
Weniger als 24 Stunden nach dem Jahreswechsel 2026 in Belgien hat die flämische Regierung still und leise ihr überarbeitetes Single-Permit-Portal freigeschaltet. Arbeitgeber können nun Anträge für befristete und unbefristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse in einem einzigen digitalen Workflow einreichen.
Das Portal, das am 2. Januar online ging, bildet das technologische Rückgrat der regionalen Gesetzesreformen, die bereits am Vortag in Kraft traten. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen neue Standards für das Hochladen von Dokumenten, ein integrierter „Mahis“-Mandatsworkflow für Drittvertreter sowie eine automatisierte Datenübermittlung an die nationale Sozialversicherungsdatenbank Belgiens – eine lang erwartete Funktion, die eine Echtzeit-Validierung der Gehaltsschwellen ermöglicht.
Da das System am Neujahrstag offline war, verzögerten viele Arbeitgeber ihre Anträge, was zu einem Rückstau von 48 Stunden führte. Regionale Behörden warnen HR-Teams, Browser-Caches zu leeren und aktuelle eID-Zertifikate zu verwenden, um Login-Probleme zu vermeiden. Die offizielle Bearbeitungszeit soll weiterhin 60 Tage betragen, doch die Behörden räumen ein, dass es im Januar aufgrund der „Lernkurve“ zu Verzögerungen kommen kann. Global-Mobility-Manager werden daher ermutigt, Starttermine im März frühzeitig anzumelden.
Die Reformen verschärfen zudem die Kriterien für mittelqualifizierte Berufe: Für Tätigkeiten, die nicht mehr auf der Mangelberufsliste stehen, ist nun ein Jahresgehalt von mindestens 43.396 Euro nachzuweisen. Arbeitgeber, die diese neue Vorgabe nicht erfüllen, müssen umfassende EU-weite Rekrutierungsbemühungen nachweisen – eine Maßnahme, die die wirtschaftliche Migration stärker auf höherqualifizierte Fachkräfte lenken soll.
Für Entsandte ist der größte Vorteil die Möglichkeit, nach fünf Jahren Aufenthalt unbefristete Genehmigungen online zu beantragen – das erspart wiederholte Papierverlängerungen und senkt die Compliance-Kosten. Migrationsberater gehen davon aus, dass Brüssel und Wallonien innerhalb von 18 Monaten dasselbe Backend übernehmen werden, was den Weg für ein einheitliches nationales Portal ebnet.
Das Portal, das am 2. Januar online ging, bildet das technologische Rückgrat der regionalen Gesetzesreformen, die bereits am Vortag in Kraft traten. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen neue Standards für das Hochladen von Dokumenten, ein integrierter „Mahis“-Mandatsworkflow für Drittvertreter sowie eine automatisierte Datenübermittlung an die nationale Sozialversicherungsdatenbank Belgiens – eine lang erwartete Funktion, die eine Echtzeit-Validierung der Gehaltsschwellen ermöglicht.
Da das System am Neujahrstag offline war, verzögerten viele Arbeitgeber ihre Anträge, was zu einem Rückstau von 48 Stunden führte. Regionale Behörden warnen HR-Teams, Browser-Caches zu leeren und aktuelle eID-Zertifikate zu verwenden, um Login-Probleme zu vermeiden. Die offizielle Bearbeitungszeit soll weiterhin 60 Tage betragen, doch die Behörden räumen ein, dass es im Januar aufgrund der „Lernkurve“ zu Verzögerungen kommen kann. Global-Mobility-Manager werden daher ermutigt, Starttermine im März frühzeitig anzumelden.
Die Reformen verschärfen zudem die Kriterien für mittelqualifizierte Berufe: Für Tätigkeiten, die nicht mehr auf der Mangelberufsliste stehen, ist nun ein Jahresgehalt von mindestens 43.396 Euro nachzuweisen. Arbeitgeber, die diese neue Vorgabe nicht erfüllen, müssen umfassende EU-weite Rekrutierungsbemühungen nachweisen – eine Maßnahme, die die wirtschaftliche Migration stärker auf höherqualifizierte Fachkräfte lenken soll.
Für Entsandte ist der größte Vorteil die Möglichkeit, nach fünf Jahren Aufenthalt unbefristete Genehmigungen online zu beantragen – das erspart wiederholte Papierverlängerungen und senkt die Compliance-Kosten. Migrationsberater gehen davon aus, dass Brüssel und Wallonien innerhalb von 18 Monaten dasselbe Backend übernehmen werden, was den Weg für ein einheitliches nationales Portal ebnet.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
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