
Österreichische Flughäfen bereiten sich auf das womöglich härteste Wochenende seit der Pandemie vor, nachdem die europäische Flughafenvereinigung ACI Europe vor gravierenden technischen Problemen mit dem neuen EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) gewarnt hat. Das am 12. Oktober 2025 eingeführte EES ersetzt den manuellen Passstempel für alle Nicht-EU-Reisenden und erfasst stattdessen Fingerabdrücke und Fotos an der ersten Schengen-Grenze. Während das System die Sicherheit erhöhen und Überziehungen der Aufenthaltsdauer besser erfassen soll, wird die Einführung von Softwareabstürzen, Mangel an Kiosken und langsamen biometrischen Scannern begleitet.
Am Flughafen Wien-Schwechat, Österreichs größtem internationalen Drehkreuz, berichteten Grenzpolizei-Quellen lokalen Medien, dass die Abfertigungszeit für Drittstaatsangehörige von 30–40 Sekunden auf deutlich über eine Minute angestiegen ist. An Spitzentagen führt dies zu Warteschlangen, die sich bis in die Fluggastbrücken zurückziehen und Airlines zu Boarding-Verzögerungen zwingen. Die Lage dürfte sich am 9. Januar weiter verschärfen, wenn die EU die tägliche Registrierungsquote von 20 % auf 35 % der Passagiere anhebt.
Der Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG hat bereits die Anzahl der besetzten Schalter verdoppelt und mobile „Welcome Teams“ eingesetzt, um Reisende bei der Nutzung der noch fehlerhaften Vorregistrierungs-App zu unterstützen. Bei einem erwarteten Verkehrsaufkommen von 230.000 Passagieren pro Tag zwischen Weihnachten und Neujahr halten Verantwortliche Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Schaltern für Nicht-EU-Bürger für „realistisch“, sofern Brüssel nicht, wie von ACI Europe gefordert, vorübergehende Erleichterungen gewährt. Geschäftsreiseverbände raten Unternehmen, längere Umsteigezeiten einzuplanen und ihre Mitarbeiter über die neue Fingerabdruckpflicht zu informieren.
Für Mobilitätsmanager hat die Reisendenkommunikation oberste Priorität: Drittstaatsangehörige sollten mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, gedruckte Weiterflugtickets mitführen und, wenn möglich, Flughäfen innerhalb des Schengen-Raums für Umstiege nutzen, statt externe Schengen-Grenzen wie Wien. Langfristig planen österreichische Flughäfen den Ausbau automatisierter e-Gates und biometrischer Kioske, bevor 2026 das ETIAS-Reisegenehmigungssystem startet – doch sowohl Industrie als auch Regierung betonen, dass die Stabilisierung des aktuellen Systems Vorrang hat.
Am Flughafen Wien-Schwechat, Österreichs größtem internationalen Drehkreuz, berichteten Grenzpolizei-Quellen lokalen Medien, dass die Abfertigungszeit für Drittstaatsangehörige von 30–40 Sekunden auf deutlich über eine Minute angestiegen ist. An Spitzentagen führt dies zu Warteschlangen, die sich bis in die Fluggastbrücken zurückziehen und Airlines zu Boarding-Verzögerungen zwingen. Die Lage dürfte sich am 9. Januar weiter verschärfen, wenn die EU die tägliche Registrierungsquote von 20 % auf 35 % der Passagiere anhebt.
Der Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG hat bereits die Anzahl der besetzten Schalter verdoppelt und mobile „Welcome Teams“ eingesetzt, um Reisende bei der Nutzung der noch fehlerhaften Vorregistrierungs-App zu unterstützen. Bei einem erwarteten Verkehrsaufkommen von 230.000 Passagieren pro Tag zwischen Weihnachten und Neujahr halten Verantwortliche Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Schaltern für Nicht-EU-Bürger für „realistisch“, sofern Brüssel nicht, wie von ACI Europe gefordert, vorübergehende Erleichterungen gewährt. Geschäftsreiseverbände raten Unternehmen, längere Umsteigezeiten einzuplanen und ihre Mitarbeiter über die neue Fingerabdruckpflicht zu informieren.
Für Mobilitätsmanager hat die Reisendenkommunikation oberste Priorität: Drittstaatsangehörige sollten mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, gedruckte Weiterflugtickets mitführen und, wenn möglich, Flughäfen innerhalb des Schengen-Raums für Umstiege nutzen, statt externe Schengen-Grenzen wie Wien. Langfristig planen österreichische Flughäfen den Ausbau automatisierter e-Gates und biometrischer Kioske, bevor 2026 das ETIAS-Reisegenehmigungssystem startet – doch sowohl Industrie als auch Regierung betonen, dass die Stabilisierung des aktuellen Systems Vorrang hat.
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