
Globale Technologiekonzerne wie Google, Apple, Microsoft und ServiceNow haben interne Memos an ausländische Mitarbeitende mit US-Arbeitsvisa verschickt, in denen sie dazu raten, internationale Reisen über die Weihnachtszeit zu verschieben. Grund dafür sind Rückstaus bei der Visavergabe in US-Botschaften und Konsulaten, die bis zu 12 Monate dauern können. Die am 21. Dezember von Business Insider veröffentlichten Hinweise betreffen unmittelbar die Schweiz, wo sich Googles größter Forschungs- und Entwicklungsstandort außerhalb der USA sowie regionale Zentren der drei anderen Unternehmen befinden.
Die Warnung richtet sich an Mitarbeitende, die für die Wiedereinreise in die USA nach Auslandsreisen einen neuen Visastempel benötigen – meist H-1B, L-1 oder F-1. Die auf Einwanderungsrecht spezialisierten Kanzleien BAL und Fragomen, die die Tech-Giganten betreuen, berichten von „erheblichen Terminverzögerungen aufgrund verschärfter Social-Media-Prüfungen“. Für in der Schweiz ansässige Mitarbeitende, die Anfang 2026 Geschäftsreisen zu US-Hauptquartieren planen, kann ein abgesagter Termin monatelanges Feststecken im Ausland bedeuten – mit negativen Folgen für Projekte und Gehaltszahlungen.
Mobility-Manager in Schweizer Unternehmen überprüfen nun ihre Reisepläne für Januar. „Wir haben mehrere Ingenieure, die jedes Quartal zwischen Zürich und Mountain View pendeln; all diese Reisen sind jetzt auf Eis gelegt“, sagt Marcella Stadelmann, Leiterin Global Mobility bei einem Zürcher Fintech. Arbeitgeber bemühen sich, National Interest Exemptions oder Genehmigungen für Remote-Arbeit zu erhalten, falls wichtige Mitarbeitende feststecken.
Einwanderungsanwälte in der Schweiz raten Betroffenen, zu prüfen, ob ihr Visumstempel und die I-797-Genehmigung mindestens bis Juni 2026 gültig sind. Wer ein früheres Ablaufdatum hat, sollte die USA nicht verlassen, bis sich die Visavergabe normalisiert. Schweizer Passinhaber mit ESTA sind nicht betroffen, doch Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz riskieren, dass ihre Reiseversicherung erlischt, wenn sie nicht wie geplant zur Arbeit zurückkehren können.
Der Vorfall zeigt die Verletzlichkeit globaler Talentströme und unterstreicht die Bedeutung von Notfallplänen. Unternehmen mit Teams in mehreren Ländern werden aufgefordert, kritische Rollen zu identifizieren, Remote-Zugriffsregelungen aufrechtzuerhalten und Budgets für beschleunigte Verfahren oder anwaltliche Eskalationen einzuplanen, wenn dringende Termine notwendig sind.
Die Warnung richtet sich an Mitarbeitende, die für die Wiedereinreise in die USA nach Auslandsreisen einen neuen Visastempel benötigen – meist H-1B, L-1 oder F-1. Die auf Einwanderungsrecht spezialisierten Kanzleien BAL und Fragomen, die die Tech-Giganten betreuen, berichten von „erheblichen Terminverzögerungen aufgrund verschärfter Social-Media-Prüfungen“. Für in der Schweiz ansässige Mitarbeitende, die Anfang 2026 Geschäftsreisen zu US-Hauptquartieren planen, kann ein abgesagter Termin monatelanges Feststecken im Ausland bedeuten – mit negativen Folgen für Projekte und Gehaltszahlungen.
Mobility-Manager in Schweizer Unternehmen überprüfen nun ihre Reisepläne für Januar. „Wir haben mehrere Ingenieure, die jedes Quartal zwischen Zürich und Mountain View pendeln; all diese Reisen sind jetzt auf Eis gelegt“, sagt Marcella Stadelmann, Leiterin Global Mobility bei einem Zürcher Fintech. Arbeitgeber bemühen sich, National Interest Exemptions oder Genehmigungen für Remote-Arbeit zu erhalten, falls wichtige Mitarbeitende feststecken.
Einwanderungsanwälte in der Schweiz raten Betroffenen, zu prüfen, ob ihr Visumstempel und die I-797-Genehmigung mindestens bis Juni 2026 gültig sind. Wer ein früheres Ablaufdatum hat, sollte die USA nicht verlassen, bis sich die Visavergabe normalisiert. Schweizer Passinhaber mit ESTA sind nicht betroffen, doch Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz riskieren, dass ihre Reiseversicherung erlischt, wenn sie nicht wie geplant zur Arbeit zurückkehren können.
Der Vorfall zeigt die Verletzlichkeit globaler Talentströme und unterstreicht die Bedeutung von Notfallplänen. Unternehmen mit Teams in mehreren Ländern werden aufgefordert, kritische Rollen zu identifizieren, Remote-Zugriffsregelungen aufrechtzuerhalten und Budgets für beschleunigte Verfahren oder anwaltliche Eskalationen einzuplanen, wenn dringende Termine notwendig sind.
Quelle: Business Insider
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