
Das spanische Außenministerium unterstützte am 26. Dezember eine deutliche Stellungnahme der Europäischen Kommission, die die USA für die Verhängung von Visabeschränkungen gegen fünf europäische Beamte kritisierte, die mit der Regulierung der großen Tech-Konzerne in Verbindung stehen, darunter der ehemalige Binnenmarktkommissar Thierry Breton. Washington wirft den Beamten vor, US-amerikanische Social-Media-Unternehmen zur Unterdrückung von Meinungsäußerungen „gezwungen“ zu haben – eine Behauptung, die Brüssel zurückweist.
Die schnelle Solidarität Spaniens mit Frankreich und Deutschland unterstreicht Madrids Engagement für das EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act), das europäische Regulierungsbehörden immer wieder in Konflikt mit den Silicon-Valley-Giganten gebracht hat. Spanische Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die US-Maßnahme einen Präzedenzfall schaffen könnte, um EU-Beamte ins Visier zu nehmen, was die grenzüberschreitende regulatorische Zusammenarbeit gefährden könnte.
Obwohl die Einreiseverbote die Mobilität von Unternehmen nicht direkt beeinträchtigen, werfen sie praktische Fragen auf. Sollten ähnliche Sanktionen auf nationale Regulierungsbehörden oder Mitarbeiter von Wettbewerbsbehörden ausgeweitet werden, könnten spanische Beamte bei der Teilnahme an OECD- oder WTO-Treffen in den USA auf Hindernisse stoßen. Auch Unternehmen, die auf spanische Führungskräfte als Ansprechpartner für US-Behörden angewiesen sind, könnten zukünftige Vergeltungsmaßnahmen befürchten.
Die Kommission hat vom US-Außenministerium „Klarstellungen gefordert“ und angedeutet, bei ausbleibender Aufhebung der Beschränkungen mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Diplomaten in Madrid betonen, dass mögliche Gegenmaßnahmen auf EU-Ebene koordiniert werden, um eine Zersplitterung der gemeinsamen Schengen-Visapolitik zu vermeiden.
Für den Moment sollten multinationale Unternehmen die Auseinandersetzung beobachten, aber die üblichen US-Visaprüfungen für spanische Mitarbeiter fortsetzen, da es keine Hinweise auf eine breitere Ausweitung gibt. Dennoch wird den Teams für globale Mobilität empfohlen, leitende Compliance- oder Public-Policy-Mitarbeiter zu identifizieren, die in dem eskalierenden Konflikt um Tech-Politik ins Visier geraten könnten.
Die schnelle Solidarität Spaniens mit Frankreich und Deutschland unterstreicht Madrids Engagement für das EU-Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act), das europäische Regulierungsbehörden immer wieder in Konflikt mit den Silicon-Valley-Giganten gebracht hat. Spanische Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die US-Maßnahme einen Präzedenzfall schaffen könnte, um EU-Beamte ins Visier zu nehmen, was die grenzüberschreitende regulatorische Zusammenarbeit gefährden könnte.
Obwohl die Einreiseverbote die Mobilität von Unternehmen nicht direkt beeinträchtigen, werfen sie praktische Fragen auf. Sollten ähnliche Sanktionen auf nationale Regulierungsbehörden oder Mitarbeiter von Wettbewerbsbehörden ausgeweitet werden, könnten spanische Beamte bei der Teilnahme an OECD- oder WTO-Treffen in den USA auf Hindernisse stoßen. Auch Unternehmen, die auf spanische Führungskräfte als Ansprechpartner für US-Behörden angewiesen sind, könnten zukünftige Vergeltungsmaßnahmen befürchten.
Die Kommission hat vom US-Außenministerium „Klarstellungen gefordert“ und angedeutet, bei ausbleibender Aufhebung der Beschränkungen mit Gegenmaßnahmen zu reagieren. Diplomaten in Madrid betonen, dass mögliche Gegenmaßnahmen auf EU-Ebene koordiniert werden, um eine Zersplitterung der gemeinsamen Schengen-Visapolitik zu vermeiden.
Für den Moment sollten multinationale Unternehmen die Auseinandersetzung beobachten, aber die üblichen US-Visaprüfungen für spanische Mitarbeiter fortsetzen, da es keine Hinweise auf eine breitere Ausweitung gibt. Dennoch wird den Teams für globale Mobilität empfohlen, leitende Compliance- oder Public-Policy-Mitarbeiter zu identifizieren, die in dem eskalierenden Konflikt um Tech-Politik ins Visier geraten könnten.
Quelle: Spain in English
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Spanien.Mehr von Spanien
Alle anzeigen
Aena prognostiziert Rekord von 16.428 Flügen am Jahresend-Wochenende trotz Streiks
Malaga-Costa del Sol von zweistündigen Warteschlangen geplagt, da EU-Ein- und Ausreisesystem über Weihnachten versagt