Das France-Visas-Portal wird nächste Woche zweimal offline sein, was die Bearbeitung von Urlaubsanträgen für algerische Reisende gefährdet.
Vier nächtliche Anlandungen bringen 138 Migranten nach Lampedusa
EU startet „Digitale Reise-App“; Tschechische Grenzpolizei als erstes Schengen-Testgebiet dabei
Neueste Nachrichten
TSA führt ab Februar 2026 eine Gebühr von 45 US-Dollar für die REAL ID-Verifizierung ein
Die TSA führt ab dem 1. Februar 2026 eine Gebühr von 45 US-Dollar für „Confirm.ID“ ein, die Passagiere zahlen müssen, wenn sie ohne einen REAL ID-konformen Ausweis zur Sicherheitskontrolle am Flughafen erscheinen. Reisende müssen die Gebühr online im Voraus bezahlen, andernfalls drohen Verzögerungen vor Ort; der Pass ist 10 Tage gültig und nicht erstattungsfähig. Die höher als erwartete Gebühr zwingt Arbeitgeber und Mobilitätsmanager dazu, sicherzustellen, dass inländische US-Reisende – insbesondere umgesiedelte Mitarbeiter und deren Angehörige – rechtzeitig vor Abreise über einen konformen Ausweis verfügen.
Golf-Kooperationsrat startet diesen Monat Pilotprojekt für „One-Stop“-Grenzkontrolle zwischen den Flughäfen der VAE und Bahrains
Der Golf-Kooperationsrat (GCC) startet noch in diesem Monat Praxistests für einen „One-Stop“-Flughafenprozess auf Flügen zwischen den VAE und Bahrain. Dabei können Bürger der Golfstaaten alle Grenzformalitäten bereits bei der Abreise einmalig erledigen. Der Pilotversuch ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Schengen-ähnlichen regionalen Reisefreiheit und soll die Reisezeit für Geschäftsreisende um bis zu 40 Minuten verkürzen. Bei Erfolg wird das Modell auf weitere Strecken ausgeweitet und bildet die Grundlage für das geplante einheitliche Touristenvisum des GCC.
Österreich führt neue Aufenthaltsgenehmigung für Grenzgänger ein
Ab dem 1. Dezember 2025 können Nicht-EU-Bürger, die in einem benachbarten EU-Land leben, die neue österreichische Aufenthaltsbewilligung „Grenzgänger“ beantragen, die bis zu zwei Jahre gültig ist. Diese Regelung erleichtert die Einstellung von Arbeitskräften in den Grenzregionen Österreichs und soll den chronischen Fachkräftemangel lindern. Arbeitsmarktprüfungen und Kontrollen bleiben jedoch bestehen. Unternehmen sollten ihre Grenzgänger-Belegschaft überprüfen und die erforderlichen Unterlagen für mögliche Kontrollen bereithalten.
Ottawa stellt neue dauerhafte Aufenthaltswege vor, die für 2026 geplant sind
Das IRCC-Briefing vom 1. Dezember 2025 kündigt mehrere neue Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung an, die 2026 starten werden. Dazu gehören ein beschleunigter Übergang für 33.000 in Kanada arbeitende Personen, ein Schnellverfahren für US-H-1B-Fachkräfte sowie branchenspezifische Programme für Bau, Landwirtschaft und Flüchtlinge. Arbeitgeber sollten jetzt ihre berechtigten Mitarbeitenden erfassen, da die Kontingente voraussichtlich schnell ausgeschöpft sein werden.
Der Schweizer Bundesrat friert die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 ein und verschafft Arbeitgebern seltene Planungssicherheit
Der Bundesrat hat beschlossen, die Kontingente für Arbeitsbewilligungen in der Schweiz im Jahr 2026 auf dem aktuellen Niveau zu belassen: 8.500 Bewilligungen für hochqualifizierte Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU/EFTA sowie unveränderte Kontingente für Dienstleister aus der EU und Staatsangehörige aus dem Vereinigten Königreich. Dieser Schritt verschafft Personal- und Mobilitätsteams willkommene Planungssicherheit, doch der Wettbewerb um kantonale Unterkontingente bleibt intensiv. Unternehmen sollten vollständige Gesuche frühzeitig einreichen und den Wahlzyklus 2026 genau beobachten, da die Einwanderungsobergrenzen voraussichtlich wieder Thema sein werden.
Das Konsularnetz Spaniens gerät unter Druck, da 2,3 Millionen Nachkommen die spanische Staatsbürgerschaft beantragen wollen
Über eine Million Nachkommen spanischer Exilanten haben im Rahmen des Gesetzes zur Demokratischen Erinnerung die spanische Staatsbürgerschaft beantragt, während weitere 1,3 Millionen noch auf einen Konsulatstermin warten. Der Rückstau belastet die 178 spanischen Konsulate, insbesondere in Lateinamerika, und droht, die Ausstellung von Pässen und anderen Dienstleistungen um Jahre zu verzögern. Mobilitätsprogramme von Unternehmen, die auf spanische Pässe für den Zugang zur EU angewiesen sind, sollten mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen und die staatlichen Maßnahmen zur Entlastung der Engpässe genau beobachten.
Irland beschlagnahmt ab 9. Dezember überschüssigen, verzollten Tabak unter strengeren Grenzregeln
Ab dem 9. Dezember 2025 wird Irland seine bisherigen „Richtlinien“ für Tabakmengen in verbindliche gesetzliche Höchstgrenzen umwandeln. Reisende, die mehr als 800 Zigaretten, 400 Cigarillos, 200 Zigarren oder 1 kg Rolltabak aus einem anderen EU-Land mitbringen, müssen mit sofortiger Beschlagnahme und möglichen Strafverfahren rechnen. Dieser Schritt reagiert auf einen Anstieg von Schmuggelverurteilungen und kündigt strengere Grenzkontrollen an, die Geschäftsreisende unbedingt beachten sollten.
Die Genehmigungen für H-1B-Visa bei Neueinstellungen indischer IT-Unternehmen sinken im Geschäftsjahr 2025 um 37 % – Tiefststand seit einem Jahrzehnt
Neue USCIS-Daten, analysiert vom NFAP, zeigen, dass indische IT-Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 nur 4.573 neue H-1B-Zulassungen erhielten – ein 10-Jahres-Tief und ein Rückgang von 37 % im Jahresvergleich. Dieser Rückgang spiegelt die KI-Einstellungsoffensive US-amerikanischer Tech-Firmen, die Ausweitung der Offshore-Dienstleistungen durch indische Anbieter sowie den Quoten-Druck wider, der Verlängerungen gegenüber neuen Visa bevorzugt. Unternehmen müssen ihre Einsatzplanung überdenken und alternative Wege wie L-1-Visa oder Einsätze in Kanada prüfen.
Mitarbeiter der Grenzschutz-Marine legen eintägigen Streik ein – Sorgen um Küstensicherheit und Verzögerungen bei Fracht in Großbritannien
Mehr als 120 von der PCS vertretene Grenzschutz-Marineoffiziere traten am 1. Dezember zu einem 12-stündigen Streik an, wodurch die Küstenpatrouillenflotte des Vereinigten Königreichs nur eingeschränkt einsatzbereit war und es zu geringfügigen Verzögerungen bei der Frachtabfertigung kam. Der Arbeitskampf, der auf einem sechsjährigen Streit um Sonderzulagen für Seeeinsätze beruht, könnte sich während der Weihnachtssaison verschärfen, falls die Verhandlungen scheitern. Unternehmen, die Personal oder Waren per Fähre transportieren, sollten die Entwicklungen genau beobachten und zusätzliche Pufferzeiten in ihre Planungen einbauen.
Zypriotische Flughäfen überschreiten 13-Millionen-Passagier-Marke und unterstreichen schnelle Erholung
Hermes Airports gab am 1. Dezember bekannt, dass der Passagierverkehr an den Flughäfen Larnaka und Paphos im Jahr 2025 erstmals die Marke von 13 Millionen überschritten hat – ein historischer Höchststand, der die Erholung Zyperns nach der Pandemie und die wachsenden Ambitionen im Bereich der Luftverkehrsanbindung unterstreicht. Ein stärkeres Streckennetz, diversifizierte Herkunftsmärkte und steigende Tourismuseinnahmen belegen die Erholung, während erweiterte Infrastruktur und modernisierte E-Gates die Insel für Gespräche über eine Schengen-Mitgliedschaft rüsten.
Russland gewährt den meisten chinesischen Reisenden eine 30-tägige visafreie Einreise
Russland hat für die meisten chinesischen Staatsbürger eine visumfreie Einreise von bis zu 30 Tagen eingeführt – ein Spiegelbild der im September von Peking gewährten Erleichterung für Russen. Die Regelung gilt ab sofort bis September 2026 und soll den Freizeit- sowie kurzfristigen Geschäftsreiseverkehr fördern, schließt jedoch Arbeitsmigranten und Langzeitstudenten aus. Unternehmen mit China-Russland-Geschäften können mit schnelleren Dienstreisen ihrer Führungskräfte rechnen, müssen für entsandte Mitarbeiter jedoch weiterhin Arbeitserlaubnisse beantragen.
Polen streicht Georgien aus dem vereinfachten Arbeitsvisum-Programm
Ab dem 1. Dezember 2025 wird Georgien aus dem vereinfachten Visaprogramm für Arbeitgebererklärungen Polens gestrichen. Georgische Staatsangehörige müssen künftig reguläre Arbeitsvisa beantragen, während Inhaber bestehender Dokumente nur bis zum Ablauf dieser bleiben dürfen. Dieser Schritt verlängert die Vorlaufzeiten für Einstellungen aus Georgien und unterstreicht Polens strengere Ausrichtung an den EU-Migrationsrichtlinien.
Die Aufnahme von Flüchtlingen im Vereinigten Königreich über UN-Programme sinkt um 26 %, da legale Einreisemöglichkeiten eingeschränkt werden
Neue Daten des Innenministeriums zeigen einen Rückgang der über UN-Kanäle umgesiedelten Flüchtlinge um 26 % im Jahresvergleich, mit nur 7.271 aufgenommenen Personen bis September 2025. NGOs warnen, dass der Rückgang in Verbindung mit der Aussetzung von Familienzusammenführungsvisa sichere Wege verkleinert und irreguläre Migration fördert. Arbeitgeber, die Talente aus Flüchtlingsprogrammen rekrutieren, könnten mit einem engeren Bewerberpool rechnen und sollten die angekündigten Details der neuen staatlichen legalen Einwanderungswege genau verfolgen.
Chinesische Fluggesellschaften reduzieren Kapazitäten nach Japan um 25 % wegen diplomatischer Spannungen
Sechzehn chinesische Fluggesellschaften haben etwa ein Viertel der Flüge zwischen China und Japan im Dezember gestrichen, nachdem Peking eine Reisewarnung herausgegeben hatte. Insgesamt wurden rund 900 Flüge und etwa 212.000 Sitzplätze gestrichen. Diese Kürzungen wirken sich spürbar auf Japans Tourismus- und Einzelhandelssektor aus und verknappen die Sitzplatzverfügbarkeit für Geschäftsreisende. Mobilitätsteams sollten mit höheren Flugpreisen rechnen und alternative Routen in Betracht ziehen.
Tschechisches Außenministerium stellt „Visapoint“ ein und startet am 1. Dezember neue Plattform für Visatermine
Das tschechische Außenministerium stellte sein umstrittenes Visapoint-System am 30. November ein und startete am 1. Dezember 2025 eine neue, mit Captcha geschützte Plattform für Visumstermine. Erste Nutzer berichteten zwar von kleineren Problemen, doch das Portal vergibt Zufalls-Warteschlangennummern und soll den Missbrauch durch Bots deutlich verringern. Arbeitgeber, die ausländische Fachkräfte einstellen, müssen ihre Abläufe umgehend anpassen.