
Kaum 48 Stunden nach Jahresbeginn hat die Flämische Region ein überarbeitetes Online-Portal für Anträge auf die „Single Permit“ für Arbeit und Aufenthalt freigeschaltet. Der Start fällt mit einer Gesetzesänderung zusammen, die am 1. Januar 2026 in Kraft trat, und stellt die umfassendste Modernisierung des belgischen Wirtschafts-Migrationsprozesses seit der föderalen Aufteilung 2014 dar. Personalabteilungen können nun befristete und – besonders wichtig – unbefristete Genehmigungen über ein einziges Dashboard einreichen, was das bisherige Flickwerk aus Papierformularen und E-Mail-Postfächern ersetzt. Regionale Behörden bestätigten, dass das Portal direkt mit der nationalen Sozialversicherungsdatenbank Belgiens verknüpft ist und elektronische Identitätssignaturen (eID) akzeptiert, wodurch doppelte Dateneingaben und Kurierkosten entfallen.
Die Reform harmonisiert zudem die flämische Praxis mit Brüssel, Wallonien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft und beendet die lange kritisierte Ungleichheit, bei der Arbeitgeber drei verschiedene Einreichungssysteme innerhalb eines Landes lernen mussten. Gleichzeitig verschärft das Dekret die Zulassungsvoraussetzungen für mehrere mittelqualifizierte Berufe: Arbeitgeber müssen nun ein Bruttojahresgehalt von 43.396 € (plus 4 %) nachweisen oder belegen, dass die Stelle auf der flämischen Mangelberufsliste steht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität sind die praktischen Auswirkungen sofort spürbar. Da das Portal am 1. Januar offline war, hat sich ein Rückstau von 48 Stunden gebildet; die Behörden empfehlen, Browser-Cookies zu löschen und neue eID-Zertifikate zu verwenden, um „Black-Screen“-Fehler in der ersten Woche zu vermeiden. Die Bearbeitungszeit soll weiterhin 60 Tage betragen, doch warnen die Behörden vor Verzögerungen durch die Lernkurve in diesem Monat, weshalb es ratsam ist, Starttermine im März jetzt schon einzureichen.
Langfristig ist die Möglichkeit, unbefristete Genehmigungen online zu beantragen, ein echter Durchbruch für Entsandte, die nach fünf Jahren Aufenthalt anspruchsberechtigt sind. Dies eliminiert papierbasierte Verlängerungen mitten in der Karriere und dürfte die Verwaltungskosten für multinationale Unternehmen mit großem belgischem Standort reduzieren. Unternehmen, die mit der Benutzeroberfläche noch nicht vertraut sind, planen Auffrischungsschulungen und überprüfen Vollmachtsmandate – die nach wie vor die Hauptursache für technische Ablehnungen sind.
Letztlich markiert das Portal einen weiteren Schritt hin zu einer durchgängig digitalen Einwanderungsabwicklung in Belgien. Beobachter erwarten, dass Brüssel und Wallonien innerhalb der nächsten 18 Monate an dieselbe Backend-Architektur angeschlossen werden, wodurch ein wirklich nationaler Zugang entsteht, der in puncto Nutzererfahrung mit den Niederlanden und Irland konkurrieren kann.
Die Reform harmonisiert zudem die flämische Praxis mit Brüssel, Wallonien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft und beendet die lange kritisierte Ungleichheit, bei der Arbeitgeber drei verschiedene Einreichungssysteme innerhalb eines Landes lernen mussten. Gleichzeitig verschärft das Dekret die Zulassungsvoraussetzungen für mehrere mittelqualifizierte Berufe: Arbeitgeber müssen nun ein Bruttojahresgehalt von 43.396 € (plus 4 %) nachweisen oder belegen, dass die Stelle auf der flämischen Mangelberufsliste steht.
Für Manager im Bereich globale Mobilität sind die praktischen Auswirkungen sofort spürbar. Da das Portal am 1. Januar offline war, hat sich ein Rückstau von 48 Stunden gebildet; die Behörden empfehlen, Browser-Cookies zu löschen und neue eID-Zertifikate zu verwenden, um „Black-Screen“-Fehler in der ersten Woche zu vermeiden. Die Bearbeitungszeit soll weiterhin 60 Tage betragen, doch warnen die Behörden vor Verzögerungen durch die Lernkurve in diesem Monat, weshalb es ratsam ist, Starttermine im März jetzt schon einzureichen.
Langfristig ist die Möglichkeit, unbefristete Genehmigungen online zu beantragen, ein echter Durchbruch für Entsandte, die nach fünf Jahren Aufenthalt anspruchsberechtigt sind. Dies eliminiert papierbasierte Verlängerungen mitten in der Karriere und dürfte die Verwaltungskosten für multinationale Unternehmen mit großem belgischem Standort reduzieren. Unternehmen, die mit der Benutzeroberfläche noch nicht vertraut sind, planen Auffrischungsschulungen und überprüfen Vollmachtsmandate – die nach wie vor die Hauptursache für technische Ablehnungen sind.
Letztlich markiert das Portal einen weiteren Schritt hin zu einer durchgängig digitalen Einwanderungsabwicklung in Belgien. Beobachter erwarten, dass Brüssel und Wallonien innerhalb der nächsten 18 Monate an dieselbe Backend-Architektur angeschlossen werden, wodurch ein wirklich nationaler Zugang entsteht, der in puncto Nutzererfahrung mit den Niederlanden und Irland konkurrieren kann.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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