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Flughafen Dublin bricht Tagesrekord bei Passagierzahlen zum Höhepunkt des Urlaubsansturms

Jan. 2, 2026
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Flughafen Dublin bricht Tagesrekord bei Passagierzahlen zum Höhepunkt des Urlaubsansturms
Das Jahr 2025 endete für die daa mit einem Rekord: Am 30. Dezember passierten mehr als 100.000 Reisende den Flughafen Dublin – der geschäftigste 24-Stunden-Zeitraum in der 83-jährigen Geschichte des Flughafens. Dieser Meilenstein markierte den Höhepunkt eines 19-tägigen Festtagsanstiegs, bei dem zwischen dem 18. Dezember und dem 6. Januar voraussichtlich 1,5 Millionen Menschen den Flughafen durchquerten. Die Ankünfte wurden vor allem von irischen Auswanderern, die nach Hause zurückkehrten, und Langstreckentouristen, die vom schwachen Euro profitierten, dominiert. Der Abreiseverkehr wurde durch Wintersonnenurlaube, Ski-Charterflüge und Geschäftsreisen zum Quartalsende angekurbelt.

Operativ bewältigte der Flughafen die Situation besser als viele Experten erwartet hatten. Die neu installierten C3-CT-Scanner, die nun in beiden Terminals voll einsatzbereit sind, haben die 100-ml-Flüssigkeitsregel abgeschafft und die Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle auf durchschnittlich 18 Minuten selbst zu Spitzenzeiten reduziert. Der Druck verlagerte sich stattdessen auf den landside-Bereich: Der Verkehr an den Haltebuchten kam zum Erliegen und die Kurzzeitparkplätze waren bereits am Vormittag voll belegt.

Flughafen Dublin bricht Tagesrekord bei Passagierzahlen zum Höhepunkt des Urlaubsansturms


Die daa nutzte den Rekord, um die Regierung erneut aufzufordern, die jahrzehntelange Passagierobergrenze von 32 Millionen aufzuheben. Ein Urteil des High Courts setzte die Durchsetzung Anfang 2025 vorübergehend aus, doch die Fluggesellschaften warnen, dass sie die Kapazitäten für den Winter 2026 einfrieren könnten, wenn nicht bald rechtliche Klarheit geschaffen wird. Ein Kabinettsentwurf, der eine vorläufige Erhöhung auf 36 Millionen Passagiere vorsieht, wird noch in diesem Monat erwartet, gefolgt von einer vollständigen Festlegung der Gebühren durch die Irish Aviation Authority (IAA) im Jahr 2026, die ab 2027 in Kraft treten soll.

Für Geschäftsreisende ist die praktische Konsequenz klar: Im Januar sollten Reisepläne mehr Zeit für die Ankunft einplanen, vorab Parkplätze buchen oder auf öffentliche Verkehrsmittel wie die 24-Stunden-Dublin-Buslinie 19 ausweichen. Personalabteilungen sollten zudem daran erinnern, dass die Warteschlangen bei der US-Vorabfertigung besonders lang werden können, wenn mehrere transatlantische Flüge gleichzeitig starten.

Langfristig ist die Debatte um die Passagierobergrenze auch für Mobilitätsbudgets von Bedeutung. Bleibt die Kapazität künstlich begrenzt, könnten Sitzplatzknappheit zu Ostern, im Sommer und zu Weihnachten die Preise stark in die Höhe treiben – mit Auswirkungen auf Reisekosten und Strategien zur Gewinnung von Talenten, die auf eine gute Anbindung Irlands angewiesen sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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