Bundesrichter setzt Aussetzung der Beendigung von Programmen zur Familienzusammenführung in der Duldung an
Irische Regierung ruft fast 13.000 Pässe zurück – maschinenlesbarer Code fehlt
Polens neues MOS-E-Portal wird zur einzigen Anlaufstelle für Aufenthaltsgenehmigungsanträge, während die Regierung die Gebühren vervierfacht
Neueste Nachrichten
Sánchez bezeichnet Spaniens pro-migrantische Haltung als Modell für ein alterndes Europa
Der spanische Ministerpräsident erklärte Diplomaten, dass regulierte, legale Migration den Großteil des jüngsten Wachstums des Landes befeuert habe und zum Vorbild für die EU werden sollte. Eine Reform der Vorschriften im Jahr 2025 erweiterte die Einstellungsmöglichkeiten, während strengere Kontrollen die Zahl der irregulären Einreisen um 42,6 % reduzierten. Für globale Arbeitgeber signalisiert diese Haltung mittelfristige politische Stabilität und erleichterte Zugangsmöglichkeiten zu Talenten, obwohl regionale bürokratische Engpässe weiterhin bestehen.
Flughafen Hamburg sagt über 40 Flüge ab – Sturm legt Flugverkehr in Norddeutschland lahm
Am 9. Januar strich der Flughafen Hamburg über 40 Flüge, da der Sturm „Elli“ unsichere Flugbedingungen verursachte. Fluggesellschaften warnen vor weiteren Ausfällen und Kettenreaktionen bei Anschlussflügen. Geschäftsreisende sollten alternative Routen über unbetroffene Drehkreuze wählen und die aktuellen Informationen aufmerksam verfolgen; wetterbedingte Störungen könnten bis zum 10. Januar andauern.
EU-Ein- und Ausreisesystem erreicht 90-Tage-Marke: Biometrische Kontrollen jetzt an der Hälfte der französischen Außengrenzstellen aktiv
Ab dem 9. Januar 2026 ist Frankreich gesetzlich verpflichtet, an mindestens der Hälfte seiner Außengrenzstellen Fingerabdrücke und Gesichtsbilder im Rahmen des neuen Ein- und Ausreisesystems der EU zu erfassen. Die erstmalige biometrische Erfassung wird die Ankunftsprozeduren verlängern, doch spätere Grenzübertritte sollen schneller und ohne Stempel erfolgen. Die Änderung betrifft alle Geschäftsreisenden aus Nicht-EU-Ländern, weshalb Arbeitgeber mehr Zeit für die Reiseplanung einplanen sollten.
Das gegenseitige visafreie Abkommen zwischen China und Russland führt zu einem Tourismusanstieg von 83 % an der Grenze zu Suifenhe
Der Passagierverkehr am Landgrenzübergang Suifenhe stieg in der ersten Januarwoche um 83 % – ein deutliches Zeichen für die wirtschaftlichen Auswirkungen der neuen 30-tägigen gegenseitigen visafreien Regelung zwischen China und Russland. Schnellere Abfertigungen fördern Freizeitangebote und Fabrikbesuche, während verbesserte e-Channel-Spuren die Wartezeiten für Frachtfahrer verkürzen. Unternehmen sollten die Aufenthaltsdauer und Versicherungsanforderungen im Blick behalten, da die Pilotphase bis September 2026 läuft.
Wintersturm „Elli“ zwingt Deutsche Bahn zur Einstellung des Fernverkehrs in Norddeutschland
Die Deutsche Bahn stellte am 9. Januar den gesamten Fernverkehr in Norddeutschland ein, nachdem Sturm „Elli“ Gleise mit Schnee und Eis blockiert hatte. Die Sperrung des Knotenpunkts Hannover unterbricht wichtige Geschäftsverbindungen zwischen Berlin, Hamburg und dem Ruhrgebiet, was Unternehmen dazu zwingt, Reisende umzuleiten oder Fahrten zu verschieben. Mit mindestens 24 Stunden Zugausfällen und Folgestörungen in der Logistik ist zu rechnen.
Die elektronische Reisegenehmigung (ETA) für das Vereinigte Königreich ist jetzt für alle visumfreien Staatsangehörigen verpflichtend.
Nach zweimonatiger Testphase ist die ETA im Vereinigten Königreich nun für alle visumfreien Reisenden verpflichtend. Reisenden ohne genehmigte ETA wird das Boarding verweigert, und Fluggesellschaften müssen ab Ende Februar mit Bußgeldern rechnen. Unternehmen sind aufgefordert, ihre Buchungssysteme zu aktualisieren und ihre Mitarbeiter daran zu erinnern, dass eine ETA keine Arbeitserlaubnis darstellt.
Sturm Goretti legt Strom lahm und stoppt Züge zwischen Paris und der Normandie – Geschäftsreisen stark beeinträchtigt
Sturm Goretti brachte am 8. und 9. Januar orkanartige Winde nach Nordwestfrankreich, führte zu Stromausfällen, unterbrach die Bahnverbindungen zwischen Paris und der Normandie und sorgte für weitreichende Verkehrschaos. Arbeitgeber sollten mit Verzögerungen von 24 bis 48 Stunden im Güterverkehr und bei Mobilitätsplänen rechnen und ihre Mitarbeiter anweisen, bis zur Freigabe von Bahn- und Straßenverbindungen im Homeoffice zu arbeiten.
Luftkorridor zwischen Dubai und Iran gestört: Dubai Airports meldet 17 Flugausfälle bei Flydubai
Am 9. Januar wurden siebzehn Flydubai-Flüge sowie weitere regionale Verbindungen zwischen Dubai und iranischen Flughäfen gestrichen, bedingt durch Proteste und einen Internet-Blackout im Iran. Die kurzfristigen Ausfälle sorgen für akute Probleme bei Reiseplänen und Lieferketten von Unternehmen aus den VAE mit Geschäften im Iran und verdeutlichen die Anfälligkeit der Luftverbindungen zwischen dem Golf und Iran in Krisenzeiten. Verantwortliche für Mobilität sollten Notfallpläne aktivieren und ihre Versicherungsdeckungen überprüfen.
Tschechisches Innenministerium startet vollständig digitale Einwanderungsplattform
Tschechien hat alle wichtigen Einwanderungs- und Visaverfahren in das neue Ausländersinformationssystem verlagert. Arbeitgeber können mit schnelleren und besser planbaren Bearbeitungszeiten rechnen, müssen jedoch bis zum 31. März alle Papierakten digitalisieren und ihre Mitarbeiter zügig schulen. Die Reform macht Prag zu einem der nutzerfreundlichsten Mobilitätshubs Europas.
Chinas 240-Stunden-Visumfreier Transit verzeichnet im ersten Jahr 40,6 Millionen Ankünfte
Chinas Entscheidung, visafreie Transitaufenthalte auf 240 Stunden zu verlängern, hat im ersten Jahr 40,6 Millionen Ankünfte gebracht – ein Anstieg von 27 % gegenüber 2024. Mit nun 55 Ländern und 65 Häfen profitieren Unternehmen von kürzeren Vorlaufzeiten und geringeren Visakosten, während lokale Behörden mit Einkaufs- und Geschäftsanreizen um die Besucher werben. Unternehmen müssen weiterhin Aufenthaltsgrenzen und Weiterreisetickets im Blick behalten, doch die Regelung wird schnell zum Eckpfeiler von Chinas Wiedereröffnung nach der Pandemie.
Österreich hebt Mindest-Einkommensgrenzen für Aufenthaltsbewilligungen ohne Erwerbstätigkeit ab 2026 auf
Österreich hat die Einkommensgrenzen für die Beantragung der „Aufenthaltsbewilligung – Ohne Erwerbstätigkeit“ ab 2026 angehoben: 1.273,99 € für Alleinstehende, 2.009,85 € für Paare sowie zusätzlich 196,57 € pro Kind. Die Erhöhung um 4 % betrifft vor allem Rentner, digitale Nomaden und Angehörige; reguläre Entsandte liegen meist über der Grenze, müssen die Einhaltung aber weiterhin nachweisen. Personalabteilungen sollten Gehälter und passive Einkommensquellen frühzeitig prüfen, um Ablehnungen bei der Verlängerung und unerwartete Kosten im Entsendebudget zu vermeiden.
Australien verschärft Nachweispflichten für Studentenvisa aus Indien, Nepal, Bangladesch und Bhutan
Das Innenministerium hat Indien, Nepal, Bangladesch und Bhutan für die Bearbeitung von Studentenvisa auf Evidenzstufe 3 hochgestuft und verweist auf „aufkommende Integritätsprobleme“. Antragsteller müssen nun strengere finanzielle und akademische Nachweise erbringen, was voraussichtlich zu längeren Bearbeitungszeiten und verstärkten Compliance-Prüfungen führt. Bildungseinrichtungen und Teams für Unternehmensmobilität sollten sich auf längere Vorlaufzeiten und höhere Dokumentationskosten einstellen.
Kanada nimmt die Bearbeitung von LMIA-Anträgen für Niedriglohnjobs in acht wichtigen Städten wieder auf, da die Arbeitslosenquoten sinken
Service Canada hat die Aussetzung der Arbeitsmarktprüfungen (Labour Market Impact Assessments) für Niedriglohnjobs in acht Ballungsräumen, darunter Vancouver, Winnipeg und Kingston, aufgehoben, nachdem die Arbeitslosenquote vor Ort unter 6 % gefallen ist. Arbeitgeber in diesen Regionen können wieder ausländische Arbeitskräfte für Niedriglohnstellen einstellen, und bestehende Permit-Inhaber haben nun wieder die Möglichkeit zur Verlängerung. Dieser Schritt entlastet den Personalbedarf in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor, erfordert jedoch verstärkte Aufmerksamkeit bei der Einhaltung der Vorschriften.
Nationaler Trauertag am 9. Januar dürfte Auswirkungen auf das Schweizer Verkehrsnetz haben
Der seltene nationale Trauertag der Schweiz am 9. Januar wird landesweit zu synchronisierten Unterbrechungen im Bahn-, Straßen- und Luftverkehr führen. Kurze Haltezeiten an Bahnhöfen, Autobahnsperrungen für VIP-Konvois und eingeschränkte Flughafen-Slots könnten Geschäftsreisen durcheinanderbringen und Termine bei Behörden verzögern. Unternehmen sollten daher Pufferzeiten in ihre Reisepläne einbauen und wichtige Lieferungen vorab positionieren.