Flugchaos in Paris: 40 Ausfälle und 500 Verspätungen lähmen Geschäftsreisen an CDG und Orly
EU gibt grünes Licht für digitale Reise-App; tschechische Grenzpolizei startet frühen Pilotversuch
„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien legt verbindliches Datum für elektronische Reisegenehmigung fest
Neueste Nachrichten
Katar verdoppelt Hayya-Aufenthaltsdauer für GCC-Bewohner – großer Erfolg für Geschäftsreisende mit Sitz in den VAE
Katar hat das Hayya GCC-Residentenvisum von 30 auf 60 Tage verlängert und auf Mehrfacheinreisen umgestellt, um den Grenzübertritt für Einwohner der VAE vor dem FIFA Arab Cup 2025 zu erleichtern. Die Änderung senkt die Compliance-Kosten für Arbeitgeber, verlängert die Einsatzzeiten und erhöht den Druck auf ein einheitliches GCC-Touristenvisum.
Mindestgehalt für Familienzusammenführung steigt auf 44.300 € – Mittelschicht trifft es besonders hart
Irland hat das Mindesteinkommen, das ein Einwohner verdienen muss, um Familienangehörige aus Nicht-EU-Ländern nachzuholen, von 30.000 € auf 44.300 € angehoben. Für mehrere Angehörige gelten höhere Einkommensgrenzen, zudem ist nun ein Nachweis über Wohnraum verpflichtend. Die plötzliche Erhöhung belastet ausländische Fachkräfte mit mittlerem Einkommen und wird die Umzugskosten deutlich steigen lassen.
VAE starten humanitären Freiwilligenweg im Rahmen des Golden-Visa-Programms
Eine am 29. November veröffentlichte Verordnung schafft eine neue Golden-Visa-Kategorie für Bewerber, die eine nachweislich umfangreiche Erfahrung im humanitären Ehrenamt vorweisen können. Dieser Weg senkt die Investitionsanforderungen, erweitert den Pool an Fachkräften für NGOs und multinationale Unternehmen mit CSR-Fokus und stärkt die Position der VAE als philanthropisches Zentrum.
Der Schweizer Bundesrat belässt die Kontingente für Nicht-EU/EFTA-Arbeitnehmer und Dienstleister im Jahr 2026 unverändert
Der Bundesrat hat bestätigt, dass die Höchstzahlen für Arbeitsbewilligungen von Drittstaatsangehörigen, Dienstleistungserbringern aus der EU/EFTA sowie britischen Staatsbürgern im Jahr 2026 unverändert bleiben. Damit stehen weiterhin 8.500 Bewilligungen für Talente außerhalb der EU zur Verfügung. Wirtschaftsverbände begrüßen die Kontinuität, während der politische Druck zur Begrenzung der Zuwanderung anhält. Teams für globale Mobilität sollten ihre Anträge frühzeitig einreichen, da in mehreren Kantonen die Kontingente meist schon vor Jahresende ausgeschöpft sind.
Chinas Vorstoß für visumfreies Reisen führt zu 35 % mehr ausländischen Ankünften
Neue Statistiken der NIA zeigen, dass die Zahl der Auslandsankünfte in Peking im Jahresvergleich um 35 % gestiegen ist, nachdem China sein 30-tägiges visafreies Einreiseprogramm sowie das 240-Stunden-Transitvisum ohne Visum ausgeweitet hat. Mit inzwischen 60 % der Besucher, die unter den gelockerten Regelungen einreisen, profitieren multinationale Unternehmen von schnelleren Reisegenehmigungen und geringeren Compliance-Kosten, während Hotels und Konferenzzentren einen deutlichen Anstieg bei den Buchungen verzeichnen.
Landesweiter Ausfall der Passkontrolle sorgt für Verzögerungen bei Abflügen an großen australischen Flughäfen
Ein landesweiter Ausfall des Passkontrollsystems der Australian Border Force (ABF) führte am 30. November zu manuellen Kontrollen an australischen Flughäfen, was zahlreiche internationale Flüge um etwa eine Stunde verzögerte. Obwohl der Betrieb bis zum Nachmittag wiederhergestellt war, zeigt der Vorfall Schwachstellen in Australiens hochmoderner Grenzinfrastruktur auf und könnte Forderungen nach einer System-Redundanz beschleunigen. Geschäftsreisende sollten in den nächsten 24 Stunden mit möglichen Folgeverspätungen rechnen und ihre Notfallpläne überprüfen.
China führt landesweite elektronische Einreisekarte ein und halbiert Wartezeiten an Flughäfen
Eine neue elektronische Ankunftskarte – ausfüllbar über Web, WeChat oder Alipay – wurde am 20. November landesweit eingeführt und ersetzt Chinas letztes Papier-Immigrationsformular. Erste Ergebnisse am Flughafen Shanghai Hongqiao zeigen, dass die Abfertigungszeiten für ausländische Passagiere um mehr als die Hälfte verkürzt wurden. Dies ermöglicht Unternehmen eine schnellere, papierlose Abwicklung und signalisiert Pekings Übergang zu vollständig digitalen Grenzkontrollen.
Reisewarnung der USA: Streikbedingte Störungen in Belgien vor dem Feiertagsansturm
Die Warnung des US-Außenministeriums vom 30. November weist darauf hin, dass die anhaltenden Arbeitskämpfe in Belgien im Dezember zu weiteren Flugausfällen, Zugverspätungen und Straßenprotesten führen könnten. Arbeitgeber mit Sitz in Belgien sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen und Reisende darauf hinweisen, stets einen Ausweis mitzuführen.
Wetter- und Personalprobleme führen zu über 70 Flugausfällen und mehr als 300 Verspätungen in ganz Australien
Am 30. November wurden mehr als 70 Flüge gestrichen und über 300 verspätet, da Wetterbedingungen und Personalmangel die Abläufe an den Flughäfen Sydney, Melbourne und Brisbane erheblich beeinträchtigten. Besonders betroffen waren Jetstar und Qantas, was Geschäftsreisenden große Probleme bereitete und die anhaltenden Engpässe im australischen Luftfahrtsektor deutlich machte.
USA erhebt 30-Dollar-Gebühr für I-94 an Landgrenze bei brasilianischen Besuchern – zwingt Unternehmen zu Kosten-Neuberechnungen bei Grenzübertritten
Ab dem 29. November 2025 erhebt die USA eine nicht erstattungsfähige Gebühr von 30 US-Dollar für jede ausgestellte I-94, sowohl an Landgrenzen als auch über die CBP One-App. Während Einreisen per Luft- und Seeweg weiterhin gebührenfrei bleiben, müssen brasilianische Geschäftsleute, die regelmäßig von Mexiko oder Kanada in die USA fahren, nun mit den zusätzlichen Kosten rechnen und einen Zahlungsnachweis mitführen. Diese Änderung erhöht den bürokratischen Aufwand und unterstreicht Washingtons Bestreben, die Kosten für Einwanderungsdienste zurückzugewinnen.