
In einer überraschenden Ankündigung vor den Feiertagen bestätigte Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC), dass das Start-Up Visa (SUV)-Programm für neue Anträge nach dem 31. Dezember 2025 um 23:59 Uhr ET geschlossen wird und die Ausstellung von mit dem SUV verbundenen Arbeitserlaubnissen mit sofortiger Wirkung eingestellt wurde. Die Behörden erklären, dass die Pause dem Ministerium Luft verschaffen soll, um einen Rückstau von über 5.200 Fällen Ende Oktober abzubauen und einen „fokussierteren“ Weg für Gründer mit hohem Potenzial zu entwickeln.
Das 2013 gestartete SUV-Programm, das ausländische Unternehmer anziehen sollte, die von kanadischen Risikokapitalfonds, Business Angels oder Inkubatoren unterstützt werden, war zu einem zentralen Element der Geschäftseinwanderung geworden. Die Bearbeitungszeiten stiegen jedoch auf über 37 Monate an, und Kritiker bemängelten, dass viele der unterstützten Projekte weder skalierbar seien noch das Potenzial zur Schaffung kanadischer Arbeitsplätze hätten. Im vergangenen Jahr wurden nur 1.090 Daueraufenthaltsvisa im Rahmen dieses Programms vergeben – deutlich unter dem jährlichen Limit von 2.750 Visa.
Nach dem neuen Plan bleiben Verpflichtungsbescheinigungen aus dem Jahr 2025 gültig, Bewerber müssen jedoch bis zum 30. Juni 2026 einreichen. IRCC verlängerte zudem den Stopp des Programms für Selbstständige, was auf eine umfassendere Überarbeitung der bisherigen Geschäftseinwanderungsmodelle hindeutet. Die Behörden deuten an, dass der geplante Pilot, der in der ersten Hälfte 2026 starten soll, höhere nachgewiesene Investitionen, klarere Meilensteine zur Kommerzialisierung und Prüfungen durch Dritte erfordern wird.
Für multinationale Unternehmen bedeutet die Pause, dass Gründer, die bereits mit SUV-Arbeitserlaubnissen arbeiten, diese verlängern können, aber keine neuen Anträge auf Arbeitserlaubnisse angenommen werden. Arbeitgeber, die internationale Talente suchen, sollten bis zur Veröffentlichung der Details des Pilotprogramms 2026 alternative Wege wie den Global Talent Stream oder C-11-Arbeitserlaubnisse mit erheblichem Nutzen in Betracht ziehen. Risikokapitalfonds raten ihren Portfoliounternehmen, die Anträge auf Daueraufenthalt noch vor Jahresende zu beschleunigen oder Notfallpläne für die Personalplanung vorzubereiten.
Das 2013 gestartete SUV-Programm, das ausländische Unternehmer anziehen sollte, die von kanadischen Risikokapitalfonds, Business Angels oder Inkubatoren unterstützt werden, war zu einem zentralen Element der Geschäftseinwanderung geworden. Die Bearbeitungszeiten stiegen jedoch auf über 37 Monate an, und Kritiker bemängelten, dass viele der unterstützten Projekte weder skalierbar seien noch das Potenzial zur Schaffung kanadischer Arbeitsplätze hätten. Im vergangenen Jahr wurden nur 1.090 Daueraufenthaltsvisa im Rahmen dieses Programms vergeben – deutlich unter dem jährlichen Limit von 2.750 Visa.
Nach dem neuen Plan bleiben Verpflichtungsbescheinigungen aus dem Jahr 2025 gültig, Bewerber müssen jedoch bis zum 30. Juni 2026 einreichen. IRCC verlängerte zudem den Stopp des Programms für Selbstständige, was auf eine umfassendere Überarbeitung der bisherigen Geschäftseinwanderungsmodelle hindeutet. Die Behörden deuten an, dass der geplante Pilot, der in der ersten Hälfte 2026 starten soll, höhere nachgewiesene Investitionen, klarere Meilensteine zur Kommerzialisierung und Prüfungen durch Dritte erfordern wird.
Für multinationale Unternehmen bedeutet die Pause, dass Gründer, die bereits mit SUV-Arbeitserlaubnissen arbeiten, diese verlängern können, aber keine neuen Anträge auf Arbeitserlaubnisse angenommen werden. Arbeitgeber, die internationale Talente suchen, sollten bis zur Veröffentlichung der Details des Pilotprogramms 2026 alternative Wege wie den Global Talent Stream oder C-11-Arbeitserlaubnisse mit erheblichem Nutzen in Betracht ziehen. Risikokapitalfonds raten ihren Portfoliounternehmen, die Anträge auf Daueraufenthalt noch vor Jahresende zu beschleunigen oder Notfallpläne für die Personalplanung vorzubereiten.
Quelle: The Economic Times
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