UK-Elektronische Reisegenehmigung wird Pflicht – Was Inhaber eines Hongkonger Reisepasses wissen müssen
Eisige Kälte legt alle Flüge am Flughafen Kittilä lahm und strandet Tausende in der finnischen Lappland-Region
Aktuelle Änderungen der britischen Einwanderungspolitik für 2026: Was Arbeitgeber wissen müssen
Neueste Nachrichten
Österreich verschärft Einkommensnachweise für Aufenthaltsgenehmigungen ohne Erwerbstätigkeit
Ab dem 11. Januar 2026 erhöht Österreich die Mindesteinkommensgrenze für die „Aufenthaltsbewilligung – Ohne Erwerbstätigkeit“ um rund 4 %. Selbstfinanzierte Auswanderer benötigen künftig mindestens 1.274 € netto pro Monat. Für entsandte Mitarbeiter ändert sich wenig, doch Rentner, digitale Nomaden und Angehörige in beruflichen Auszeiten könnten bei der Verlängerung Schwierigkeiten bekommen. Mobility-Teams sollten die Haushaltsbudgets prüfen und Anträge idealerweise vor der jährlichen Anpassung einreichen.
Australien stuft Indien und drei Nachbarländer in höchste Risikokategorie für Studentenvisa ein
Ab dem 8. Januar 2026 stuft Australien Indien, Nepal, Bangladesch und Bhutan im Rahmen seines vereinfachten Studentenvisum-Systems als Evidence Level 3 – die höchste Risikokategorie – ein. Antragsteller aus diesen Ländern müssen nun strengere Dokumentenprüfungen durchlaufen und mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen. Diese Änderung könnte Einschreibungen und Unternehmensprogramme für Absolventen verzögern. Universitäten und Mobilitätsmanager werden dringend aufgefordert, längere Vorlaufzeiten einzuplanen und die Prüfung finanzieller sowie akademischer Nachweise zu intensivieren.
Kanada verlängert Aussetzung der Eltern- und Großelternsponsorships und fördert Alternative mit Super-Visum
IRCC wird das Programm für Eltern und Großeltern bis Ende 2026 geschlossen halten, die Bearbeitung auf 10.000 bestehende Anträge beschränken und Familien auf das Super-Visum verweisen. Der Stopp soll Rückstände abbauen und die niedrigeren Einwanderungsziele erfüllen, erschwert jedoch Familienzusammenführungen und könnte die Anwerbung von Fachkräften für kanadische Arbeitgeber beeinträchtigen.
Fernzüge eingestellt; Drei Tote nach Sturm Elli lähmt Norddeutschland
Sturm Elli zwang die Deutsche Bahn, den Fernverkehr in Norddeutschland komplett einzustellen, während vereiste Straßen mindestens drei Todesopfer forderten. Die Sperrung führte zu gestrandeten Fahrgästen, unterbrochenen Lieferketten und löste eine bundesweite Katastrophenschutzreaktion aus. Unternehmen müssen auch in der kommenden Woche mit Auswirkungen auf den Güterverkehr und den Pendlerverkehr rechnen.
Italienischer „Click-Day“ am 12. Januar zur Vergabe von 88.000 Saisonarbeitsgenehmigungen
Das Innenministerium öffnet sein Portal am 12. Januar um 09:00 Uhr zur Vergabe von 88.000 Saisonarbeitsgenehmigungen. Die Kontingente liegen 10 % über dem Vorjahresniveau und werden voraussichtlich innerhalb weniger Minuten ausgeschöpft sein. Arbeitgeber müssen fehlerfreie, vorab ausgefüllte Anträge sicherstellen, da sonst eine automatische Ablehnung droht. Die Vergabe ist entscheidend für Landwirte und Gastronomiebetriebe, die ihre Personalplanung für die Hochsaison 2026 vorbereiten.
Australien stuft Indien in höchste Risikokategorie für Studentenvisa ein und verschärft die Prüfverfahren
Australien hat Indien im Rahmen des Studentenvisumsystems auf Evidenzstufe 3 – die höchste Risikokategorie – eingestuft. Dies bedeutet deutlich mehr Dokumentationspflichten und wahrscheinlich längere Bearbeitungszeiten. Die Änderung gefährdet Einschreibungen für Juli 2026, könnte die Ablehnungsquoten erhöhen und stellt eine finanzielle Belastung für australische Bildungseinrichtungen dar, während sie gleichzeitig die Mobilitätsplanung für indische Arbeitgeber, die Mitarbeiter zu studienbezogenen Einsätzen entsenden, erschwert.
Polen macht das MOS-E-Portal zum einzigen Einreichungskanal, während die Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse vervierfacht werden
Polen schließt die Tür für papierbasierte Einwanderungsanträge: Seit dem 1. Januar 2026 müssen alle Anträge auf Aufenthaltserlaubnis über das MOS-E-Portal eingereicht werden. Gleichzeitig haben sich die staatlichen Gebühren vervierfacht, was die Mobilitätsbudgets stark belastet. Während die Behörden schnellere Bearbeitungszeiten versprechen, kämpfen Unternehmen mit technischen Problemen und steilen Lernkurven. Personalabteilungen müssen ihre Abläufe sofort anpassen, um zu verhindern, dass Mitarbeiter ihren Aufenthaltsstatus verlieren.
Deutsche Bahn nimmt nach Sturm Elli schrittweise den Betrieb wieder auf, doch Geschäftsreisende müssen weiterhin mit Verzögerungen rechnen
Die Deutsche Bahn hat rund 75 % ihres Fernverkehrs nach dem Sturm Elli, der in Norddeutschland zu einem flächendeckenden Stillstand führte, wieder aufgenommen. Wichtige Strecken sind wieder befahrbar, doch Geschwindigkeitsbegrenzungen, gesperrte Nebenstrecken und Fahrzeugmangel werden noch mehrere Tage für Verspätungen sorgen. Geschäftsreisen und Umzüge von Expatriates sind davon betroffen. Unternehmen sollten daher mehr Pufferzeit einplanen, alternative Flugverbindungen in Betracht ziehen und die Erstattungsrichtlinien der DB im Auge behalten.
SWISS sagt weitere Flüge ab, während die Kältewelle die Schweiz fest im Griff hat
SWISS strich am 11. Januar 2026 weitere 12 Flüge, da die Temperaturen unter null intensive Enteisungsmaßnahmen am Flughafen Zürich erforderten. Damit summieren sich die wetterbedingten Ausfälle in diesem Monat auf fast hundert. Passagiere müssen mit durchschnittlichen Verspätungen von 90 Minuten rechnen und werden umgebucht oder erhalten eine Rückerstattung. Geschäftsreisende werden dringend gebeten, zusätzliche Pufferzeiten in ihre Reisepläne einzubauen. Aufgrund der anhaltenden Frostbedingungen sind in den kommenden Tagen weitere Störungen möglich.
Verschärfung der Sponsor-Lizenzen: Neue Regeln verbieten Gehaltsrückzahlungen und Gebührenrückforderungen
Neue Anhänge zur Fachkräfte-Richtlinie verbieten Arbeitgebern, Gehälter anzurechnen, die ein Migrant später an den Sponsor zurückzahlt, und untersagen die Weitergabe der Kosten für die Sponsor-Lizenz an die Mitarbeiter. Bei Nichteinhaltung droht der Entzug der Lizenz, weshalb eine dringende Überprüfung der Richtlinie unerlässlich ist.