
Der verkehrsreichste Flughafen der Schweiz leidet unter den Folgen der Feiertage. Laut Live-Daten von FlightAware, berichtet von VisaHQ, wurden am 24. Dezember in ganz Europa 852 Flüge verspätet, davon allein am Flughafen Zürich (ZRH) 136 Verspätungen und drei komplette Ausfälle. Damit rutschte der Schweizer Drehkreuz auf den sechsten Platz im europäischen Störungsranking, nur hinter Madrid, Paris und London. Die meisten betroffenen Flüge waren inner-europäische Verbindungen, die von Swiss International Air Lines (SWISS), easyJet Europe und regionalen Lufthansa-Partnern durchgeführt wurden.
Flughafenbetriebsleiter sprechen von einer perfekten Kombination aus starkem Frost, der langwieriges Enteisen erforderte, überdurchschnittlich vielen Krankmeldungen beim Bodenpersonal in der Saison und begrenzten Slots der Flugsicherung (ATC), da die Airlines versuchen, jede mögliche Rotation in der lukrativen Ferienwoche unterzubringen. In mehreren Fällen führte der Dominoeffekt dazu, dass Anschlussreisende in Zürich festsaßen und lange nach Mitternacht in Warteschlangen für Umbuchungen standen. Um dem entgegenzuwirken, verlängerte der Flughafen Zürich seine Kundendienstschalter bis 02:00 Uhr MEZ und setzte Freiwillige der Airlines zur Warteschlangensteuerung ein.
Auch die Frachtabwicklung wurde beeinträchtigt. Swiss WorldCargo und DHL bestätigten, dass verpasste Lkw-Flug-Anschlüsse temperaturempfindliche Pharmazeutika stattdessen per Straße nach Frankfurt und Mailand transportieren mussten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Fluggesellschaften nun aufgefordert, proaktive Verspätungsprognosen einzureichen, damit Standplätze, Bus-Gates und Enteisungsfahrzeuge in den nächsten 72 Stunden flexibler zugewiesen werden können.
Für Geschäftsreisende ist die Botschaft klar: Pufferzeiten in den Rückkehrplänen einplanen. Mobilitätsteams raten Führungskräften, flexible Tickets zu buchen, Airline-Apps für Live-Umbuchungen herunterzuladen und Bordkarten für mögliche EU261-Entschädigungsansprüche aufzubewahren. Reisende mit Verbindungen außerhalb des Schengen-Raums sollten ihre Transitvisen auf Gültigkeit prüfen – VisaHQ meldet einen Anstieg kurzfristiger Transitvisaanträge aus Russland und Indien, ausgelöst durch verpasste Anschlussflüge.
Analysten erwarten eine Verbesserung der Pünktlichkeit nach dem 27. Dezember, wenn das Freizeitreiseaufkommen zurückgeht, warnen jedoch, dass neuer Schneefall in den Alpen oder erneute Streiks in Europa Zürich erneut an die Kapazitätsgrenze bringen könnten. Die Firmenreisedesks halten daher den „gelben“ Alarmstatus aufrecht und überwachen die Auslastungsdaten von SWISS stündlich.
Flughafenbetriebsleiter sprechen von einer perfekten Kombination aus starkem Frost, der langwieriges Enteisen erforderte, überdurchschnittlich vielen Krankmeldungen beim Bodenpersonal in der Saison und begrenzten Slots der Flugsicherung (ATC), da die Airlines versuchen, jede mögliche Rotation in der lukrativen Ferienwoche unterzubringen. In mehreren Fällen führte der Dominoeffekt dazu, dass Anschlussreisende in Zürich festsaßen und lange nach Mitternacht in Warteschlangen für Umbuchungen standen. Um dem entgegenzuwirken, verlängerte der Flughafen Zürich seine Kundendienstschalter bis 02:00 Uhr MEZ und setzte Freiwillige der Airlines zur Warteschlangensteuerung ein.
Auch die Frachtabwicklung wurde beeinträchtigt. Swiss WorldCargo und DHL bestätigten, dass verpasste Lkw-Flug-Anschlüsse temperaturempfindliche Pharmazeutika stattdessen per Straße nach Frankfurt und Mailand transportieren mussten. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Fluggesellschaften nun aufgefordert, proaktive Verspätungsprognosen einzureichen, damit Standplätze, Bus-Gates und Enteisungsfahrzeuge in den nächsten 72 Stunden flexibler zugewiesen werden können.
Für Geschäftsreisende ist die Botschaft klar: Pufferzeiten in den Rückkehrplänen einplanen. Mobilitätsteams raten Führungskräften, flexible Tickets zu buchen, Airline-Apps für Live-Umbuchungen herunterzuladen und Bordkarten für mögliche EU261-Entschädigungsansprüche aufzubewahren. Reisende mit Verbindungen außerhalb des Schengen-Raums sollten ihre Transitvisen auf Gültigkeit prüfen – VisaHQ meldet einen Anstieg kurzfristiger Transitvisaanträge aus Russland und Indien, ausgelöst durch verpasste Anschlussflüge.
Analysten erwarten eine Verbesserung der Pünktlichkeit nach dem 27. Dezember, wenn das Freizeitreiseaufkommen zurückgeht, warnen jedoch, dass neuer Schneefall in den Alpen oder erneute Streiks in Europa Zürich erneut an die Kapazitätsgrenze bringen könnten. Die Firmenreisedesks halten daher den „gelben“ Alarmstatus aufrecht und überwachen die Auslastungsdaten von SWISS stündlich.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News