
Der Golf-Kooperationsrat (GCC) hat bestätigt, dass sein seit langem geplantes „One-Stop“-Einwanderungskonzept noch vor Ende Dezember in die Live-Testphase geht. Für die erste Strecke wurden Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain ausgewählt. Im Rahmen des Programms durchlaufen Golfbürger die Passkontrolle, Sicherheitskontrollen und Zollformalitäten nur einmal – am Abflughafen. Bei der Ankunft werden sie wie bei einem rein inländischen Flug behandelt und können den Flughafen ohne weitere Kontrollen verlassen.
GCC-Beamte bezeichnen den Pilotversuch als technische Generalprobe für eine umfassendere, schengenähnliche Reiseregion, die letztlich alle sechs Mitgliedsstaaten umfassen soll. Biometrisch ausgestattete E-Gates an Abflug- und Ankunftsflughäfen tauschen die Reisedaten der Passagiere in Echtzeit aus, während ein einheitlicher API-Datenfeed (Advance Passenger Information) den Grenzbehörden gleichzeitig Sicherheitsprüfungen ermöglicht. Der Advanced Technology Research Council in Abu Dhabi und die Information & eGovernment Authority in Bahrain haben die Integration geleitet und nutzen eine cloudbasierte Plattform mit durchgehender Datenverschlüsselung.
Sollte der Test erfolgreich verlaufen, wird der GCC schrittweise weitere Streckenpaare öffnen – Dubai-Riad und Doha-Muscat stehen bereits auf der Shortlist für die zweite Phase – und die Teilnahme auf GCC-Ansässige sowie später auf Inhaber des geplanten Grand Tourist Visums ausweiten. Für Geschäftsreisende ergeben sich daraus erhebliche Vorteile: kürzere Mindestanschlusszeiten, geringere Aufenthaltskosten und die Möglichkeit, regionale Meetings am selben Tag zu planen, ohne sekundäre Warteschlangen bei der Ankunft befürchten zu müssen. Fluggesellschaften rechnen mit einer Verkürzung der Reisezeit von Gate zu Garage um bis zu 40 Minuten, was auch die Auslastung der Flugzeuge verbessert.
Das Projekt ergänzt das einheitliche GCC-Touristenvisum, das die Minister weiterhin für das vierte Quartal 2026 anstreben. Zusammen würden diese beiden Initiativen dem Golf eine nahtlose interne Reiseregion ähnlich dem Schengen-Raum in Europa schaffen – ein wichtiger Schritt, da sich die Region verstärkt auf Dienstleistungen, Konferenzen und hochwertigen Tourismus ausrichtet. Mobilitätsexperten raten jedoch, dass Geschäftsreisende während der Pilotphase weiterhin physische Reisepässe mitführen sollten, um bei Systemausfällen oder manuellen Stichprobenkontrollen gewappnet zu sein. Zudem empfehlen sie, die Reisendenprofile zu aktualisieren, damit Duty-of-Care-Teams zwischen Reisen, die vom neuen Verfahren abgedeckt sind, und älteren Reiserouten, die noch eine doppelte Abwicklung erfordern, unterscheiden können.
GCC-Beamte bezeichnen den Pilotversuch als technische Generalprobe für eine umfassendere, schengenähnliche Reiseregion, die letztlich alle sechs Mitgliedsstaaten umfassen soll. Biometrisch ausgestattete E-Gates an Abflug- und Ankunftsflughäfen tauschen die Reisedaten der Passagiere in Echtzeit aus, während ein einheitlicher API-Datenfeed (Advance Passenger Information) den Grenzbehörden gleichzeitig Sicherheitsprüfungen ermöglicht. Der Advanced Technology Research Council in Abu Dhabi und die Information & eGovernment Authority in Bahrain haben die Integration geleitet und nutzen eine cloudbasierte Plattform mit durchgehender Datenverschlüsselung.
Sollte der Test erfolgreich verlaufen, wird der GCC schrittweise weitere Streckenpaare öffnen – Dubai-Riad und Doha-Muscat stehen bereits auf der Shortlist für die zweite Phase – und die Teilnahme auf GCC-Ansässige sowie später auf Inhaber des geplanten Grand Tourist Visums ausweiten. Für Geschäftsreisende ergeben sich daraus erhebliche Vorteile: kürzere Mindestanschlusszeiten, geringere Aufenthaltskosten und die Möglichkeit, regionale Meetings am selben Tag zu planen, ohne sekundäre Warteschlangen bei der Ankunft befürchten zu müssen. Fluggesellschaften rechnen mit einer Verkürzung der Reisezeit von Gate zu Garage um bis zu 40 Minuten, was auch die Auslastung der Flugzeuge verbessert.
Das Projekt ergänzt das einheitliche GCC-Touristenvisum, das die Minister weiterhin für das vierte Quartal 2026 anstreben. Zusammen würden diese beiden Initiativen dem Golf eine nahtlose interne Reiseregion ähnlich dem Schengen-Raum in Europa schaffen – ein wichtiger Schritt, da sich die Region verstärkt auf Dienstleistungen, Konferenzen und hochwertigen Tourismus ausrichtet. Mobilitätsexperten raten jedoch, dass Geschäftsreisende während der Pilotphase weiterhin physische Reisepässe mitführen sollten, um bei Systemausfällen oder manuellen Stichprobenkontrollen gewappnet zu sein. Zudem empfehlen sie, die Reisendenprofile zu aktualisieren, damit Duty-of-Care-Teams zwischen Reisen, die vom neuen Verfahren abgedeckt sind, und älteren Reiserouten, die noch eine doppelte Abwicklung erfordern, unterscheiden können.
Quelle: The Economic Times