
Der Weg der Schweiz zur Modernisierung ihrer bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union hat am 5. Dezember eine wichtige inländische Hürde genommen: Der Bundesrat veröffentlichte die Ergebnisse einer viermonatigen Konsultation. Von 318 Stellungnahmen – von Kantonen, Parteien, Wirtschaftsverbänden und NGOs – unterstützte eine „klare Mehrheit“ das Stabilitäts- und Weiterentwicklungspaket, auch bekannt als Bilaterale III.
Das Paket bündelt sektorale Abkommen zu Stromhandel, Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Staatshilfen und – besonders wichtig für die globale Mobilität – die dynamische Angleichung an die EU-Freizügigkeitsregeln. Die Befragten forderten jedoch strengere Garantien zum Lohnschutz und eine stärkere parlamentarische Kontrolle künftiger EU-Rechtsanpassungen. Die Regierung kündigte an, mehrere Klarstellungen einzubauen, bevor das Dossier im März 2026 dem Parlament vorgelegt wird.
Für Arbeitgeber ist das ein positives Signal: Die dynamische Angleichung schafft mehr Rechtssicherheit für inner-europäische Entsendungen und die Anerkennung von Berufsqualifikationen, während das Stromabkommen die Netzstabilität sichert – ein entscheidender Faktor für energieintensive Branchen. Gewerkschaften hingegen kündigten an, die Schutzmechanismen gegen Lohndumping genau zu prüfen, was den Zeitplan für die Umsetzung noch verändern könnte.
Sollte das Parlament das Paket genehmigen, könnte 2027 ein fakultatives Referendum folgen. Mobilitätsexperten sollten daher mögliche Szenarien durchspielen: Eine reibungslose Ratifizierung würde grenzüberschreitende Entsendungen erleichtern, während eine Niederlage im Referendum die Debatte um einen „Schweizer Brexit light“ neu entfachen und zu Notfallplänen zwingen könnte.
Das Ergebnis der Konsultation stärkt zudem Berns Verhandlungsposition in den laufenden Gesprächen über die Schweizer Anbindung an EU-Forschungsprogramme und digitale Migrationssysteme wie das Ein- und Ausreisesystem (EES) und ETIAS – beides wird Auswirkungen auf die Einhaltung von Reiserichtlinien für Unternehmen haben.
Das Paket bündelt sektorale Abkommen zu Stromhandel, Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Staatshilfen und – besonders wichtig für die globale Mobilität – die dynamische Angleichung an die EU-Freizügigkeitsregeln. Die Befragten forderten jedoch strengere Garantien zum Lohnschutz und eine stärkere parlamentarische Kontrolle künftiger EU-Rechtsanpassungen. Die Regierung kündigte an, mehrere Klarstellungen einzubauen, bevor das Dossier im März 2026 dem Parlament vorgelegt wird.
Für Arbeitgeber ist das ein positives Signal: Die dynamische Angleichung schafft mehr Rechtssicherheit für inner-europäische Entsendungen und die Anerkennung von Berufsqualifikationen, während das Stromabkommen die Netzstabilität sichert – ein entscheidender Faktor für energieintensive Branchen. Gewerkschaften hingegen kündigten an, die Schutzmechanismen gegen Lohndumping genau zu prüfen, was den Zeitplan für die Umsetzung noch verändern könnte.
Sollte das Parlament das Paket genehmigen, könnte 2027 ein fakultatives Referendum folgen. Mobilitätsexperten sollten daher mögliche Szenarien durchspielen: Eine reibungslose Ratifizierung würde grenzüberschreitende Entsendungen erleichtern, während eine Niederlage im Referendum die Debatte um einen „Schweizer Brexit light“ neu entfachen und zu Notfallplänen zwingen könnte.
Das Ergebnis der Konsultation stärkt zudem Berns Verhandlungsposition in den laufenden Gesprächen über die Schweizer Anbindung an EU-Forschungsprogramme und digitale Migrationssysteme wie das Ein- und Ausreisesystem (EES) und ETIAS – beides wird Auswirkungen auf die Einhaltung von Reiserichtlinien für Unternehmen haben.