
Um die wochenlange Stauproblematik zu entschärfen, haben sich Warschau und Kiew am 13. Dezember darauf geeinigt, am Grenzübergang Uhryniv–Dołhobyczów eine Pilotspur einzurichten, die ausschließlich für leere Schwerlastfahrzeuge aus der Ukraine reserviert ist. Die Spur kann etwa 100 Fahrzeuge pro Tag abfertigen und erfordert – entscheidend – keine vorherige Registrierung in der elektronischen Warteschlange, die von den Transportunternehmen selbst als Engpass kritisiert wird.
Tankfahrzeuge sind ausdrücklich zugelassen, was ukrainischen Exporteuren entgegenkommt, die ihre Zisternen nach der Lieferung von Kraftstoffen und Chemikalien leer zurückführen. Die Behörden erwarten, dass die Maßnahme die Gesamtlänge der Warteschlangen bei beladenen Lkw-Spuren innerhalb der ersten Woche um bis zu 15 % reduziert und so Kapazitäten an den benachbarten Korridoren Rava-Ruska und Jahodyn freisetzt.
Für Logistikplaner bietet die neue Spur eine taktische Lösung: Leere Fahrzeuge können schneller zu polnischen Depots zurückkehren, was die Standzeiten der Fahrer und die Leasingkosten für die Ausrüstung senkt. Unternehmen mit zirkulären Transportflüssen – Rohstoffe in die Ukraine, Fertigwaren zurück in die EU – sollten ihre Routenplanung anpassen, um die neue Option optimal zu nutzen.
Die Pilotphase läuft einen Monat und wird bei Erreichen der Durchsatzziele verlängert. Beide Regierungen prüfen zudem ein dauerhaftes „Grünes Band“ für humanitäre und verderbliche Güter, was schrittweise auf eine Normalisierung der Grenzabfertigung nach einem turbulenten Herbst hindeutet.
Tankfahrzeuge sind ausdrücklich zugelassen, was ukrainischen Exporteuren entgegenkommt, die ihre Zisternen nach der Lieferung von Kraftstoffen und Chemikalien leer zurückführen. Die Behörden erwarten, dass die Maßnahme die Gesamtlänge der Warteschlangen bei beladenen Lkw-Spuren innerhalb der ersten Woche um bis zu 15 % reduziert und so Kapazitäten an den benachbarten Korridoren Rava-Ruska und Jahodyn freisetzt.
Für Logistikplaner bietet die neue Spur eine taktische Lösung: Leere Fahrzeuge können schneller zu polnischen Depots zurückkehren, was die Standzeiten der Fahrer und die Leasingkosten für die Ausrüstung senkt. Unternehmen mit zirkulären Transportflüssen – Rohstoffe in die Ukraine, Fertigwaren zurück in die EU – sollten ihre Routenplanung anpassen, um die neue Option optimal zu nutzen.
Die Pilotphase läuft einen Monat und wird bei Erreichen der Durchsatzziele verlängert. Beide Regierungen prüfen zudem ein dauerhaftes „Grünes Band“ für humanitäre und verderbliche Güter, was schrittweise auf eine Normalisierung der Grenzabfertigung nach einem turbulenten Herbst hindeutet.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News