
Euronews Travel warnt Reisende, die während der Feiertagsspitze in Italien umsteigen, vor einer doppelten Belastung durch Streiks und Verzögerungen bei der Grenzkontrolle. Die Bodenverkehrsdienste haben für den 9. Januar einen landesweiten vierstündigen Streik (13:00–17:00 Uhr) angekündigt, zudem legen die Mitarbeiter von Swissport am selben Tag am Flughafen Mailand-Linate für 24 Stunden die Arbeit nieder. Am 31. Januar drohen zudem separate Ausfälle der Flugsicherung am Flughafen Verona. Diese Aktionen folgen auf einen eintägigen Streik am 17. Dezember, der über 300 Abflüge beeinträchtigte.
Gleichzeitig sorgt die Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) für Engpässe an den Flughäfen Fiumicino, Malpensa und weiteren Schengen-Drehkreuzen. Die biometrischen Kioske – verpflichtend für Reisende aus Großbritannien, den USA und anderen visumfreien Ländern – verlängern die Grenzabfertigung laut einem Bericht des Airports Council International (ACI) Europe um bis zu drei Stunden. Der italienische Flughafenbetreiber Aeroporti di Roma hat Personal umverteilt, um die Warteschlangen zu bewältigen, räumt aber ein, dass bisher nur jeder zehnte Passagier die EES-Registrierung abgeschlossen hat.
Für multinationale Arbeitgeber ist das Risiko spürbar: Im Januar beginnen viele Expat-Verträge, und verpasste Anschlussflüge können den Onboarding-Prozess erheblich stören. Mobility-Manager empfehlen daher, längere Umsteigezeiten einzuplanen, gedruckte Nachweise für Weiterreisen mitzuführen und die EES-Daten vorab online auszufüllen, sofern eine Vorregistrierung möglich ist. Fluggesellschaften, die Italien anfliegen, passen zudem die Mindestumsteigezeiten für Schengen-Verbindungen an und raten Statuskunden, bevorzugte Sicherheitskontrollen zu nutzen, um Verzögerungen auszugleichen.
Die Streiks werfen ein Schlaglicht auf den zersplitterten Bodenverkehrsdienstmarkt in Italien – die jüngste Liberalisierung hat mehr als ein Dutzend Anbieter hervorgebracht, was die Tarifverhandlungen erschwert. Das Infrastrukturministerium hat sich als Vermittler angeboten, doch da die Tarifverträge Anfang 2026 auslaufen, sind weitere Störungen wahrscheinlich. Geschäftsreiserversicherer melden bereits einen Anstieg von Schadensfällen wegen verpasster Termine und zusätzlicher Übernachtungskosten. Unternehmen mit wichtigen Dienstreisen im Januar sollten daher Notfallpläne bereithalten oder für Inlandsstrecken Alternativen im Hochgeschwindigkeitsnetz Frecciarossa prüfen.
Gleichzeitig sorgt die Einführung des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) für Engpässe an den Flughäfen Fiumicino, Malpensa und weiteren Schengen-Drehkreuzen. Die biometrischen Kioske – verpflichtend für Reisende aus Großbritannien, den USA und anderen visumfreien Ländern – verlängern die Grenzabfertigung laut einem Bericht des Airports Council International (ACI) Europe um bis zu drei Stunden. Der italienische Flughafenbetreiber Aeroporti di Roma hat Personal umverteilt, um die Warteschlangen zu bewältigen, räumt aber ein, dass bisher nur jeder zehnte Passagier die EES-Registrierung abgeschlossen hat.
Für multinationale Arbeitgeber ist das Risiko spürbar: Im Januar beginnen viele Expat-Verträge, und verpasste Anschlussflüge können den Onboarding-Prozess erheblich stören. Mobility-Manager empfehlen daher, längere Umsteigezeiten einzuplanen, gedruckte Nachweise für Weiterreisen mitzuführen und die EES-Daten vorab online auszufüllen, sofern eine Vorregistrierung möglich ist. Fluggesellschaften, die Italien anfliegen, passen zudem die Mindestumsteigezeiten für Schengen-Verbindungen an und raten Statuskunden, bevorzugte Sicherheitskontrollen zu nutzen, um Verzögerungen auszugleichen.
Die Streiks werfen ein Schlaglicht auf den zersplitterten Bodenverkehrsdienstmarkt in Italien – die jüngste Liberalisierung hat mehr als ein Dutzend Anbieter hervorgebracht, was die Tarifverhandlungen erschwert. Das Infrastrukturministerium hat sich als Vermittler angeboten, doch da die Tarifverträge Anfang 2026 auslaufen, sind weitere Störungen wahrscheinlich. Geschäftsreiserversicherer melden bereits einen Anstieg von Schadensfällen wegen verpasster Termine und zusätzlicher Übernachtungskosten. Unternehmen mit wichtigen Dienstreisen im Januar sollten daher Notfallpläne bereithalten oder für Inlandsstrecken Alternativen im Hochgeschwindigkeitsnetz Frecciarossa prüfen.
Quelle: Euronews Travel
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