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ÖAMTC warnt vor roten Alarmstufe im Ferienverkehr – Autofahrer müssen mit stundenlangen Staus zu den Skigebieten in Tirol und Vorarlberg rechnen

Dez. 28, 2025
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ÖAMTC warnt vor roten Alarmstufe im Ferienverkehr – Autofahrer müssen mit stundenlangen Staus zu den Skigebieten in Tirol und Vorarlberg rechnen
Der österreichische Automobilclub ÖAMTC meldete am 27. Dezember starke Verkehrsstaus, da Tausende von Urlaubern in die westlichen Skigebiete zur Hauptsaison fuhren. Bereits um 09:00 Uhr MESZ erstreckten sich die Staus auf der S16 Arlberg Schnellstraße von Bludenz bis Braz über 15 Kilometer, während die L188 Silvretta Straße bis Schruns im Stop-and-Go-Verkehr stand. In Tirol kam der Verkehr auf dem Fernpass (B179) und der Zillertal Straße (B169) nahezu zum Erliegen, was Rückstaus auf die Achensee Straße (B181) verursachte.

Das Weihnachts- bis Neujahrswochenende gilt traditionell als eine der kritischsten Phasen für das österreichische Straßennetz. In diesem Jahr verschärfen hervorragende Schneeverhältnisse und das erste Saisonende ohne pandemiebedingte Kapazitätsbeschränkungen in Hotels die Lage zusätzlich. Das ÖAMTC-Mobilitätsinformationszentrum warnte vor Verzögerungen von bis zu 60 Minuten, der Pflicht zum Anlegen von Schneeketten auf Alpenpässen sowie vor kurzfristig eingerichteten Dosierampeln auf wichtigen Zubringerstraßen.

ÖAMTC warnt vor roten Alarmstufe im Ferienverkehr – Autofahrer müssen mit stundenlangen Staus zu den Skigebieten in Tirol und Vorarlberg rechnen


Für internationale Geschäftsreisende können die Staus die Transfers von München und Zürich zu österreichischen Resorts, die auch als Veranstaltungsorte für Firmen-Events und Incentive-Reisen dienen, erheblich beeinträchtigen. Mobilitätsmanager werden empfohlen, Abfahrten außerhalb der Spitzenzeiten von 07:00 bis 14:00 Uhr zu planen, wo möglich Bahnverbindungen zu buchen und Mitarbeiter an die strengen österreichischen Winterreifen- und Schneekettenvorschriften zu erinnern – Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro vor Ort geahndet.

Langfristig verdeutlicht der Anstieg ein strukturelles Problem: Die westlichen Verkehrsachsen Österreichs dienen sowohl dem lokalen Pendlerverkehr als auch dem Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien. Während die Regierung den Ausbau der Schienenkapazitäten am Brenner und die Modernisierung von Park-and-Ride-Anlagen plant, werden die meisten Projekte erst nach 2030 in Betrieb gehen. Somit bleibt der Tourismussektor auf Echtzeit-Verkehrs-Apps und gestaffelte Check-in-Zeiten angewiesen, um die Nachfrage zu entzerren.
Quelle: APA-OTS / ÖAMTC Traffic Bulletin

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