
Bei der umfassendsten technologischen Umstellung an den US-Grenzen seit der Einführung von E-Pässen hat die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) bestätigt, dass künftig alle Nicht-US-Bürger – einschließlich kanadischer Besucher und rechtmäßiger Daueraufenthaltsberechtigter – bei der Ein- und Ausreise in die Vereinigten Staaten einer biometrischen Gesichtserkennung unterzogen werden. Die Regelung trat am 26. Dezember in Kraft, wurde jedoch erst am 29. Dezember offiziell angekündigt, sodass Fluggesellschaften, Kreuzfahrtanbieter und Grenzbehörden nur wenige Tage Zeit hatten, sich darauf einzustellen.
Laut CBP soll die Verordnung mit dem Titel „Erfassung biometrischer Daten von Ausländern bei Einreise und Ausreise aus den Vereinigten Staaten“ langjährig kritisierte Lücken bei der Überwachung schließen, die es ermöglichten, Visaüberschreitungen und Identitätsbetrug unentdeckt zu lassen. Die erfassten Gesichtsaufnahmen werden in Echtzeit mit bestehenden Datenbanken des Heimatschutzministeriums (DHS) abgeglichen und bis zu 75 Jahre gespeichert. Die Behörde argumentiert, dass das System legitimes Reisen beschleunigen und gleichzeitig die Sicherheitsüberprüfungen verbessern werde.
Wirtschaftsverbände und Datenschutzorganisationen zeigen sich hingegen skeptisch. Die US Travel Association begrüßte zwar „Technologie, die Warteschlangen verkürzt“, warnte jedoch, dass unzureichende Personalstärke bei der sekundären Kontrolle und technische Probleme in Spitzenzeiten zu „Verkehrschaos an Flughäfen“ führen könnten. Die American Civil Liberties Union forderte erneut gesetzliche Beschränkungen für den Einsatz der Gesichtserkennung und verwies auf höhere Fehlerquoten bei dunkelhäutigen Reisenden. Zollagenten an den nördlichen und südlichen Landgrenzen befürchten unterdessen, dass Verzögerungen an Grenzübergängen Just-in-Time-Lieferketten für Industrieunternehmen erheblich stören könnten.
Multinationale Arbeitgeber sollten ihre ausländischen Mitarbeiter – insbesondere Kanadier, die bisher ausgenommen waren – über die neue Regelung und mögliche längere Wartezeiten informieren. Unternehmen, die Expatriates in den USA einsetzen, sollten zudem ihre Datenschutzrichtlinien überprüfen, da die verlängerten Speicherfristen der CBP bedeuten, dass diese Woche erfasste Gesichtsaufnahmen noch bis ins 22. Jahrhundert für US-Strafverfolgungsbehörden zugänglich sein könnten. Firmen, die auf häufige Grenzpendler angewiesen sind, sollten die neue Prozedur mindestens bis zum ersten Quartal 2026 in ihre Zeitplanung einbeziehen, während Flughäfen ihre Personal- und Beschilderungskonzepte anpassen.
Die Regel gilt bereits an großen Drehkreuzen wie JFK, LAX und ATL, und CBP kündigt an, dass die Einführung an den verbleibenden 210 internationalen US-Grenzübergängen bis März 2026 abgeschlossen sein wird. Mitglieder von Trusted-Traveller-Programmen (Global Entry, NEXUS, SENTRI) erhalten weiterhin spezielle Terminals, doch auch dort ist die Gesichtserfassung nun integriert. Unternehmen, die ihre Vielreisenden noch nicht für Global Entry angemeldet haben, sollten dies in Erwägung ziehen, um Störungen während der Übergangsphase zu minimieren.
Laut CBP soll die Verordnung mit dem Titel „Erfassung biometrischer Daten von Ausländern bei Einreise und Ausreise aus den Vereinigten Staaten“ langjährig kritisierte Lücken bei der Überwachung schließen, die es ermöglichten, Visaüberschreitungen und Identitätsbetrug unentdeckt zu lassen. Die erfassten Gesichtsaufnahmen werden in Echtzeit mit bestehenden Datenbanken des Heimatschutzministeriums (DHS) abgeglichen und bis zu 75 Jahre gespeichert. Die Behörde argumentiert, dass das System legitimes Reisen beschleunigen und gleichzeitig die Sicherheitsüberprüfungen verbessern werde.
Wirtschaftsverbände und Datenschutzorganisationen zeigen sich hingegen skeptisch. Die US Travel Association begrüßte zwar „Technologie, die Warteschlangen verkürzt“, warnte jedoch, dass unzureichende Personalstärke bei der sekundären Kontrolle und technische Probleme in Spitzenzeiten zu „Verkehrschaos an Flughäfen“ führen könnten. Die American Civil Liberties Union forderte erneut gesetzliche Beschränkungen für den Einsatz der Gesichtserkennung und verwies auf höhere Fehlerquoten bei dunkelhäutigen Reisenden. Zollagenten an den nördlichen und südlichen Landgrenzen befürchten unterdessen, dass Verzögerungen an Grenzübergängen Just-in-Time-Lieferketten für Industrieunternehmen erheblich stören könnten.
Multinationale Arbeitgeber sollten ihre ausländischen Mitarbeiter – insbesondere Kanadier, die bisher ausgenommen waren – über die neue Regelung und mögliche längere Wartezeiten informieren. Unternehmen, die Expatriates in den USA einsetzen, sollten zudem ihre Datenschutzrichtlinien überprüfen, da die verlängerten Speicherfristen der CBP bedeuten, dass diese Woche erfasste Gesichtsaufnahmen noch bis ins 22. Jahrhundert für US-Strafverfolgungsbehörden zugänglich sein könnten. Firmen, die auf häufige Grenzpendler angewiesen sind, sollten die neue Prozedur mindestens bis zum ersten Quartal 2026 in ihre Zeitplanung einbeziehen, während Flughäfen ihre Personal- und Beschilderungskonzepte anpassen.
Die Regel gilt bereits an großen Drehkreuzen wie JFK, LAX und ATL, und CBP kündigt an, dass die Einführung an den verbleibenden 210 internationalen US-Grenzübergängen bis März 2026 abgeschlossen sein wird. Mitglieder von Trusted-Traveller-Programmen (Global Entry, NEXUS, SENTRI) erhalten weiterhin spezielle Terminals, doch auch dort ist die Gesichtserfassung nun integriert. Unternehmen, die ihre Vielreisenden noch nicht für Global Entry angemeldet haben, sollten dies in Erwägung ziehen, um Störungen während der Übergangsphase zu minimieren.
Quelle: Travel and Tour World