
Das brasilianische Tourismusministerium hat am 20. Dezember stillschweigend die endgültige Verordnung unterzeichnet, die ab dem 1. Januar 2026 die Einreise- und Ausgabebedingungen für Millionen von Geschäfts- und Freizeitreisenden grundlegend verändern wird.
Die wichtigste Neuerung ist die dauerhafte Wiedereinführung der verpflichtenden elektronischen Visa (e-Visa) für Staatsbürger aus den USA, Kanada, Australien, Mexiko, Frankreich, Argentinien und mehr als 20 weiteren bisher visafreien Ländern. Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem Prinzip der Gegenseitigkeit, da Brasilianer für diese Länder weiterhin Visa benötigen. Reisende müssen ihren Antrag über das verbesserte VFSeVisa-Portal stellen, eine Gebühr von 80,90 US-Dollar zahlen und erhalten ein Mehrfacheinreise-Visum, das bis zu zehn Jahre gültig ist (fünf Jahre für Kanadier und Australier). Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass sie mit hohen Geldstrafen rechnen müssen, wenn Passagiere ohne e-Visa-Barcode zum Check-in erscheinen.
Ebenso bedeutend für die Reisekostenbudgets ist die umfassende Steuerreform Brasiliens, die ebenfalls zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Ein duales Bundes-Mehrwertsteuersystem (CBS und IBS) ersetzt die bisherige Vielzahl kumulativer Abgaben auf Dienstleistungen. Die Beratungsgesellschaft KPMG schätzt, dass die Preise für Hotels, Mietwagen und Touren um drei bis fünf Prozentpunkte steigen werden, was den durchschnittlichen Preis für eine Mittelklasse-Hotelübernachtung in São Paulo von 550 R$ auf etwa 585 R$ anhebt.
Zusätzlich erheben einzelne Gemeinden eigene Abgaben. Beliebte Küstenorte wie Angra dos Reis und Ilha Grande haben „Nachhaltigkeitsgebühren“ von bis zu 95 R$ pro Besuch eingeführt, während Rio de Janeiro erwägt, vor dem Karneval 2026 eine Bettensteuer wieder einzuführen. In Kombination mit der höheren Mehrwertsteuer könnten die täglichen Kosten vor Ort für Geschäftsreisende laut der brasilianischen Hotelbranche (ABIH) um 8 bis 10 Prozent steigen.
Globale Mobility-Manager passen bereits ihre Budgets, Visa-Vorlaufzeiten und Lebenshaltungskostenpauschalen an. Multinationale Unternehmen verhandeln Flug- und Langzeitunterkunftsverträge neu, und die Gehaltsabrechnung aktualisiert die Tagespauschalen, um die neue Steuerlandschaft abzubilden. Wer sich nicht anpasst, riskiert, dass Reisende gegen interne Erstattungsrichtlinien verstoßen und Unternehmen unerwarteten Steuerverpflichtungen ausgesetzt sind.
Die wichtigste Neuerung ist die dauerhafte Wiedereinführung der verpflichtenden elektronischen Visa (e-Visa) für Staatsbürger aus den USA, Kanada, Australien, Mexiko, Frankreich, Argentinien und mehr als 20 weiteren bisher visafreien Ländern. Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem Prinzip der Gegenseitigkeit, da Brasilianer für diese Länder weiterhin Visa benötigen. Reisende müssen ihren Antrag über das verbesserte VFSeVisa-Portal stellen, eine Gebühr von 80,90 US-Dollar zahlen und erhalten ein Mehrfacheinreise-Visum, das bis zu zehn Jahre gültig ist (fünf Jahre für Kanadier und Australier). Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass sie mit hohen Geldstrafen rechnen müssen, wenn Passagiere ohne e-Visa-Barcode zum Check-in erscheinen.
Ebenso bedeutend für die Reisekostenbudgets ist die umfassende Steuerreform Brasiliens, die ebenfalls zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Ein duales Bundes-Mehrwertsteuersystem (CBS und IBS) ersetzt die bisherige Vielzahl kumulativer Abgaben auf Dienstleistungen. Die Beratungsgesellschaft KPMG schätzt, dass die Preise für Hotels, Mietwagen und Touren um drei bis fünf Prozentpunkte steigen werden, was den durchschnittlichen Preis für eine Mittelklasse-Hotelübernachtung in São Paulo von 550 R$ auf etwa 585 R$ anhebt.
Zusätzlich erheben einzelne Gemeinden eigene Abgaben. Beliebte Küstenorte wie Angra dos Reis und Ilha Grande haben „Nachhaltigkeitsgebühren“ von bis zu 95 R$ pro Besuch eingeführt, während Rio de Janeiro erwägt, vor dem Karneval 2026 eine Bettensteuer wieder einzuführen. In Kombination mit der höheren Mehrwertsteuer könnten die täglichen Kosten vor Ort für Geschäftsreisende laut der brasilianischen Hotelbranche (ABIH) um 8 bis 10 Prozent steigen.
Globale Mobility-Manager passen bereits ihre Budgets, Visa-Vorlaufzeiten und Lebenshaltungskostenpauschalen an. Multinationale Unternehmen verhandeln Flug- und Langzeitunterkunftsverträge neu, und die Gehaltsabrechnung aktualisiert die Tagespauschalen, um die neue Steuerlandschaft abzubilden. Wer sich nicht anpasst, riskiert, dass Reisende gegen interne Erstattungsrichtlinien verstoßen und Unternehmen unerwarteten Steuerverpflichtungen ausgesetzt sind.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News
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