
Ein dichter Nebelvorhang legte sich in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember 2025 über Delhi und große Teile Nordindiens, wodurch die Sichtweite am Indira Gandhi International Airport auf nur 50 Meter sank und das India Meteorological Department (IMD) eine orangefarbene Warnung auslöste. Innerhalb weniger Minuten kam es zu massiven Verspätungen bei Abflügen in Delhi, Lucknow, Amritsar, Patna und Varanasi, während die Flugsicherung ankommende Jets im Abstand von zehn Minuten einfliegen ließ, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Fluggesellschaften reagierten hektisch: IndiGo strich landesweit über 80 Flüge, während Air India zum zweiten Tag in Folge sein „FogCare“-Programm für Umbuchungen und kostenfreie Rückerstattungen aktivierte.
Das Verkehrsministerium griff am Vormittag ein und gab eine öffentliche Empfehlung heraus, die Passagiere aufforderte, „den Flugstatus vor der Abfahrt zum Flughafen zu prüfen und mehr Reisezeit einzuplanen.“ Zudem erinnerte es die Airlines an ihre Pflicht, bei Verspätungen von mehr als sechs Stunden Mahlzeiten und Hotelunterkünfte bereitzustellen. Zivilluftfahrtsekretär Vumlunmang Vualnam kündigte an, dass eine Taskforce aus Regulierungsbehörden, Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern täglich zusammenkommen werde, bis die Nebelphase vorüber ist.
Geschäftsreisende traf es besonders hart: Vorstandssitzungen in Mumbai wurden ins Internet verlegt, und mehrere Exportfirmen in Noida berichteten, dass ausländische Käufer ihre Fabrikbesuche verpassten. Logistikunternehmen schätzen, dass jede Stunde Nebel-bedingter Störungen in Delhi der Wirtschaft rund 35 Crore Rupien an Produktivitätsverlusten und Frachtverzögerungen kostet. Hotelbetreiber rund um den Flughafen verzeichneten hingegen eine Belegung von fast 95 Prozent, da gestrandete Passagiere kurzfristig Zimmer buchten.
Experten warnen, dass die Häufigkeit schwerer Nebelereignisse zunimmt. „Städtische Hitzeinseln und stehende Winterluft halten Schadstoffe fest und schaffen so ideale Bedingungen für Strahlungsnebel“, erklärt Dr. Mona Bedi, Atmosphärenwissenschaftlerin am IIT-Kanpur. Sie forderte eine beschleunigte Einführung von CAT-III-B-konformen Start- und Landebahnen über Delhi und Lucknow hinaus, damit auch Flughäfen der zweiten Kategorie bei schlechter Sicht den Betrieb aufrechterhalten können. Bis dahin müssen Reisende mit wiederholten Störungen bis in den Januar hinein rechnen.
Das Verkehrsministerium griff am Vormittag ein und gab eine öffentliche Empfehlung heraus, die Passagiere aufforderte, „den Flugstatus vor der Abfahrt zum Flughafen zu prüfen und mehr Reisezeit einzuplanen.“ Zudem erinnerte es die Airlines an ihre Pflicht, bei Verspätungen von mehr als sechs Stunden Mahlzeiten und Hotelunterkünfte bereitzustellen. Zivilluftfahrtsekretär Vumlunmang Vualnam kündigte an, dass eine Taskforce aus Regulierungsbehörden, Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern täglich zusammenkommen werde, bis die Nebelphase vorüber ist.
Geschäftsreisende traf es besonders hart: Vorstandssitzungen in Mumbai wurden ins Internet verlegt, und mehrere Exportfirmen in Noida berichteten, dass ausländische Käufer ihre Fabrikbesuche verpassten. Logistikunternehmen schätzen, dass jede Stunde Nebel-bedingter Störungen in Delhi der Wirtschaft rund 35 Crore Rupien an Produktivitätsverlusten und Frachtverzögerungen kostet. Hotelbetreiber rund um den Flughafen verzeichneten hingegen eine Belegung von fast 95 Prozent, da gestrandete Passagiere kurzfristig Zimmer buchten.
Experten warnen, dass die Häufigkeit schwerer Nebelereignisse zunimmt. „Städtische Hitzeinseln und stehende Winterluft halten Schadstoffe fest und schaffen so ideale Bedingungen für Strahlungsnebel“, erklärt Dr. Mona Bedi, Atmosphärenwissenschaftlerin am IIT-Kanpur. Sie forderte eine beschleunigte Einführung von CAT-III-B-konformen Start- und Landebahnen über Delhi und Lucknow hinaus, damit auch Flughäfen der zweiten Kategorie bei schlechter Sicht den Betrieb aufrechterhalten können. Bis dahin müssen Reisende mit wiederholten Störungen bis in den Januar hinein rechnen.
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