
Ein mächtiges Wintersturm-System namens „Sturm Ezra“ entwickelte sich am Montag über dem oberen Mittleren Westen zu einem Bombenzyklon und traf wichtige Luftfahrtdrehkreuze, genau in dem Moment, als Unternehmen versuchten, ihre Mitarbeiter von Jahresend-Einsätzen nach Hause zu bringen. Bis zum Nachmittag des 29. Dezember verzeichnete FlightAware fast 6.000 Verspätungen und über 750 Flugausfälle, was die dreitägige Bilanz von 3.600 Stornierungen und 30.000 Verspätungen abrundete. Delta Air Lines verhängte einen landesweiten Flugstopp in Detroit; Boston Logan, Newark Liberty und Washington Dulles führten Enteisungspausen ein, die sich auf nationale Flugpläne auswirkten.
Blizzard-Bedingungen erstreckten sich von Wisconsin bis Maine, während an der Küste Neuenglands sintflutartige Regenfälle für Überschwemmungen sorgten. Der National Weather Service warnte vor Whiteout-Bedingungen auf der Interstate 90 und 80 km/h starken Seitenwinden am Chicago O’Hare, dem verkehrsreichsten Umsteigeflughafen der USA. Die Fluggesellschaften reagierten, indem sie Umbuchungsgebühren erließen und Umleitungen über unbetroffene Flughäfen erlaubten, doch die Sitzplatzverfügbarkeit schwand schnell, da die Auslastung in der Ferienzeit bereits über 90 Prozent lag.
Für Mobility-Manager kam Ezra zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Viele Expatriates mit kurzfristigen USA-Einsätzen hatten Rückflüge für die Woche nach Weihnachten gebucht, und Dutzende neuer Mitarbeiter sollten am 2. Januar starten. Unternehmen bemühten sich, Hotelaufenthalte zu verlängern, Tagespauschalen anzupassen und kurzfristige Home-Office-Genehmigungen zu sichern, damit verspätete Mitarbeiter von temporären Standorten aus arbeiten konnten. Auch die Frachtlogistik wurde getroffen: FedEx und UPS gaben Servicewarnungen für Next-Day-Lieferungen aus Memphis und Louisville heraus, was die Zustellung von Rechtsdokumenten, Visumanträgen und sensibler Ausrüstung verzögern könnte.
Experten warnen, dass durch den Klimawandel bedingte Sturmschwankungen solche Störungen künftig häufiger machen werden. Firmenreiseprogramme sollten ihre Force-Majeure-Klauseln in Lieferantenverträgen überprüfen, Hotelraten in der Nähe großer Flughafendrehkreuze vorab verhandeln und Vielreisende für CBP Global Entry oder TSA PreCheck anmelden, um bei Wiederaufnahme des Betriebs wertvolle Zeit an den Sicherheitskontrollen zu sparen.
Der Sturm wird voraussichtlich bis Dienstagmorgen nach Atlantik-Kanada weiterziehen, doch die arktische Kaltluft hinter der Front wird die Enteisungsmaßnahmen aufrechterhalten und weitere technische Verzögerungen verursachen. Reisende werden geraten, die Kulanzseiten der Fluggesellschaften im Auge zu behalten und ihre Reisepläne bis zur ersten Januarwoche flexibel zu gestalten.
Blizzard-Bedingungen erstreckten sich von Wisconsin bis Maine, während an der Küste Neuenglands sintflutartige Regenfälle für Überschwemmungen sorgten. Der National Weather Service warnte vor Whiteout-Bedingungen auf der Interstate 90 und 80 km/h starken Seitenwinden am Chicago O’Hare, dem verkehrsreichsten Umsteigeflughafen der USA. Die Fluggesellschaften reagierten, indem sie Umbuchungsgebühren erließen und Umleitungen über unbetroffene Flughäfen erlaubten, doch die Sitzplatzverfügbarkeit schwand schnell, da die Auslastung in der Ferienzeit bereits über 90 Prozent lag.
Für Mobility-Manager kam Ezra zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Viele Expatriates mit kurzfristigen USA-Einsätzen hatten Rückflüge für die Woche nach Weihnachten gebucht, und Dutzende neuer Mitarbeiter sollten am 2. Januar starten. Unternehmen bemühten sich, Hotelaufenthalte zu verlängern, Tagespauschalen anzupassen und kurzfristige Home-Office-Genehmigungen zu sichern, damit verspätete Mitarbeiter von temporären Standorten aus arbeiten konnten. Auch die Frachtlogistik wurde getroffen: FedEx und UPS gaben Servicewarnungen für Next-Day-Lieferungen aus Memphis und Louisville heraus, was die Zustellung von Rechtsdokumenten, Visumanträgen und sensibler Ausrüstung verzögern könnte.
Experten warnen, dass durch den Klimawandel bedingte Sturmschwankungen solche Störungen künftig häufiger machen werden. Firmenreiseprogramme sollten ihre Force-Majeure-Klauseln in Lieferantenverträgen überprüfen, Hotelraten in der Nähe großer Flughafendrehkreuze vorab verhandeln und Vielreisende für CBP Global Entry oder TSA PreCheck anmelden, um bei Wiederaufnahme des Betriebs wertvolle Zeit an den Sicherheitskontrollen zu sparen.
Der Sturm wird voraussichtlich bis Dienstagmorgen nach Atlantik-Kanada weiterziehen, doch die arktische Kaltluft hinter der Front wird die Enteisungsmaßnahmen aufrechterhalten und weitere technische Verzögerungen verursachen. Reisende werden geraten, die Kulanzseiten der Fluggesellschaften im Auge zu behalten und ihre Reisepläne bis zur ersten Januarwoche flexibel zu gestalten.
Quelle: Reuters