
Spanische Unternehmen, die nach der Pandemie eine Expansion in Asien anstreben, erhielten am 26. Dezember gute Nachrichten: Das chinesische Außenministerium bestätigte, dass Spanien ab dem 1. Januar in das Pilotprogramm für visumfreies Reisen aufgenommen wird. Im Rahmen dieses Programms dürfen Inhaber eines spanischen Reisepasses ohne Visum bis zu 15 Tage in Festlandchina bleiben – sei es für Geschäftstreffen, Messen, Tourismus oder Familienbesuche.
Spanien ist damit das siebte EU-Land, das an dem Programm teilnimmt, das bereits Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen und Irland umfasst. Die Neuerung erspart das bisher übliche 60-Euro-Touristenvisum (L) oder das aufwändigere Geschäftsvisum (M) sowie den zeitintensiven Prozess der Einladungsschreiben. Reisende müssen weiterhin die Online-Ankunftserklärung Chinas ausfüllen und können aufgefordert werden, Nachweise über Weiterreise oder Unterkunft vorzulegen. Konsularische Termine entfallen jedoch – ein großer administrativer und finanzieller Vorteil für Mobilitätsteams.
Für multinationale Unternehmen mit Interessen in den Bereichen Ingenieurwesen, Automobil oder erneuerbare Energien in China bedeutet die Änderung, dass Projektleiter kurzfristig Baustellenbesuche im wichtigen ersten Quartal planen können, ohne sich um Visa sorgen zu müssen. Die spanischen Handelskammern begrüßten das Pilotprogramm und verwiesen darauf, dass der bilaterale Handel 2025 die 45-Milliarden-Euro-Marke überschritten hat und weiter wächst. Fluggesellschaften melden bereits einen Anstieg der Sitzplatzanfragen auf den Strecken Madrid-Shanghai und Barcelona-Peking, die von Iberia, Air China und Level bedient werden.
Einwanderungsberater warnen jedoch, dass die 15-Tage-Frist strikt einzuhalten ist. Eine Überschreitung ohne Umwandlung in eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung kann Bußgelder oder Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen. Zudem weisen sie darauf hin, dass die Visumfreiheit keine Arbeitsaktivitäten abdeckt, die ein Z-Visum oder eine Arbeitserlaubnis erfordern. Unternehmen sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren, um die Einhaltung bei Kurzreisen sicherzustellen.
Sollte das Pilotprogramm erfolgreich sein, erwarten Branchenexperten, dass China die Visumfreiheit verlängert oder auf Mehrfacheinreisen ausweitet – ein Schritt, der Spanien noch stärker in die Geschäftsverbindungen zwischen Asien und Europa integrieren würde.
Spanien ist damit das siebte EU-Land, das an dem Programm teilnimmt, das bereits Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen und Irland umfasst. Die Neuerung erspart das bisher übliche 60-Euro-Touristenvisum (L) oder das aufwändigere Geschäftsvisum (M) sowie den zeitintensiven Prozess der Einladungsschreiben. Reisende müssen weiterhin die Online-Ankunftserklärung Chinas ausfüllen und können aufgefordert werden, Nachweise über Weiterreise oder Unterkunft vorzulegen. Konsularische Termine entfallen jedoch – ein großer administrativer und finanzieller Vorteil für Mobilitätsteams.
Für multinationale Unternehmen mit Interessen in den Bereichen Ingenieurwesen, Automobil oder erneuerbare Energien in China bedeutet die Änderung, dass Projektleiter kurzfristig Baustellenbesuche im wichtigen ersten Quartal planen können, ohne sich um Visa sorgen zu müssen. Die spanischen Handelskammern begrüßten das Pilotprogramm und verwiesen darauf, dass der bilaterale Handel 2025 die 45-Milliarden-Euro-Marke überschritten hat und weiter wächst. Fluggesellschaften melden bereits einen Anstieg der Sitzplatzanfragen auf den Strecken Madrid-Shanghai und Barcelona-Peking, die von Iberia, Air China und Level bedient werden.
Einwanderungsberater warnen jedoch, dass die 15-Tage-Frist strikt einzuhalten ist. Eine Überschreitung ohne Umwandlung in eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung kann Bußgelder oder Wiedereinreiseverbote nach sich ziehen. Zudem weisen sie darauf hin, dass die Visumfreiheit keine Arbeitsaktivitäten abdeckt, die ein Z-Visum oder eine Arbeitserlaubnis erfordern. Unternehmen sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren, um die Einhaltung bei Kurzreisen sicherzustellen.
Sollte das Pilotprogramm erfolgreich sein, erwarten Branchenexperten, dass China die Visumfreiheit verlängert oder auf Mehrfacheinreisen ausweitet – ein Schritt, der Spanien noch stärker in die Geschäftsverbindungen zwischen Asien und Europa integrieren würde.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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