1. Globale Mobilitätsnachrichten
  2. /
  3. Italien
  4. /
  5. Italien und 14 EU-Partner treiben neue „innovative Lösungen“ für das Migrationsmanagement voran

Italien und 14 EU-Partner treiben neue „innovative Lösungen“ für das Migrationsmanagement voran

Dez. 21, 2025
·
Italien und 14 EU-Partner treiben neue „innovative Lösungen“ für das Migrationsmanagement voran
Am Ende des Treffens des Europäischen Rates in Brüssel am 18. und 19. Dezember berief die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine informelle Runde mit 15 gleichgesinnten Mitgliedstaaten ein, um die Arbeit an einer umfassenden Reform des EU-Migrationsmanagements zu beschleunigen. An der 90-minütigen Sitzung nahmen neben Meloni und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, auch Vertreter aus Dänemark, den Niederlanden, Österreich, Bulgarien, Zypern, Kroatien, der Tschechischen Republik, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Lettland, Malta, Polen und Schweden teil. Im Fokus standen zwei dringende Themen: der Entwurf einer Verordnung zur beschleunigten Rückführung abgelehnter Asylbewerber und eine gemeinsame EU-Liste „sicherer Herkunftsländer“.

Hintergrundpapiere, die vom italienischen Vorsitz verteilt wurden, betonen die Sorgen der Arbeitgeber, dass langsame Rückführungsverfahren und uneinheitliche Herkunftsländerlisten die Planung der Mobilität von Mitarbeitern erschweren und die Compliance-Kosten für multinationale Unternehmen erhöhen, die Personal innerhalb des Blocks versetzen. Die Gruppe einigte sich darauf, noch vor Ende der aktuellen Legislaturperiode im April 2026 eine politische Einigung zu beiden Verordnungen anzustreben und öffentlich-private Partnerschaften zu prüfen, die die Identitätsprüfung und die Logistik der Rücknahme beschleunigen könnten.

Italien und 14 EU-Partner treiben neue „innovative Lösungen“ für das Migrationsmanagement voran


Italien positionierte sich als Brücke zwischen den südlichen Grenzstaaten, die besonders von irregulären Ankünften betroffen sind, und den nordeuropäischen Ländern mit Arbeitskräftemangel, die legale Zugangswege zur Anwerbung von Talenten schaffen wollen. Meloni betonte, dass ein „ausgewogenes Paket“ härtere Kontrollen an den Außengrenzen mit erweiterten legalen Einreisemöglichkeiten verbinden müsse, wie etwa das kürzlich veröffentlichte Flussdekret 2026-28, das fast 500.000 neue Arbeitsvisa-Plätze schafft.

Für Unternehmen signalisiert das Treffen, dass der lange ins Stocken geratene Pakt für Migration und Asyl der EU endlich wieder in Bewegung kommt. Werden die Rückführungs- und sicheren Herkunftsregeln verabschiedet, können Personalabteilungen mit einem planbareren Schengen-Raum, schnelleren Entscheidungen bei Asylrückständen und weniger ad-hoc-Binnengrenzkontrollen rechnen, die Geschäftsreisen stören. Die Zeitpläne sind jedoch eng, und der Wahlkampf für die Europawahlen 2026 könnte das Paket noch verzögern. Mobilitätsmanager sollten die Kalender der Arbeitsgruppen des Rates im Auge behalten und sich auf eine mögliche schrittweise Einführung der neuen Regeln bereits im vierten Quartal 2026 vorbereiten.
Quelle: ANSA English Service

Wie VisaHQ helfen kann

VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Italien.

Visa- und Einwanderungsteam @ VisaHQ

Das Expertenteam für Visa und Einwanderung von VisaHQ hilft Einzelpersonen und Unternehmen, die globalen Reise-, Arbeits- und Aufenthaltsanforderungen zu bewältigen. Wir kümmern uns um die Dokumentenvorbereitung, die Einreichung von Anträgen, die Koordination mit Regierungsbehörden und alle Aspekte, die notwendig sind, um schnelle, konforme und stressfreie Genehmigungen zu gewährleisten.

Redaktionelle Richtlinien
×