
Das australische Außen- und Handelsministerium (DFAT) warnt in seinem Neujahrs-Reisebulletin australische Staatsbürger davor, dass an den Flughäfen im Schengen-Raum der Europäischen Union ab dem 1. Januar 2026 mit längeren Grenzkontrollschlangen zu rechnen ist. Grund dafür ist die Aktivierung des lang erwarteten Ein- und Ausreisesystems (Entry/Exit System, EES) durch weitere Mitgliedstaaten. Dieses automatisierte Register erfasst Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen von Nicht-EU-Besuchern und dokumentiert deren Ein- und Ausreisedaten.
Während die wichtigsten Flughäfen bereits Ende 2025 mit begrenzten Live-Tests begonnen haben, markiert die Neujahrsumstellung den ersten durchgehenden Betrieb der Datenbank an vielen mittelgroßen Flughäfen und Grenzübergängen. Australier, die als „Drittstaatsangehörige“ gelten, müssen ab dem 1. Januar bei der ersten Einreise in die EU biometrische Daten abgeben. Nach der Registrierung sollen Folgeübertritte schneller ablaufen, doch DFAT rechnet in den ersten Wochen mit Anlaufschwierigkeiten, insbesondere an stark frequentierten Urlaubsflughäfen in Spanien, Italien und Griechenland.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Zeitpunkt ungünstig: Der Januar ist Hochsaison für Projektstarts und Wintermessen. Reiseveranstalter empfehlen, mindestens eine Stunde mehr für die Passkontrolle einzuplanen und großzügigere Zeitpuffer bei Anschlussflügen zu berücksichtigen. Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern in Europa sollten Angehörige, die nach der Weihnachtspause zurückkehren, darauf hinweisen, dass die EES-Datenerfassung unabhängig von den „Advance Passenger Information“-Daten der Fluggesellschaften ist und nicht online vorab erledigt werden kann.
Fluggesellschaften und Flughäfen haben monatelang Selbstbedienungskioske installiert und die Software der eGates angepasst, doch Gewerkschaften in Frankreich und Deutschland warnen vor Verzögerungen, falls das Personal nicht aufgestockt wird. Die Europäische Kommission erkennt das Risiko an, betont aber, dass das System langfristig Betrug und Überziehungen der Aufenthaltsdauer reduzieren wird. Eine zweite Ebene – das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) – ist für Frühjahr 2026 geplant, sodass australische Reisende künftig sowohl eine ETIAS-Vorabgenehmigung als auch die EES-Biometrie benötigen.
Die Empfehlung von DFAT ist klar: Reisepass auf Gültigkeit prüfen (mindestens sechs Monate), frühzeitig anreisen und die Smartraveller-Updates verfolgen. Geschäftsreisende mit Umstieg in London sollten beachten, dass das Vereinigte Königreich nicht Teil des EES ist, jedoch werden Eurostar- und Fährpassagiere, die weiter nach Kontinentaleuropa reisen, kontrolliert.
Während die wichtigsten Flughäfen bereits Ende 2025 mit begrenzten Live-Tests begonnen haben, markiert die Neujahrsumstellung den ersten durchgehenden Betrieb der Datenbank an vielen mittelgroßen Flughäfen und Grenzübergängen. Australier, die als „Drittstaatsangehörige“ gelten, müssen ab dem 1. Januar bei der ersten Einreise in die EU biometrische Daten abgeben. Nach der Registrierung sollen Folgeübertritte schneller ablaufen, doch DFAT rechnet in den ersten Wochen mit Anlaufschwierigkeiten, insbesondere an stark frequentierten Urlaubsflughäfen in Spanien, Italien und Griechenland.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist der Zeitpunkt ungünstig: Der Januar ist Hochsaison für Projektstarts und Wintermessen. Reiseveranstalter empfehlen, mindestens eine Stunde mehr für die Passkontrolle einzuplanen und großzügigere Zeitpuffer bei Anschlussflügen zu berücksichtigen. Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern in Europa sollten Angehörige, die nach der Weihnachtspause zurückkehren, darauf hinweisen, dass die EES-Datenerfassung unabhängig von den „Advance Passenger Information“-Daten der Fluggesellschaften ist und nicht online vorab erledigt werden kann.
Fluggesellschaften und Flughäfen haben monatelang Selbstbedienungskioske installiert und die Software der eGates angepasst, doch Gewerkschaften in Frankreich und Deutschland warnen vor Verzögerungen, falls das Personal nicht aufgestockt wird. Die Europäische Kommission erkennt das Risiko an, betont aber, dass das System langfristig Betrug und Überziehungen der Aufenthaltsdauer reduzieren wird. Eine zweite Ebene – das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) – ist für Frühjahr 2026 geplant, sodass australische Reisende künftig sowohl eine ETIAS-Vorabgenehmigung als auch die EES-Biometrie benötigen.
Die Empfehlung von DFAT ist klar: Reisepass auf Gültigkeit prüfen (mindestens sechs Monate), frühzeitig anreisen und die Smartraveller-Updates verfolgen. Geschäftsreisende mit Umstieg in London sollten beachten, dass das Vereinigte Königreich nicht Teil des EES ist, jedoch werden Eurostar- und Fährpassagiere, die weiter nach Kontinentaleuropa reisen, kontrolliert.
Quelle: ABC News