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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Hongkong: Doppelstaatsbürger könnten keinen konsularischen Beistand erhalten

Dez. 15, 2025
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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Hongkong: Doppelstaatsbürger könnten keinen konsularischen Beistand erhalten
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat seine Reisehinweise für Hongkong aktualisiert und warnt, dass britische Staatsbürger mit chinesischer Staatsangehörigkeit oder dem Status eines dauerhaften Hongkonger Einwohner möglicherweise keine konsularische Unterstützung durch das Vereinigte Königreich erhalten, wenn sie nach lokalen Gesetzen festgehalten werden. Die am 14. Dezember veröffentlichte Mitteilung spiegelt die wachsende Sorge wider, dass Pekings Anerkennungspolitik der Staatsangehörigkeit in Verbindung mit dem Nationalen Sicherheitsgesetz Hongkongs die Möglichkeiten ausländischer Vertretungen einschränkt, sich für Doppelstaatsbürger einzusetzen.

Obwohl das FCDO nicht ausdrücklich von Reisen abrät, fordert es Doppelstaatsbürger auf, „die Risiken einer Reise nach Hongkong sorgfältig abzuwägen“ und sich vor der Ankunft beim britischen Generalkonsulat zu registrieren. Ähnliche Hinweise gelten bereits für das chinesische Festland, doch ist dies das erste Mal seit 2020, dass die Hongkong-Seite eine derart deutliche Formulierung enthält.

Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Hongkong: Doppelstaatsbürger könnten keinen konsularischen Beistand erhalten


Für multinationale Arbeitgeber hat die Änderung praktische Auswirkungen auf die Mobilität:
• Inhaber eines britischen National (Overseas)-Passes, die ihre chinesische Staatsangehörigkeit behalten haben, sind besonders betroffen.
• Notfall-Evakuierungsversicherungen sollten überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie auch bei eingeschränktem konsularischem Zugang greifen.
• Entsendungsverträge könnten aktualisierte Sicherheitsunterweisungen und Klauseln zu rechtlicher Unterstützung sowie Familienumsiedlung benötigen.

Einwanderungsrechtler weisen darauf hin, dass die Warnung die visafreie Einreise für britische Staatsbürger (bis zu 180 Tage) oder BN(O)-Passinhaber (90 Tage) nicht beeinträchtigt, jedoch könnten erhöhte Anträge die Erneuerung von BN(O)-Reisepässen verzögern. Unternehmen wird empfohlen, reisende Mitarbeiter daran zu erinnern, bei der Ein- und Ausreise nach Hongkong nur einen Pass mitzuführen, um Fragen bei der Einwanderung zu minimieren.

Das FCDO erklärte, es werde „weiterhin konsularische Zugangsfragen mit den Behörden in Hongkong ansprechen“, räumte jedoch ein, dass China die doppelte Staatsangehörigkeit für chinesische Staatsbürger nicht anerkennt – eine Position, die auch von Hongkonger Behörden innerhalb des Territoriums bestätigt wird.
Quelle: The Standard (Hong Kong)

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