
Kaum zwei Wochen nachdem das US-Außenministerium die verpflichtende Überprüfung von Social-Media-Profilen für H-1B- und H-4-Visumantragsteller eingeführt hat, kämpfen amerikanische Konsulate in Indien mit einem Anstieg der „administrativen Bearbeitung“. Antragsteller müssen nun alle aktiven und früheren Social-Media-Accounts der letzten fünf Jahre angeben; Konsularbeamte prüfen die Beiträge auf mögliche Sicherheitsrisiken. Schon eine einzige Unstimmigkeit, wie ein Reddit-Nutzer erfahren musste, kann eine Ablehnung nach Abschnitt 214(b) zur Folge haben.
Die neue Überprüfung hat die Bearbeitung der Interviews in den Botschaften in Neu-Delhi und Mumbai laut zwei Visa-Vermittlungsagenturen um 40 Prozent verlangsamt. Am Montagabend verschickte die US-Botschaft E-Mails an Tausende Antragsteller mit neuen Terminen zwischen März und Juli 2026 und warnte, dass Bewerber, die zum ursprünglichen Termin erscheinen, „den Einlass verweigert bekommen“.
Indische IT-Dienstleister berichten bereits von Verzögerungen bei Projekten für US-Kunden. „Rund 300 Berater, die für Einsätze im ersten Quartal geplant waren, sitzen nun fest“, bestätigte ein Personalchef eines führenden Tier-1-Unternehmens. Kleinere Start-ups befürchten, Aufträge ganz zu verlieren, wenn wichtige Ingenieure nicht rechtzeitig vor Ort sein können.
Einwanderungsanwälte raten betroffenen Fachkräften, kurzfristig B-1/B-2 Geschäftsvisa oder L-1-Intra-Company-Transfers zu prüfen und ihre digitalen Profile makellos zu halten. Sie warnen zudem, dass Visarücknahmen künftige Green-Card-Anträge erschweren können, da Konsularvermerke gespeichert bleiben.
Der Vorfall zeigt, wie sich das geopolitische Risiko nach der Pandemie von Reisebeschränkungen hin zu einer intensiveren Überprüfung digitaler Profile verlagert hat – ein Trend, den Mobility-Manager bei der Planung von Auslandseinsätzen und Social-Media-Richtlinien künftig berücksichtigen müssen.
Die neue Überprüfung hat die Bearbeitung der Interviews in den Botschaften in Neu-Delhi und Mumbai laut zwei Visa-Vermittlungsagenturen um 40 Prozent verlangsamt. Am Montagabend verschickte die US-Botschaft E-Mails an Tausende Antragsteller mit neuen Terminen zwischen März und Juli 2026 und warnte, dass Bewerber, die zum ursprünglichen Termin erscheinen, „den Einlass verweigert bekommen“.
Indische IT-Dienstleister berichten bereits von Verzögerungen bei Projekten für US-Kunden. „Rund 300 Berater, die für Einsätze im ersten Quartal geplant waren, sitzen nun fest“, bestätigte ein Personalchef eines führenden Tier-1-Unternehmens. Kleinere Start-ups befürchten, Aufträge ganz zu verlieren, wenn wichtige Ingenieure nicht rechtzeitig vor Ort sein können.
Einwanderungsanwälte raten betroffenen Fachkräften, kurzfristig B-1/B-2 Geschäftsvisa oder L-1-Intra-Company-Transfers zu prüfen und ihre digitalen Profile makellos zu halten. Sie warnen zudem, dass Visarücknahmen künftige Green-Card-Anträge erschweren können, da Konsularvermerke gespeichert bleiben.
Der Vorfall zeigt, wie sich das geopolitische Risiko nach der Pandemie von Reisebeschränkungen hin zu einer intensiveren Überprüfung digitaler Profile verlagert hat – ein Trend, den Mobility-Manager bei der Planung von Auslandseinsätzen und Social-Media-Richtlinien künftig berücksichtigen müssen.
Wie VisaHQ helfen kann
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