
Ein zweitägiger Pilotenstreik bei Finnair hat etwa 300 Flüge zwischen dem 9. und 13. Dezember zum Erliegen gebracht, doch die Auswirkungen trafen australische Unternehmen erst am 14. Dezember, als die Fluggesellschaft wichtige asiatische Zubringerstrecken endgültig strich. Der Finnair-Drehkreuz in Helsinki ist bei Australiern beliebt, da er Direktverbindungen zu 20 europäischen Städten bietet; rund 33.000 Passagiere sind betroffen.
Alle Langstreckenflüge ab Helsinki – darunter Verbindungen nach Singapur, Bangkok und Tokio, die das Rückgrat vieler Australien-Europa-Reisen bilden – wurden gestrichen. Finnair bemüht sich, Kunden auf Partnerfluggesellschaften umzubuchen. Die Sitzplatzverfügbarkeit ab Asien ist aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen für nachhaltigen Flugkraftstoff knapp, sodass Umleitungen oft über Stockholm, Kopenhagen oder Frankfurt führen.
Reise-Management-Unternehmen warnen Mobilitätsteams, dass diese alternativen Routen zusätzliche Einreisen in den Schengen-Raum bedeuten können, was Vielflieger über die 90/180-Tage-Grenze bringen und nationale Visa oder Entsendegenehmigungen für Projektmitarbeiter erforderlich machen könnte. Personalabteilungen werden aufgefordert, die Schengen-Tage zu überprüfen und sicherzustellen, dass die geänderten Reisepläne den EU-Regeln für innerbetriebliche Versetzungen oder Vander-Elst-Bestimmungen entsprechen.
Auch die Frachtplanung spürt die Auswirkungen: Der Frachtraum im Bauch der Finnair A350 ist ein wichtiger Kanal für australische Meeresfrüchte und Pharmazeutika nach Nordeuropa. Spediteure berichten seit Bekanntgabe des Streiks von einem Preisanstieg um etwa 15 Prozent bei Spot-Raten. Arbeitsrechtliche Experten weisen darauf hin, dass Gewerkschaftsstatuten weitere 48-Stunden-Streiks im Abstand von 14 Tagen erlauben, was die Reisesaison im südlichen Sommer belasten könnte.
Praktische Tipps für Mobilitätsmanager: Alternative, vorab genehmigte Fluggesellschaften in Online-Buchungssysteme einpflegen, Reisende über mögliche Visafolgen bei geänderten Routen informieren und Frachtkontingente für die Hochsaison frühzeitig sichern, um Preisspitzen zu vermeiden.
Alle Langstreckenflüge ab Helsinki – darunter Verbindungen nach Singapur, Bangkok und Tokio, die das Rückgrat vieler Australien-Europa-Reisen bilden – wurden gestrichen. Finnair bemüht sich, Kunden auf Partnerfluggesellschaften umzubuchen. Die Sitzplatzverfügbarkeit ab Asien ist aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen für nachhaltigen Flugkraftstoff knapp, sodass Umleitungen oft über Stockholm, Kopenhagen oder Frankfurt führen.
Reise-Management-Unternehmen warnen Mobilitätsteams, dass diese alternativen Routen zusätzliche Einreisen in den Schengen-Raum bedeuten können, was Vielflieger über die 90/180-Tage-Grenze bringen und nationale Visa oder Entsendegenehmigungen für Projektmitarbeiter erforderlich machen könnte. Personalabteilungen werden aufgefordert, die Schengen-Tage zu überprüfen und sicherzustellen, dass die geänderten Reisepläne den EU-Regeln für innerbetriebliche Versetzungen oder Vander-Elst-Bestimmungen entsprechen.
Auch die Frachtplanung spürt die Auswirkungen: Der Frachtraum im Bauch der Finnair A350 ist ein wichtiger Kanal für australische Meeresfrüchte und Pharmazeutika nach Nordeuropa. Spediteure berichten seit Bekanntgabe des Streiks von einem Preisanstieg um etwa 15 Prozent bei Spot-Raten. Arbeitsrechtliche Experten weisen darauf hin, dass Gewerkschaftsstatuten weitere 48-Stunden-Streiks im Abstand von 14 Tagen erlauben, was die Reisesaison im südlichen Sommer belasten könnte.
Praktische Tipps für Mobilitätsmanager: Alternative, vorab genehmigte Fluggesellschaften in Online-Buchungssysteme einpflegen, Reisende über mögliche Visafolgen bei geänderten Routen informieren und Frachtkontingente für die Hochsaison frühzeitig sichern, um Preisspitzen zu vermeiden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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