (CRS)-Punkte unter den aktuellen bundesweiten Grenzwerten liegen. Nach der Nominierung erhalten die Kandidaten 600 zusätzliche CRS-Punkte, was eine Einladung zur Antragstellung in den kommenden bundesweiten Runden nahezu garantiert. Multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in Manitoba haben somit eine strategische Chance, temporäre ausländische Arbeitskräfte in den Status eines Daueraufenthalts zu überführen, was die Bindung verbessert und den Verwaltungsaufwand bei arbeitgeberspezifischen Arbeitserlaubnissen reduziert.
Der zunehmende Fokus des Programms auf die Rekrutierung frankophoner Fachkräfte steht auch im Einklang mit Ottawas übergeordnetem Ziel, den Anteil französischsprachiger Neuankömmlinge außerhalb von Quebec bis 2028 auf 10 % zu erhöhen. Arbeitgeber, die französischsprachige Unterstützung bieten können oder in zweisprachigen Gemeinden wie St. Boniface tätig sind, profitieren möglicherweise von einem zusätzlichen Vorteil bei der Unterstützung von Kandidaten.
Praktischer Tipp: Personalabteilungen sollten die aktuellen Inhaber von Arbeitserlaubnissen prüfen, deren LMIA- oder International Mobility Program-Genehmigungen 2026–27 auslaufen, und Kandidaten identifizieren, die die Anforderungen an Siedlungsfonds und Sprachkenntnisse Manitobas erfüllen. Da mehrere MPNP-Unterprogramme den Nachweis eines mindestens sechsmonatigen Aufenthalts und Arbeitens in Manitoba verlangen, ist frühzeitiges Handeln entscheidend, um die Berechtigung für die nächste vierteljährliche Auslosung sicherzustellen.
Das MPNP spielt weiterhin eine zentrale Rolle in Manitobas Arbeitsmarktstrategie. In den letzten drei Jahren sind über 90 % der Neuankömmlinge in der Provinz über das PNP eingereist. Die Nachfrage ist besonders in den Bereichen fortgeschrittene Fertigung, Agrarwirtschaft und digitale Dienstleistungen stark gestiegen, was die Regierung dazu veranlasst hat, gezieltere Auslosungen durchzuführen, die Kandidaten mit Jobangeboten außerhalb von Winnipeg und mit Französischkenntnissen bevorzugen. Für Arbeitgeber bietet das programmgestützte Modell einen schnelleren Weg zur Bindung ausländischer Arbeitskräfte im Vergleich zum bundesweiten Express Entry-System.
Aus Sicht der globalen Mobilität zeigt die jüngste Auslosung, dass die Provinznominierung der verlässlichste Weg zur kanadischen Daueraufenthaltsgenehmigung für Fachkräfte ist, deren Comprehensive Ranking System (CRS)-Punkte unter den aktuellen bundesweiten Grenzwerten liegen. Nach der Nominierung erhalten die Kandidaten 600 zusätzliche CRS-Punkte, was eine Einladung zur Antragstellung in den kommenden bundesweiten Runden nahezu garantiert. Multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in Manitoba haben somit eine strategische Chance, temporäre ausländische Arbeitskräfte in den Status eines Daueraufenthalts zu überführen, was die Bindung verbessert und den Verwaltungsaufwand bei arbeitgeberspezifischen Arbeitserlaubnissen reduziert.
Der zunehmende Fokus des Programms auf die Rekrutierung frankophoner Fachkräfte steht auch im Einklang mit Ottawas übergeordnetem Ziel, den Anteil französischsprachiger Neuankömmlinge außerhalb von Quebec bis 2028 auf 10 % zu erhöhen. Arbeitgeber, die französischsprachige Unterstützung bieten können oder in zweisprachigen Gemeinden wie St. Boniface tätig sind, profitieren möglicherweise von einem zusätzlichen Vorteil bei der Unterstützung von Kandidaten.
Praktischer Tipp: Personalabteilungen sollten die aktuellen Inhaber von Arbeitserlaubnissen prüfen, deren LMIA- oder International Mobility Program-Genehmigungen 2026–27 auslaufen, und Kandidaten identifizieren, die die Anforderungen an Siedlungsfonds und Sprachkenntnisse Manitobas erfüllen. Da mehrere MPNP-Unterprogramme den Nachweis eines mindestens sechsmonatigen Aufenthalts und Arbeitens in Manitoba verlangen, ist frühzeitiges Handeln entscheidend, um die Berechtigung für die nächste vierteljährliche Auslosung sicherzustellen.
Quelle: CIC News
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