Heftige Sommerstürme führen zu massiven Flugausfällen in zehn brasilianischen Bundesstaaten
Italien verabschiedet Gesetz 179/2025 zur umfassenden Reform der Arbeitsvisumverfahren und Fristen für Arbeitgeber
ITA Airways bestätigt erste Nonstop-Verbindung Rom–Houston, Verkauf startet heute
Neueste Nachrichten
Indien erweitert das e-Touristenvisum auf 166 weitere Länder
Indien hat sein e-Touristen- und e-Geschäftsvisum-Portal ab dem 2. Dezember 2025 für Bürger aus 166 weiteren Ländern geöffnet. Die Modernisierung reduziert den Papieraufwand erheblich und soll den Freizeit- sowie MICE-Tourismus ankurbeln, indem Geschäftsreisenden aus den neu aufgenommenen Ländern ein schneller, online Zugang nach Indien ermöglicht wird.
Rückstau bei Berufungsfällen für Studentenvisa übersteigt 50.000 – Tribunal gibt Ressourcenmangel zu
Am 2. Dezember wurde dem Parlament vorgelegt, dass mit 46.590 anhängigen Berufungen gegen Studentenvisa ein Rekordwert erreicht wurde. Beamte räumten ein, dass dem Administrative Review Tribunal Personal- und Kapazitätsengpässe bei der Priorisierung fehlen. Diese Blockade gefährdet die Einnahmen der Universitäten, die Einstellungspläne der Arbeitgeber und Australiens Ruf als Studienstandort.
Schweizer Regierung belässt Arbeitsbewilligungsquoten für 2026 unverändert und bietet Unternehmen seltene Planungssicherheit
Der Bundesrat hat beschlossen, die Höchstzahlen für Arbeitsbewilligungen aus Drittstaaten in der Schweiz für 2026 bei 8.500 zu belassen und die zusätzlichen Kontingente für EU/EFTA-Entsendete sowie britische Staatsangehörige zu verlängern. Dieser Schritt verschafft Unternehmen eine seltene Planungssicherheit für ein ganzes Jahr in Bezug auf die Einwanderungskapazitäten. Dennoch wird den Personalabteilungen geraten, frühzeitig zu planen, da beliebte Kategorien schnell ausgeschöpft sein können.
Elektronische Reisegenehmigung für das Vereinigte Königreich ab 25. Februar 2026 für Spanier verpflichtend
Madrid hat bestätigt, dass ab dem 25. Februar 2026 alle nicht in Spanien ansässigen Spanier für Kurzbesuche eine UK-ETA benötigen. Die Online-Genehmigung kostet 18 Pfund und wird in der Regel schnell erteilt. Ohne diese Erlaubnis verweigern die Fluggesellschaften jedoch das Boarding, weshalb eine frühzeitige Beantragung für Touristen und Geschäftsreisende gleichermaßen unerlässlich ist.
Oireachtas-Ausschuss fordert Regierung auf, sich vom Großteil des EU-Migrations- und Asylpakts abzumelden
Ein parlamentarischer Ausschuss empfiehlt, dass Irland sich von den meisten Teilen des EU-Migrations- und Asylpakts ausklinken sollte, da der Staat seine Verpflichtungen sonst nicht erfüllen könne, ohne EU-Strafen zu riskieren. Dieser Rat erschwert die Regierungspläne zur Verabschiedung des Internationalen Schutzgesetzes 2025 und könnte die Einführung neuer Grenzverfahren verzögern, die Geschäftsreisende betreffen würden. Multinationale Unternehmen erhalten dadurch mehr Spielraum, doch die Unsicherheit über künftige Asylregelungen bleibt bestehen.
Österreichische Botschaften öffnen einwöchiges Terminfenster für Quoten-basierte Aufenthaltsbewilligungen ohne Arbeitsberechtigung 2026
Vom 1. bis 8. Dezember nimmt das österreichische Außenministerium weltweit Online-Terminbuchungen für quotenbasierte Aufenthaltsbewilligungen ohne Arbeitsberechtigung für das Jahr 2026 entgegen. Nur Antragsteller mit einem zuvor ausgestellten Voranmeldungs-Code können einen Termin reservieren, und die jährliche Quote ist auf wenige hundert Bewilligungen begrenzt. Wird das einwöchige Zeitfenster verpasst, muss bis Dezember 2026 gewartet werden. Daher sollten globale Mobilitätsteams sicherstellen, dass alle Unterlagen vollständig sind und für jedes Familienmitglied eine separate Buchung erfolgt.
GCC startet Pilotprojekt für „One-Stop“-Grenzabfertigung zwischen den VAE und Bahrain
Ein Pilotprojekt für ein „One-Stop“-Abfertigungssystem wurde am 2. Dezember für Flüge zwischen den VAE und Bahrain eingeführt. Staatsangehörige der GCC-Länder durchlaufen die Passkontrolle, den Zoll und die Sicherheitskontrolle nur einmal, was die Zeit am Flughafen erheblich verkürzt. Bei Erfolg soll das Modell im gesamten Golfraum ausgerollt werden und den Weg für ein einheitliches Touristenvisum ebnen, wodurch die Compliance-Anforderungen für Unternehmen, die Mitarbeiter in der Region verlegen, deutlich reduziert werden.
Zyprische Ombudsfrau warnt: Digitales Regierungssystem schließt Asylsuchende von Grundrechten aus
Die Ombudsfrau Zyperns erklärt, dass Asylsuchende de facto von allen E-Government-Plattformen ausgeschlossen sind, da das CY-Login-System ihre Ausweisdokumente nicht verifizieren kann. Diese Lücke verhindert den Zugang zu Arbeitsplätzen, Sozialleistungen und Bildung und wirft ernsthafte menschenrechtliche sowie arbeitsmarktbezogene Probleme für Arbeitgeber auf, die Asylbewerber beschäftigen.
Ottawa plant neue PR-Wege und 33.000 beschleunigte Arbeitserlaubnisse für 2026
Ottawa bestätigte, dass 2026 mehrere neue Einwanderungsprogramme eingeführt werden und bis zu 33.000 bestehende Inhaber von Arbeitserlaubnissen schneller eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten können – die größte Umwandlungsaktion von temporären zu dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen seit 2021. Arbeitgeber sollten jetzt mit der Vorbereitung der Unterlagen beginnen, da sektorspezifische Quoten und vereinfachte Verfahren Anfang nächsten Jahres erwartet werden. Dieser Schritt zeigt Kanadas Absicht, dringend benötigte Fachkräfte zu halten und gleichzeitig die künftigen Obergrenzen für temporäre Einreisen zu verschärfen.
Ab 1. Dezember können ukrainische Flüchtlinge mit S-Bewilligung nach einfacher Online-Meldung in der Schweiz arbeiten
Ab dem 1. Dezember 2025 können Arbeitgeber S-Bewilligungs-Flüchtlinge – überwiegend Ukrainer – durch eine einfache Online-Meldung einstellen, ohne ein vollständiges Arbeitsbewilligungsverfahren durchlaufen zu müssen. Diese Änderung beseitigt monatelange Bürokratie, unterstützt Schweizer Unternehmen dabei, Fachkräftelücken zu schließen, und beschleunigt gleichzeitig die Integration der Flüchtlinge.
Tschechisches Außenministerium stellt „Visapoint“ ein und startet intelligenteres Portal für Visumtermine
Tschechien hat sein stark kritisiertes Visapoint-System abgeschaltet und ein neues Terminportal für Botschaften eingeführt, das statt des Prinzips „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ mit zufällig vergebenen Warteschlangen-Nummern arbeitet. Anfangs verursachen technische Probleme leichte Verzögerungen, doch das Außenministerium betont, dass die Plattform den Rekordverkehr ohne Absturz bewältigt hat. Personalabteilungen müssen ihre Abläufe umgehend anpassen, und die Zeitpläne für Einsätze könnten neu überdacht werden müssen.
Deutschland schafft informelle Visa-Beschwerdeverfahren weltweit ab und schafft Kapazitäten für schnellere Bearbeitung
Deutschland wird zum 1. Juli 2025 die kostenlose, informelle Visumsbeschwerde abschaffen. Das Auswärtige Amt erklärt in einem Update vom 2. Dezember, dass dieser Schritt den Mitarbeitern mehr Kapazitäten für die Visumerteilung verschaffe und bereits in einer Pilotphase die Bearbeitungszeiten verkürzt habe. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass die erste Antragstellung künftig entscheidender wird und formelle Gerichtsverfahren länger dauern und teurer sein können.
Spanische Konsulate überlastet: 2,3 Millionen Nachkommen beantragen Staatsbürgerschaft nach Enkelgesetz
Mehr als eine Million Menschen haben die spanische Staatsbürgerschaft nach dem Enkelgesetz beantragt, und weitere 1,3 Millionen stehen bereits in der Warteschlange, was die Konsularbeamten weltweit überfordert. Der Rückstau gefährdet die regulären Dienstleistungen und könnte Geschäftsreisen verzögern, die auf neue spanische Pässe angewiesen sind.
Landesweiter Streik im öffentlichen Dienst legt französische Bahn und Pariser Nahverkehr am 2. Dezember lahm
Ein 24-stündiger Streik großer Gewerkschaften im öffentlichen Dienst am 2. Dezember führte zu stark reduzierten Zugfrequenzen, unterbrach die RER-Verbindungen von Paris zu den Flughäfen CDG und Orly und löste Demonstrationen im Stadtzentrum aus. Arbeitgeber sollten mit längeren Pendelzeiten rechnen, in Erwägung ziehen, Mitarbeiter in der Nähe von Bahnhöfen unterzubringen, und bei stockenden Haushaltsverhandlungen mit weiteren Arbeitsniederlegungen rechnen.