
Kanada zieht erneut die Zügel für temporäre Aufenthaltsbewilligungen an. Neue ministerielle Anweisungen, veröffentlicht in der Canada Gazette, begrenzen die Anzahl der Anträge für internationale Studierende im Jahr 2026 auf knapp unter 310.000 – etwa 35 Prozent weniger als der Höchststand 2024 – und verlangen, dass jeder Antrag ein Bestätigungsschreiben der jeweiligen Provinz oder des Territoriums beilegt.
Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab erklärte gegenüber Journalisten, dass dieser Schritt dazu dienen soll, „das Gleichgewicht wiederherzustellen“, nachdem der Anteil der nicht-permanenten Bewohner auf 7,3 Prozent der Bevölkerung angestiegen ist. Der föderale Einwanderungsplan sieht weiterhin vor, im nächsten Jahr 155.000 tatsächliche Studienbewilligungen auszustellen, doch die niedrigere Antragsobergrenze soll eine Überrekrutierung der Bildungseinrichtungen eindämmen und die Bearbeitungsbelastung bei IRCC verringern.
Die gleiche Anweisung setzt zudem neue Anträge auf dauerhafte Aufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Start-Up Visa- und Selbstständigenprogramme aus – eine Maßnahme, die an das letzte Woche verhängte Arbeitsbewilligungs-Moratorium für Start-Up Visa anknüpft. Außerdem wird die Wiederaufnahme der Pilotprogramme für häusliche Pflege- und Kinderbetreuungskräfte über den 31. März 2026 hinaus verschoben. IRCC betont, dass die Bestände in allen drei Kategorien zunächst „auf ein nachhaltiges Niveau“ gebracht werden müssen.
Für Hochschulrekrutierer bedeutet die Pflicht zum Bestätigungsschreiben eine engere Abstimmung mit den Provinzen bezüglich Quotenvergabe und Bewerberprüfung – was in der Hochsaison zu administrativen Engpässen führen könnte. Arbeitgeber, die auf Arbeitsbewilligungen für Absolventen angewiesen sind, sollten mit einem geringeren Bewerberstrom rechnen und alternative Strategien wie den Global Talent Stream oder Einstellungen auf Basis einer Arbeitsmarktprüfung in Betracht ziehen.
Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab erklärte gegenüber Journalisten, dass dieser Schritt dazu dienen soll, „das Gleichgewicht wiederherzustellen“, nachdem der Anteil der nicht-permanenten Bewohner auf 7,3 Prozent der Bevölkerung angestiegen ist. Der föderale Einwanderungsplan sieht weiterhin vor, im nächsten Jahr 155.000 tatsächliche Studienbewilligungen auszustellen, doch die niedrigere Antragsobergrenze soll eine Überrekrutierung der Bildungseinrichtungen eindämmen und die Bearbeitungsbelastung bei IRCC verringern.
Die gleiche Anweisung setzt zudem neue Anträge auf dauerhafte Aufenthaltsbewilligungen im Rahmen der Start-Up Visa- und Selbstständigenprogramme aus – eine Maßnahme, die an das letzte Woche verhängte Arbeitsbewilligungs-Moratorium für Start-Up Visa anknüpft. Außerdem wird die Wiederaufnahme der Pilotprogramme für häusliche Pflege- und Kinderbetreuungskräfte über den 31. März 2026 hinaus verschoben. IRCC betont, dass die Bestände in allen drei Kategorien zunächst „auf ein nachhaltiges Niveau“ gebracht werden müssen.
Für Hochschulrekrutierer bedeutet die Pflicht zum Bestätigungsschreiben eine engere Abstimmung mit den Provinzen bezüglich Quotenvergabe und Bewerberprüfung – was in der Hochsaison zu administrativen Engpässen führen könnte. Arbeitgeber, die auf Arbeitsbewilligungen für Absolventen angewiesen sind, sollten mit einem geringeren Bewerberstrom rechnen und alternative Strategien wie den Global Talent Stream oder Einstellungen auf Basis einer Arbeitsmarktprüfung in Betracht ziehen.
Quelle: CityNews / The Canadian Press
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