
Pakistani Staatsangehörige, die in die VAE reisen möchten, sehen sich mit widersprüchlichen Botschaften konfrontiert: Während Beamte in Islamabad von einem faktischen Visastopp sprechen, bestreiten Emiratische Diplomaten ein offizielles Einreiseverbot. Bei einer Anhörung im Senat am 27. November erklärte der stellvertretende Innenminister Salman Chaudhry, dass die VAE „keine Visa ausstellen“ – ausgenommen Inhaber von blauen (Dienst-) und Diplomatenpässen. Diese Aussage sorgte in den pakistanischen Medien für Aufsehen. Reisebüros, die am 29. November mit Dawn sprachen, berichten von Ablehnungsquoten von 70 bis 80 Prozent bei Einzelbewerbern und Erstbesuchern.
Besonders Bewerber unter 40 Jahren stehen unter verschärfter Prüfung; Agenturen raten zu umfangreicheren Kontoauszügen oder familiären Bindungen, um die Chancen zu erhöhen. Einige Reisende berichten, dass Anträge mit dem Vermerk „abgelehnt – Nationalitätskriterien“ innerhalb von 24 Stunden zurückkommen, während andere überhöhte Servicegebühren für sogenannte „garantierte“ Genehmigungen zahlen, die letztlich nie erteilt werden. Die uneinheitlichen Ergebnisse bringen auch Unternehmen in Schwierigkeiten: Ein US-Technologiekonzern sagte eine Konferenz in Dubai ab, nachdem mehrere pakistanische Redner kein Visum erhielten, und Bauunternehmen in Abu Dhabi warnen vor Folgen durch Arbeitskräftemangel.
VAE-Beamte betonen, dass kein generelles Einreiseverbot besteht und jeder Antrag individuell geprüft wird. Sie verweisen auf Bedenken wegen Überziehungen der Aufenthaltsdauer und jüngste Vorwürfe organisierter Bettelringe. Dennoch sollten Mobilitätsteams mit langen Bearbeitungszeiten für pakistanisches Personal rechnen, Meetings gegebenenfalls über Katar oder Bahrain organisieren und mehrere Antragsversuche einplanen.
Wichtige Hinweise für Arbeitgeber:
• Wo möglich, auf arbeitgebergesponserte Arbeitsvisa statt Touristenvisa setzen.
• Kontoauszüge der letzten sechs Monate und Nachweise über Rückkehrbindungen vorlegen, um das Risiko von Überziehungen zu minimieren.
• Projektbeteiligte auf mögliche Personalengpässe hinweisen und Remote-Arbeitsoptionen prüfen.
Besonders Bewerber unter 40 Jahren stehen unter verschärfter Prüfung; Agenturen raten zu umfangreicheren Kontoauszügen oder familiären Bindungen, um die Chancen zu erhöhen. Einige Reisende berichten, dass Anträge mit dem Vermerk „abgelehnt – Nationalitätskriterien“ innerhalb von 24 Stunden zurückkommen, während andere überhöhte Servicegebühren für sogenannte „garantierte“ Genehmigungen zahlen, die letztlich nie erteilt werden. Die uneinheitlichen Ergebnisse bringen auch Unternehmen in Schwierigkeiten: Ein US-Technologiekonzern sagte eine Konferenz in Dubai ab, nachdem mehrere pakistanische Redner kein Visum erhielten, und Bauunternehmen in Abu Dhabi warnen vor Folgen durch Arbeitskräftemangel.
VAE-Beamte betonen, dass kein generelles Einreiseverbot besteht und jeder Antrag individuell geprüft wird. Sie verweisen auf Bedenken wegen Überziehungen der Aufenthaltsdauer und jüngste Vorwürfe organisierter Bettelringe. Dennoch sollten Mobilitätsteams mit langen Bearbeitungszeiten für pakistanisches Personal rechnen, Meetings gegebenenfalls über Katar oder Bahrain organisieren und mehrere Antragsversuche einplanen.
Wichtige Hinweise für Arbeitgeber:
• Wo möglich, auf arbeitgebergesponserte Arbeitsvisa statt Touristenvisa setzen.
• Kontoauszüge der letzten sechs Monate und Nachweise über Rückkehrbindungen vorlegen, um das Risiko von Überziehungen zu minimieren.
• Projektbeteiligte auf mögliche Personalengpässe hinweisen und Remote-Arbeitsoptionen prüfen.
Quelle: Dawn