
Irische Urlauber und Geschäftsreisende, die nach Kontinentaleuropa reisen, berichten von Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Flughäfen in Lissabon, Madrid und Prag, seit die EU das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) schrittweise eingeführt hat. Der Flughafenverband Airports Council International (ACI) meldet einen Anstieg der Abfertigungszeiten um 70 % aufgrund von Störungen an den Terminals und unzureichender Mitarbeiterschulungen.
Das EES wird die bisherige Passstempelung für Nicht-EU-Bürger ersetzen und soll am 10. April 2026 vollständig in Betrieb genommen werden. Irische Staatsbürger sind weiterhin ausgenommen, doch viele Geschäftsreisende besitzen neben dem irischen auch einen Pass eines Drittstaates, was eine Registrierung im EES erforderlich macht. Derzeit werden nur 10 % der Passagiere erfasst, bis zum 9. Januar soll dieser Anteil auf 35 % steigen, weshalb der ACI ein Dringlichkeitstreffen mit der Europäischen Kommission anstrebt.
Der Flughafen Dublin informiert vor Abflug, hat jedoch nur begrenzten Einfluss, sobald die Passagiere auf dem Kontinent ankommen. Reiseveranstalter empfehlen, mindestens 45 Minuten zusätzliche Umsteigezeit einzuplanen und Mitarbeitern, wenn möglich, den irischen Pass mitzugeben, um eine Einstufung als „Drittstaatsangehörige“ zu vermeiden.
Logistikunternehmen warnen, dass anhaltende Engpässe im zweiten Quartal 2026 zu Verzögerungen bei just-in-time-Lieferungen per Passagierflugzeug führen könnten. Firmen mit vielen Nicht-EU-Mitarbeitern sollten Informationsveranstaltungen planen, damit die Registrierung bei der ersten Reise 2026 abgeschlossen wird und eine wiederholte Datenerfassung vermieden wird.
Das Verkehrsministerium kündigt für Januar eine Informationskampagne an und arbeitet mit Schengen-Partnern zusammen, um bewährte Verfahren bei der Einführung der Terminals auszutauschen.
Das EES wird die bisherige Passstempelung für Nicht-EU-Bürger ersetzen und soll am 10. April 2026 vollständig in Betrieb genommen werden. Irische Staatsbürger sind weiterhin ausgenommen, doch viele Geschäftsreisende besitzen neben dem irischen auch einen Pass eines Drittstaates, was eine Registrierung im EES erforderlich macht. Derzeit werden nur 10 % der Passagiere erfasst, bis zum 9. Januar soll dieser Anteil auf 35 % steigen, weshalb der ACI ein Dringlichkeitstreffen mit der Europäischen Kommission anstrebt.
Der Flughafen Dublin informiert vor Abflug, hat jedoch nur begrenzten Einfluss, sobald die Passagiere auf dem Kontinent ankommen. Reiseveranstalter empfehlen, mindestens 45 Minuten zusätzliche Umsteigezeit einzuplanen und Mitarbeitern, wenn möglich, den irischen Pass mitzugeben, um eine Einstufung als „Drittstaatsangehörige“ zu vermeiden.
Logistikunternehmen warnen, dass anhaltende Engpässe im zweiten Quartal 2026 zu Verzögerungen bei just-in-time-Lieferungen per Passagierflugzeug führen könnten. Firmen mit vielen Nicht-EU-Mitarbeitern sollten Informationsveranstaltungen planen, damit die Registrierung bei der ersten Reise 2026 abgeschlossen wird und eine wiederholte Datenerfassung vermieden wird.
Das Verkehrsministerium kündigt für Januar eine Informationskampagne an und arbeitet mit Schengen-Partnern zusammen, um bewährte Verfahren bei der Einführung der Terminals auszutauschen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News