
Finnair bestätigte in einer Pressemitteilung in der Nacht, dass am 9. und 13. Dezember rund 300 Flüge ausfallen werden, da Mitglieder der finnischen Pilotenvereinigung (SLL) einen zweitägigen Streik wegen festgefahrener Tarifverhandlungen durchführen. Die Ankündigung erfolgte kurz nach Mitternacht am 11. Dezember, sodass Geschäftsreisende nur vier Tage Zeit haben, ihre Reisepläne anzupassen.
Laut der Fluggesellschaft sind etwa 33.000 Kunden betroffen. Finnair hat bereits damit begonnen, Passagiere automatisch auf alternative Flüge umzubuchen, wobei Langstreckenverbindungen und der Weihnachtsreiseverkehr Priorität haben. Dennoch warnt die Airline, dass „Hunderte“ von Reisenden mit erheblichen Verzögerungen oder Routenänderungen rechnen müssen. Geschäftsreiseverantwortliche werden aufgefordert, sicherzustellen, dass die Mobilnummern und E-Mail-Adressen der Mitarbeiter in den Finnair-Buchungsprofilen aktuell sind, damit automatische Umleitungsbenachrichtigungen zugestellt werden können.
Der Streik ist Teil eines größeren Konflikts, der begann, als der Tarifvertrag der Piloten am 30. September auslief. Die Verhandlungen zogen sich über zehn Runden hin, ohne Durchbruch bei Gehaltssteigerungen, Dienstplangestaltung und Bereitschaftsregelungen. Die Finnair-Geschäftsführung argumentiert, dass Lohnerhöhungen über den nationalen Rahmen hinaus die fragile Finanzlage der Airline nach der Pandemie gefährden würden, während die Piloten bemängeln, dass die aktuellen Maßnahmen zur Ermüdungsbekämpfung für die extrem langen Flugstrecken unzureichend seien.
Aus Sicht der globalen Mobilität unterstreicht der Streik die Bedeutung von Notfallplänen für Reisende, die über Helsinki, einen wichtigen Knotenpunkt für Asien-Europa-Verbindungen, unterwegs sind. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern auf dem Weg nach Finnland oder die Finnair als Anschlussflug nutzen, sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, alternative Routen über SAS, Lufthansa oder Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten prüfen und die Gültigkeit von Schengen-Visa sicherstellen, falls eine Umleitung über einen anderen EU-Eingangspunkt erfolgt.
Sollte keine Einigung erzielt werden, hat die Pilotenvereinigung angekündigt, während der Hauptreisezeit zu Neujahr weitere Arbeitskampfmaßnahmen zu prüfen. Arbeitgeber sollten daher die Entwicklungen genau verfolgen und bei Beginn von Einsätzen im Januar zusätzliche Flexibilität einplanen. Das Verkehrsministerium hat bereits eine Vermittlungsgruppe eingesetzt, doch beide Seiten räumen ein, dass die Zeit knapp wird.
Laut der Fluggesellschaft sind etwa 33.000 Kunden betroffen. Finnair hat bereits damit begonnen, Passagiere automatisch auf alternative Flüge umzubuchen, wobei Langstreckenverbindungen und der Weihnachtsreiseverkehr Priorität haben. Dennoch warnt die Airline, dass „Hunderte“ von Reisenden mit erheblichen Verzögerungen oder Routenänderungen rechnen müssen. Geschäftsreiseverantwortliche werden aufgefordert, sicherzustellen, dass die Mobilnummern und E-Mail-Adressen der Mitarbeiter in den Finnair-Buchungsprofilen aktuell sind, damit automatische Umleitungsbenachrichtigungen zugestellt werden können.
Der Streik ist Teil eines größeren Konflikts, der begann, als der Tarifvertrag der Piloten am 30. September auslief. Die Verhandlungen zogen sich über zehn Runden hin, ohne Durchbruch bei Gehaltssteigerungen, Dienstplangestaltung und Bereitschaftsregelungen. Die Finnair-Geschäftsführung argumentiert, dass Lohnerhöhungen über den nationalen Rahmen hinaus die fragile Finanzlage der Airline nach der Pandemie gefährden würden, während die Piloten bemängeln, dass die aktuellen Maßnahmen zur Ermüdungsbekämpfung für die extrem langen Flugstrecken unzureichend seien.
Aus Sicht der globalen Mobilität unterstreicht der Streik die Bedeutung von Notfallplänen für Reisende, die über Helsinki, einen wichtigen Knotenpunkt für Asien-Europa-Verbindungen, unterwegs sind. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern auf dem Weg nach Finnland oder die Finnair als Anschlussflug nutzen, sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, alternative Routen über SAS, Lufthansa oder Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten prüfen und die Gültigkeit von Schengen-Visa sicherstellen, falls eine Umleitung über einen anderen EU-Eingangspunkt erfolgt.
Sollte keine Einigung erzielt werden, hat die Pilotenvereinigung angekündigt, während der Hauptreisezeit zu Neujahr weitere Arbeitskampfmaßnahmen zu prüfen. Arbeitgeber sollten daher die Entwicklungen genau verfolgen und bei Beginn von Einsätzen im Januar zusätzliche Flexibilität einplanen. Das Verkehrsministerium hat bereits eine Vermittlungsgruppe eingesetzt, doch beide Seiten räumen ein, dass die Zeit knapp wird.
Quelle: AK&M Newswire